Narzissen und Margeriten verschönern jedes private Umfeld. Garteln und gewinnen: Machen Sie mit beim Fotowettbewerb! © Bohmann/Petra Rautenstrauch
Den ersten Platz 2016 erzielte dieses Bild von Martin Stöger und Andreas Nickmann-Stöger mit üppiger Blumenvielfalt. © Martin Stöger/Andreas Nickmann-Stöger
Rot-oranges aus dem Pflanzenreich der Zweitplatzierten von 2016. © Krisztina K.
Rosa Koweindl belegte 2016 mit dieser Aufnahme den dritten Platz. © Rosa Koweindl

Wien zum Blühen bringen

Der Fotowettbewerb "Blühendes Zuhause – gute Nachbarschaft" der Stadt Wien lässt es auf Terrasse, Balkon & Co sprießen. Ob Karotte oder Paprika, Rose oder Stiefmütterchen: Ihr grüner Daumen ist gefragt.

Schwingen Sie die Gartenschere, düngen Sie noch mal ordentlich nach, natürlich nur mit Bioqualität, zupfen Sie schnell das Unkraut und kappen Sie Verwelktes und Verblühtes. Dekorieren Sie mit bunten Windrädern, Lichterketten oder lustigen Gartenzwergen. Beim Fotowettbewerb "Blühendes Zuhause – gute Nachbarschaft" haben nur die schönsten privaten Grünoasen eine Chance auf einen Stockerlpatz.

Gute Nachbarschaft durch gemeinsames Garteln

Der Bewerb findet heuer bereits zum neunten Mal statt. Mitmachen kann, wer seine Grünoase am besten präsentiert. Das bringt die Stadt nicht nur an vielen Stellen wunderbar zum Blühen. Als positiven Nebeneffekt kommen im Idealfall auch noch Menschen mit gemeinsamem Hobby zusammen. "Privater Blumenschmuck" kann vielerorts entstehen. In der Blumenkiste am Fensterbrett genauso wie auf dem Balkon oder der Terrasse, im mobilen Hochbeet, im Innenhof des Hauses, im Gemeinschaftsgarten oder auf der Baumscheibe rund um einen Baum im Gasserl nebenan.

Eine wahre Blumenpracht. Blumen verwandeln den kleinsten Balkon, ob am Gemeindebau, geförderten Wohnbau odre privatem Mietobjekt, in ein Naturparadies. © Slavica Ksiazek

15. August ist Einsendeschluss

Mitmachen kann jede und jeder, der Freude am Garteln hat und in einem mehrgeschoßigen Wohnbau oder Reihenhaus lebt. Das kann in einem Gemeindebau oder einem geförderten Wohnbau und natürlich auch in einem privaten Mehrfamilien-Mietobjekt sein. Kleingartenparzellen-Betreiberinnen und -Betreiber oder Einfamilienhausbewohnerinnen und -bewohner sind von der Teilnahme ausgenommen. Wichtig: Wer mitmacht, sollte keinesfalls auf ein ausgefülltes Teilnahmeformular vergessen. Und natürlich den Einsendeschluss, den 15. August, nicht übersehen.

"Auch heuer wurde Wien wieder zur Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität ernannt. Der persönliche Einsatz der Wienerinnen und Wiener, ihre Stadt liebevoll mit Blumen und Pflanzen zu verschönern, trägt sicherlich dazu bei", ist Wohnbaustadtrat Michael Ludwig überzeugt.

Tanzen, hüpfen, Blumen gießen: Auch humorvolle Aufnahmen können ausgewählt werden. © Zhenyu Li

Kamera zücken und Foto einreichen

"Ist die Pracht geschaffen, das grüne Werk vollbracht, müssen Sie nur noch die Kamera zücken, das Gewachsene ablichten und das Foto einsenden oder hochladen", erklärt Agnes Eckharter von Wohnservice Wien, das den Wettbewerb umsetzt. Initiiert wurde er übrigens von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. "Die Wienerinnen und Wiener steigern sich Jahr für Jahr und werden immer kreativer." Die einen gestalten üppig, andere wild romantisch, weitere mögen es lieber ordentlich und aufgeräumt, voller bunter Blumen oder lieber rein in Grün. Auch witzige Aufnahmen werden gerne ausgewählt. Aussicht auf einen der Preise hat dabei jede und jeder. Einzig die prominent besetzte Fachjury muss überzeugt werden.

Gartenexperte Karl Ploberger ist Teil der Jury. © Schedl/Blühendes Zuhause

Prominente Pflanzenjury

Biogärtner Karl Ploberger ist einer der Prominenten, der die Entscheidung mitträgt. "Trauen Sie sich ruhig und seien Sie dabei. Ein schönes privates grünes Reich gewinnen Sie jedenfalls immer dabei. Und mit etwas Glück auch noch einen der tollen Preise", sagt er. Zu ergattern gibt es unter anderem Wertvolles von der Bank Austria, Gutscheine oder Sachpreise. Der feierliche Akt der Preisverleihung findet schließlich am 29. September im Rathaus statt. Darüber hinaus können an diesem Galaabend auch viele der Werke in einer kleinen Schau betrachtet werden.

