In den Gläsern ist die Zucchini-Soße länger haltbar. Ein paar kleinere Gläser für einzelne Portionen sind praktisch. © Bohmann

 

So kochen wir Zucchini ein

Zucchini kann man unter idealen Umständen bis in den Oktober hinein ernten. Falls Sie einen Überschuss an diesem Gemüse haben, lässt es sich auch leicht haltbar machen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Egal, ob Sie beim Essen auf Geschmack, Gesundheit oder Kalorien Wert legen: Die Zucchini ist immer eine gute Wahl. Das Gemüse schmeckt gut, ist sehr gesund und hat nur 19 Kalorien pro 100 Gramm. Sie können sich damit also nach Herzenslust satt essen, ohne Angst zu haben, dass die Waage in die falsche Richtung ausschlägt.

Die Zucchini ist eigentlich ein Kürbisgewächs. Übersetzt heißt das italienische Wort "zucchini" auch "kleine Kürbisse". Gesund ist das Gemüse allemal. Der Gehalt an Kalzium, Magnesium, Eisen, Vitamin A und C sowie B-Vitaminen ist sehr hoch. Außerdem können Zucchini entzündungshemmend wirken, den Blutzuckerspiegel senken und uns mit Antioxidantien versorgen. Sie sind also echte Alleskönner und das auch in kulinarischer Hinsicht. Zucchini kann man roh als Salat verspeisen, man kann sie kochen, braten oder auch backen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Falls Sie bei der Ernte oder dem Einkauf zu viele erwischt haben, können Sie die Zucchini auch ganz einfach haltbar machen. Wir kochen Sie heute nach der Methode von DIE UMWELTBERATUNG ein.

PS: Die beste Ware finden Sie wie immer auf den Wiener Märkten, gesund, regional, umweltfreundlich, frisch. Dafür sorgen nicht zuletzt die Kontrollen des Wiener Marktamts.

 

Zutaten

  • 2 große Zucchini (grüne oder gelbe)
  • 500 ml Wasser
  • Gewürze je nach Geschmack (Rosmarin, Oregano, Lorbeer)
  • saubere Gläser mit Deckel zum Einfüllen

Zubereitung

Zuerst waschen wir die Zucchini, dann schneiden wir sie in grobe Würfel. Wir nehmen eine grüne und eine gelbe, weil bunt ist gut.

Wir geben die Zucchini in einen Topf und bedecken sie mit Wasser. Wir würzen mit Salz, Pfeffer und Rosmarin. Sie können jedes Gewürz nehmen, nach dem Ihnen der Sinn steht. Dann kochen wir sie zehn Minuten lang bei leichtem Köcheln. Ziel ist, dass die Zucchini schön weich sind. Wir entfernen das Lorbeerblatt und pürieren die Suppe.

Nach dem Pürieren lassen wir die Soße noch einmal aufkochen und füllen sie dann in unsere Gläser um. Sofort verschließen und mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken, so kann sich die Hitze in den Gläsern gut entfalten, damit das Einkochgut auch lange haltbar bleibt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die gefüllten Gläser nochmals 30 Minuten bei 100 °C im Backrohr erhitzen. Dazu die Gläser auf ein Blech mit 1 cm Wasser stellen, erhitzen und fertig.

Die Soße ist die perfekte Basis für eine herzhafte Zucchinicremesuppe. Einfach nachwürzen, mit Schlagobers oder Mandelmilch verfeinern und voilà!

Fazit: Einkochen zahlt sich aus. So retten wir nicht nur Gemüse vor dem Mist, wir haben auch in den kommenden Wochen immer eine Basis für eine schnelle Suppe, und das spart Zeit und schmeckt gut. Wir sind ab jetzt überzeugte Einkocherinnen und Einkocher!