Unser liebster Weihnachtsgeruch? Kekse, frisch aus dem Backrohr. © Bohmann

 

So geht Weihnachtsbäckerei auch zuckerfrei

Weihnachten ohne Kekse? Unvorstellbar! Allerdings sind die süßen Kleinode nicht unbedingt gesund und können Dickmacher sein. Ein Hauptproblem ist der Zucker. CLUB WIEN hat zwei Rezepte von DIE UMWELTBERATUNG, die ganz ohne Zucker auskommen.

Vanillekipferl, Polsterzipf, Kokosbusserl: Kekse sind die wohl süßesten Boten der Weihnachtszeit. Was könnte auch adventlicher sein, als in der Küche gemeinsam Kekse zu backen? Auch wir vernichten in den Wochen vor Weihnachten die Kekse gleich kiloweise. Da gibt’s nur ein Problem: Die meisten Rezepte sind voller Zucker und damit nicht wirklich gesund. Dass es auch anders geht, beweisen diese beiden Rezepte von DIE UMWELTBERATUNG. Eines hat CLUB WIEN auch gleich für Sie ausprobiert.

Haferflockenkekse

Bevor wir starten: Schlankmacher sind auch diese Kekse nicht und den Zahnarzt werden sie auch nicht zum Frohlocken verleiten. Da wir aber eine natürliche Süße verwenden, nämlich Honig, und ganz ohne Zucker auskommen, sind sie für unseren Körper auf jeden Fall besser als vergleichbare Kekse. Plus: Die Haferflocken sind voller guter Nährstoffe und machen schneller satt, somit ist die Gefahr sich zu überessen kleiner.

 

Zutaten (für 40 Stück)

  • 1/4 kg Butter
  • 20 dag Honig
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • Zimt
  • 30 dag feiner Weizenschrot
  • 20 dag Haferflocken
  • 16 dag gehobelte Mandeln

Zubereitung

Leider waren wir nicht in der Lage, Weizenschrot aufzutreiben. Nach einer gründlichen Internetrecherche entschieden wir uns dafür, den Schrot durch Vollkornmehl zu ersetzen. Und: Wussten Sie, dass gehobelte Mandeln und geriebene Mandeln nicht dasselbe sind? Wir auch nicht! Wir verwendeten also aus purer Dummheit die geriebenen Mandeln für die Kekse. Die Mengen blieben unverändert und auf das Ergebnis hatten die Änderungen keine negativen Auswirkungen. Also, auf geht’s!

Bevor wir starten, holen wir die Butter aus dem Kühlschrank und geben diese für eine oder zwei Minuten in einen auf 50 Grad vorgewärmten Ofen. Der erste Arbeitsschritt besteht nämlich darin, den Honig und die Butter gemeinsam schaumig zu schlagen. Wir haben schon probiert, kalte Butter schaumig zu schlagen, und wissen daher: Das geht nicht. Mit der vorgewärmten Butter klappt das aber ganz hervorragend.

Vorsichtig und nicht zu überhastet heben wir ein Ei unter unsere Butter-Honig-Creme. Jetzt müssen wir nur noch die restlichen Zutaten untermischen. In unserem Fall also Salz, Zimt, Vollkornmehl, Haferflocken und geriebene Mandeln. Der Teig lässt sich sehr leicht formen, das Kneten ist ein echtes Kinderspiel.

Jetzt wandert die Masse in kleinen Häufchen auf ein befettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech und dann bei 200 Grad in den Ofen. Die Masse reicht für rund 40 Kekse. Bei der Größe sind zehn Minuten im Ofen absolut ausreichend. Das Ergebnis: Wunderbar und sehr schmackhaft.

Fazit: Kekse brauchen keinen Zucker. Und dieses Rezept könnte leichter nicht sein. Es gibt nichts, das schiefgehen könnte, und man kann die Haferflockenkekse in einer halben Stunde backen. Supereinfach und wohlschmeckend, was will man mehr!

Nusskekse

Falls Haferflocken nicht ihr Fall sind, hier noch ein zweites Rezept von DIE UMWELTBERATUNG. Auch die Nusskekse kommen ohne Zucker aus.

Zutaten

  • 6 getrocknete Marillen
  • 12 dag Butter
  • 8 dag Honig
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/4 Vanilleschote (Mark) oder 1/2 P. Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 1/4 kg Weizenvollkornmehl
  • 15 dag gemahlene Nüsse
  • 1 Dotter
  • 2 EL Milch

Zubereitung

Marillen kurze Zeit in Wasser einweichen. Butter mit Honig schaumig rühren, die Marillen pürieren und dazugeben. Zitronensaft, Vanille und Salz hinzufügen. Das mit Nüssen vermischte Mehl mit der schaumigen Masse zu einem Teig kneten. 3 cm dicke Rollen formen, kühl rasten lassen, dann 1 cm dicke Scheiben von den Rollen abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Dotter mit der Milch verrühren, auf die Kekse streichen und 15 bis 20 Minuten bei mittlerer Hitze backen.