Mit der torffreien Erde "Guter Grund" der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark zu garteln, zahlt sich in jedem Fall aus. © Bohmann/Petra Rautenstrauch

Hochwertige Erde der MA 48

Tipps und Tricks, wie Sie Ihr kleines Reich am besten bepflanzen, gibt ein eigens gestalteter Infofolder. Er liegt in den Lokalen der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*), in allen wohnpartner-Lokalen, bei der Wohnberatung Wien, beim Wiener Wohnen Service-Center und bei ausgewählten Kooperationspartnerinnen und -partnern auf. 

Aber eines sei vorweggenommen: Das Besorgen der hochwertigen und torffreien Erde "Guter Grund" der Magistratsabteilung 48 – Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark zahlt sich in jedem Fall aus. Kaufen können Sie sie unter anderem auf jedem Mistplatz. Den großen 40-Liter-Sack gibt es um fünf Euro. Den kleinen 18-Liter-Sack kann man für drei Euro haben.

Schmetterlinge anlocken

Doch nicht die Blütenpracht allein kann den Ausschlag auf einen Gewinn ausmachen. Schmetterlinge aller Couleur machen sich sicher auch ganz gut am Foto. Wie Sie das hinbekommen? Setzten Sie auf Pflanzen, die die niedlichen Flattertierchen anlocken. Lavendel wäre da etwa bestens geeignet. Er riecht außerdem auch noch wunderbar. Zudem ist er trockenheitsliebend, muss also seltener gegossen werden. Ein Vorteil, wenn man im Sommer viel auf Reisen ist.

Sonne, Schatten oder Wind

Für jede Pflanze gibt es das perfekte Platzerl. Pflanzen mit üppiger Blüte brauchen in der Regel auch mehr Licht. Pelargonien, Lein oder Kapuzinerkresse fallen darunter. Kräuter und Gemüsesorten mögen es ebenfalls gerne hell. Für diese sollte allerdings ein wind- und regengeschützter Standort ausgewählt werden. Völlige Windstille ist damit jedoch nicht gemeint. Ausreichender Luftaustausch muss möglich sein. Beachtet man das, wird es mit Sicherheit im privaten Grün wachsen und gedeihen. Und ein schönes Foto ergeben.

Heißes Wasser hilft gegen Unkraut. Es vernichtet den Organismus der ungebliebten Pflanze. © Bohmann/Stefan Fürtbauer

Unkraut zwischen den Ritzen

Unhübsches Unkraut zwischen den Ritzen bekommt man auch ganz einfach in den Griff. Setzen Sie auf kochendes Wasser und gießen Sie es einfach auf die unliebsame Pflanze. Das Abbrühen sorgt dafür, dass der empfindliche Organismus des störenden Grüns vernichtet wird. Nach dem Austrocknen können Sie die Pflanzenreste einfach entfernen. Aggressive Essenzen wie Salz oder Essig sollten Sie nicht als Vernichtungsmittel verwenden. Sie belasten nur Boden, Pflanzen und Insekten.

Nützlinge gegen Ungeziefer

Ungeziefer können Sie ebenfalls ohne Chemiekeule in den Griff bekommen. Bestellen Sie sich im Pflanzenmarkt Nützlinge. Der Marienkäfer etwa bekämpft Woll- und Schmierläuse. Und die Erzwespe funktioniert wunderbar gegen Weiße Fliegen. Spinnmilben dagegen können mit Raubmilben bekämpft werden. Wenn Sie sich nicht auskennen, ist das auch kein Problem. In diesem Fall und unzähligen anderen Belangen rund um Garten, Garteln und Natur wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Beratungsorganisation "die umweltberatung" bestens Bescheid. Sich telefonisch beraten zu lassen, zahlt sich aus. "Wir stehen gerne zur Seite", sagt Sabine Seidl von "die umweltberatung", "und versorgen Sie mit reichlich Wissen."

Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

Vorteilspartner CLUB WIEN

Tennisanlage Hrubesch

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten 10 Prozent Ermäßigung auf alle Angebote in der Tennisanlage Hrubesch!

Erfahren Sie mehr 29623

Märchenbühne "Der Apfelbaum"

Mit der CLUB WIEN-Vorteilskarte erhalten Mitglieder 10 Prozent Ermäßigung auf den Originalkartenpreis.

Erfahren Sie mehr 31088

Figurentheater LILARUM

Mit der CLUB WIEN-Vorteilskarte erhalten Mitglieder 1 Euro Ermäßigung auf den Originalkartenpreis.

Erfahren Sie mehr 31098

Kabarett Niedermair

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten im Kabarett Niedermair die 2 Euro Vorverkaufsermäßigung auch an der Abendkassa.

Alle Vorteilspartner