Bürgermeister Michael Ludwig bei der Kranzniederlegung auf dem Friedmannplatz. © PID/Christian Jobst

 

Wien hält zusammen - keine Chance dem Terror

Trotz Terrors: "Wien bleibt eine starke Stadt"

Ein Terror-Attentat in der Wiener Innenstadt schockt am Abend des 2. November die Menschen in Wien und in der ganzen Welt. "Meine Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden den Hinterbliebenen der Opfer, den Verletzten und ihren Familien", sagt Bürgermeister Michael Ludwig bestürzt.

Weiter zusammenhalten

"Terroristen wollen immer eines: das Zusammenleben stören und die Gesellschaft destabilisieren. In Wien wird ihnen das nicht gelingen. Dieser brutale Terrorakt aus dem Nichts heraus kann uns nicht auseinanderdividieren", so Ludwig weiter. Zwar sitze der Schmerz tief - "aber wir werden zusammenhalten. Der Terror wird uns von unserer Demokratie, von einer demokratisch geführten Gesellschaft und dem friedlichen Miteinander in der Stadt nicht abbringen", bekräftigt der Bürgermeister.

Hilfe für die Psyche

"Wir schaffen das gemeinsam. Wien ist eine starke Stadt", ist Ludwig überzeugt und versichert: "Wir werden keine der betroffenen Personen allein lassen und sie mit allen Möglichkeiten der Stadt unterstützen." Aber nicht nur körperliche Wunden müssen  versorgt werden, auch seelische Einrichtungen der Stadt Wien wurden aufgestockt, um diesen Traumatisierungen zu begegnen.

Hilfe in der Krise

Erlebnisse wie der Terroranschlag in der Innenstadt können in Menschen tiefe Ängste, Verzweiflung und Wut auslösen.

Hier gibt es Hilfe:

  • PSYCHIATRISCHE SOFORTHILFE FÜR WIEN täglich rund um die Uhr, Telefon 01/313 30
  • NOTFALL- PSYCHOLOGISCHER DIENST ÖSTERREICH Mo bis Fr 9 bis 17 Uhr, Telefon 0699/188 554 00
  • CORONA-SORGEN-HOTLINE täglich 8 bis 20 Uhr, Telefon 01/4000-53000
  • SERVICETELEFON DER WIENER KINDER- UND JUGENDHILFE Mo bis Fr 8 bis 18 Uhr, Telefon 01/4000-8011
  • KRISENINTERVENTIONS- ZENTRUM Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr, Telefon 01/406 95 95
  • TELEFONSEELSORGE täglich rund um die Uhr, Telefon 142