Wien besteht zwar zur Hälfte aus Grünflächen, verfügt aber auch über ein 2.830 Kilometer langes Straßennetz. © City-of-Vienna/MA18

Vom grünsten Bezirk zur tiefsten U-Bahn-Station

Wien hat 23 Bezirke und ist die Bundeshauptstadt Österreichs. Das ist bekannt. Doch wie lang ist die längste Straße Wiens? Wie klein der kleinste Bezirk? Wann fällt der meiste Regen? CLUB WIEN hat sich Wiens Stadtgebiet und Klima in Zahlen angesehen.

Gebürtige Wienerinnen und Wiener lernen schon im Sachkundeunterricht in der Volksschule allerlei Wissenswertes über Wien. Etwa die Geschichten hinter dem jeweiligen Bezirkswappen oder die Namen der 23 Wiener Gemeindebezirke. Vieles aber kommt nicht zur Sprache und manches ändert sich auch ständig. Um die Wienerinnen und Wiener auf dem Laufenden zu halten, veröffentlicht die MA 23 - Wirtschaft, Arbeit und Statistik seit 25 Jahren die Broschüre "Wien in Zahlen". CLUB WIEN hat einen Blick hineingeworfen und sich ein paar Hintergrundinformationen geholt. Im ersten Teil einer kleinen Serie werden Wiens Stadtgebiet und Klima beleuchtet.

Fast die Hälfte Grünland

Was die Gesamtfläche betrifft, so ist Wien 41.487 Hektar groß. Mit 49,6 Prozent ist davon fast die Hälfte Grünland. Das meiste Grün gibt es mit 70,7 Prozent in Hietzing, was hauptsächlich dem Lainzer Tiergarten geschuldet ist. Am wenigsten grün ist mit 1,9 Prozent die Josefstadt, sie ist allerdings auch der kleinste der 23 Bezirke. Bauflächen machen 35 Prozent, Verkehrsflächen 14,4 Prozent aus. 1,3 Prozent des Wiener Stadtgebiets sind übrigens Friedhofsflächen. Das entspricht immerhin der Größe der Brigittenau oder der doppelten Inneren Stadt. Eine Besonderheit stellt der elfte Bezirk dar: Auf elf Prozent der Fläche Simmerings befinden sich Friedhöfe, unter anderem der Wiener Zentralfriedhof. Mit fast 2,5 Quadratkilometern ist er flächenmäßig der zweitgrößte und auch sonst einer der größten Friedhöfe Europas.

Der Zentralfriedhof in Simmering ist einer der größten Friedhöfe Europas. Die Fläche des elften Bezirks besteht zu elf Prozent aus Friedhöfen. © Bohmann/Radim Vrska

"Überraschenderweise ist Wien nicht die flächenmäßig größte Stadt Österreichs, sondern Sölden in Tirol", weiß Klemens Himpele, Leiter der MA 23. "Die Bundeshauptstadt nimmt hier den zweiten Platz ein, gefolgt von Mariazell. Nach Einwohnerinnen und Einwohnern führt Wien aber mit 1,9 Millionen deutlich vor Graz mit 285.000 und Linz mit 205.000." Nach Bevölkerung gemessen herrschen andere Größenverhältnisse als nach Fläche. Die wenigsten Wienerinnen und Wiener, nämlich 16.450, leben in der Inneren Stadt, mit 201.882 die meisten in Favoriten.

Der häufigste Baum

Zum bereits erwähnten Grün tragen auch Bäume bei. Der häufigste, den man auf Wiens Gemeindestraßen antrifft, ist der Ahorn: rund 23.500 oder 27 Prozent der Straßenbäume. Auf Platz zwei folgt die Linde (15.000, 17 Prozent), gefolgt von der Rosskastanie (10.500, 12 Prozent). Viel Grün säumt auch die längste Straße Wiens: Die Höhenstraße misst 15 Kilometer. Daran kommt mit gerade einmal 17,5 Metern Länge die Irisgasse in der Wiener City nicht einmal ansatzweise heran. Sie ist - richtig - die kürzeste Straße Wiens. Die Gesamtlänge der Straßen Wiens beträgt 2.830 Kilometer.

Die Höhenstraße ist längste Straße Wiens und fast 10.000 Mal so lang wie die kürzeste. © www.picturedesk.com

Hoch hinaus gekommen ist, wer die höchste Erhebung Wiens erreicht hat: den Hermannskogel mit 543 Metern. Ihn kann man auch ohne Sauerstoffmaske erklimmen. Das höchste Gebäude wiederum ist mit 250 Metern der DC Tower, mit 252 Metern das höchste Bauwerk der Donauturm. In die andere Richtung, also in die Tiefe, geht es auch recht weit. Die am tiefsten gelegene U-Bahn-Station ist die U1-Station "Altes Landgut". Um hier einzusteigen und die Fahrt antreten zu können, muss man sich 30 Meter in die Tiefe begeben.

Regen im Sommer

Auch in Sachen Klima glänzt Wien mit Zahlen. Für dieses Jahr gibt es selbstverständlich noch keine Werte, für 2017 allerdings schon: Besonders geschwitzt haben die Wienrinnen und Wiener bei plus 38,9 Grad Celsius, besonders kalt war ihnen bei minus 13,8 Grad Celsius. Die Mittelwerte lagen letztes Jahr übrigens in fast allen Monaten über dem langjährigen Mittel. Auch beim Wetter weiß die MA 23 mit überraschenden Zahlen aufzuwarten: Die meisten Niederschläge gibt es in Wien im Schnitt in den Monaten Mai, Juni, Juli und August - und damit also im Sommer.

Wer noch mehr Interessantes zu "Wien in Zahlen" erfahren will, kann die gleichnamige Broschüre hier kostenlos erwerben. Die Lektüre ist gleichermaßen überraschend wie erhellend.

Vorteilspartner CLUB WIEN

Tennisanlage Hrubesch

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten 10 Prozent Ermäßigung auf alle Angebote in der Tennisanlage Hrubesch!

Erfahren Sie mehr 29623

Video: Wiener Moderne im Haus der Musik

Erfahren Sie mehr 30910

Sabines Pferdewelt - Abenteuertage mit Pferden

10 Prozent Ermäßigung für Abenteuertage mit Pferden für Kinder von 5 bis 15 Jahren!

Erfahren Sie mehr 31084

Mallorcas Schönheit erleben

Mallorcas Reize gehen über traumhafte Strände, idyllische Häfen und ein lebendiges Nachtleben weit hinaus. Der CLUB WIEN bietet seinen Mitgliedern exklusiv eine Woche Inselurlaub plus Tagesausflug zum Sonderpreis.

Alle Vorteilspartner