Stark im Geschmack, nahrhaft und sättigend: Die Kukuruzsuppe ist ein spätsommerlicher Volltreffer. © Bohmann

 

Wiener Marktküche: Kukuruzsuppe

Im September rückt der Herbst immer näher. Da ist es gut, wenn man eine wärmende Suppe in petto hat. Wir schwören auf diese Kukuruzsuppe von DIE UMWELTBERATUNG mit Zutaten von den Wiener Märkten.

Ein Supperl in Ehren kann keiner verwehren. Erst recht nicht dann, wenn die Tage langsam kürzer werden und die Abendstunden kühler. Noch scheint die Sonne ganz brav, aber der Herbst kommt näher und wir hören ihn schon klopfen. Macht aber nix, wir haben jede Menge guter Suppenrezepte parat, unter anderem diese Maissuppe von DIE UMWELTBERATUNG.

Mais, oder wie er bei uns genannt wird, Kukuruz, gehört zur Familie der Süßgräser. Ursprünglich kam er aus Mittelamerika und wird seit dem 16. Jahrhundert in Europa angebaut. Vor allem das daraus gewonnene Mehl dient in vielen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in Ost- und Südafrika, als Hauptnahrungsmittel.

Der Grund dafür, dass wir ihn so gerne in der Suppe haben, ist, dass der Kukuruz so nahrhaft ist. Er ist dank der enthaltenen Stärke besonders kräftigend und sättigend. Er hat zudem einen sehr hohen Vitamin-B-Gehalt, was ihn zu einem wahren Energiespender macht. Das Getreide verfügt über essenzielle Aminosäuren wie Leucin, Valin und Isoleucin und besitzt einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Der beste Ort, um Kukuruz zu kaufen, sind die Wiener Märkte. Auch dank der Kontrollen des Wiener Marktamts kann man dort immer darauf vertrauen, beste Ware zu bekommen. Pro Jahr zieht das Marktamt rund 500 Obst- und Gemüseproben und lässt diese in einem Labor auf Pestizidrückstände, Schwermetalle, Mykotoxine, Nitrat und Nitrit prüfen. Das Team prüft nicht nur Kukuruz. Alle Lebensmittel, die auf dem Tisch der Konsumentinnen und Konsumenten landen, werden kontrolliert.

 

Aber was zeichnet den frischen Mais nun aus? Marktamtsdirektor Andreas Kutheil: „Achten Sie beim Kauf von Kukuruz darauf, dass dieser keine faulen Stellen aufweist und knackig aussieht. Für eine optimale Lagerung legen Sie den Mais in das Gemüsefach. Sie sollten diesen aber so schnell wie möglich verzehren, da sich bei zu langer Lagerung der enthaltene Zucker in Stärke umwandelt und der Mais somit seinen süßen Geschmack verliert.“

Alles klar? Dann legen wir los!

Zutaten

  • 4 Maiskolben
  • 20 dag Schalotten
  • etwas Maiskeimöl
  • 1/2 TL Curry
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 10 dag Sojakeimlinge
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

Der erste Schritt besteht darin, die Maiskörner vom Kolben zu schneiden. Wenn Sie darauf partout keine Lust haben, können Sie auch Mais aus der Dose verwenden. Wir tun das auch manchmal und sagen es fix nicht weiter.

Die Schalotten werden schön klein gewürfelt und in Maiskeimöl angebraten. Sind sie glasig, geben wir die Körndln dazu und brutzeln diese auch eine Minute mit. Dann würzen wir mit Curry und Kurkuma und lassen die Gewürze kurz rösten.

Wir gießen das Ganze mit Gemüsebrühe auf und köcheln die Suppe 20 Minuten lang bei überschaubarer Hitze.

Während das Gericht vor sich hin blubbert, spülen wir die Sojakeimlinge kurz ab und braten sie dann schön knackig. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Wir pürieren die Suppe mit dem Stabmixer und schmecken sie mit Salz und Pfeffer ab. Dann richten wir das Endprodukt an, legen die Keimlinge drauf und bestreuen es zum Abschluss mit Petersilie.

Fazit: Eine wirklich kräftigende Suppe mit ganz viel Geschmack, die bei uns ein Herbstklassiker ist. Sie ist sehr schnell zubereitet und schmeckt einfach immer. Wir können das Rezept wärmstens empfehlen.