Es gibt viele Möglichkeiten als Studentin oder Student Geld zu sparen. © Universität Wien/ Barbara Mair

Stipendien und Beihilfen für Studierende

Das Leben als StudentIn kann mitunter recht kostenintensiv sein. Doch was tun, wenn die Zeit nicht für einen Nebenjob reicht und das Geld knapp wird? Wir fassen zusammen, welche Beihilfen die Stadt StudentInnen bietet und wie man richtig Geld sparen kann.

Viele Studierende sind während der Dauer ihres Studiums auf Beihilfen angewiesen. Besonders staatliche Unterstützungen sind für sie wichtig. Aber auch das private finanzielle "unter die Arme greifen", meist vonseiten der Eltern, ist ein bedeutender Teil ihres Einkommens.

Studienbeihilfe

Anspruch auf diese Beihilfe haben österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie gleichgestellte Ausländerinnen und Ausländer und Staatenlose. Für den Bezug dieser Beihilfe sind zwei Voraussetzungen notwendig:

  • die soziale Förderungswürdigkeit und
  • der günstige Studienerfolg

Das bedeutet, Einkommen, Familienstand und Familiengröße sind ausschlaggebend dafür, ob man eine Förderung erhält. Günstiger Studienerfolg bedeutet, man muss Studienerfolgsnachweise in einer bestimmten Zeit erbringen. Sind diese Kriterien alle erfüllt, kann man bei der Studienbeihilfenbehörde einen Antrag stellen.

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Die Höhe der Beihilfe ist jeweils verschieden. Weitere Informationen dazu gibt die Studienbeihilfenbehörde

Familienbeihilfe

Als Studentin oder Student hat man bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres Anspruch auf Familienbeihilfe. Diese Unterstützung gilt, wenn man selbst oder die Eltern einen Wohnsitz in Österreich haben. Um die Familienbeihilfe zu bekommen, darf man eine gewisse Studiendauer nicht überschreiten. Dabei gilt die gesetzliche Mindeststudiendauer plus Toleranzsemester. Die Höhe der Familienbeihilfe ergibt sich aus dem Alter (ab 19 Jahren 162 Euro pro Monat) und der Geschwisterstaffelung. Je mehr Geschwister in einer Familie die Familienbeihilfe beziehen, desto höher fällt sie aus. Weitere Informationen dazu findest du hier.

Wohnbeihilfe

Wohnt man als Studentin oder Student in Wien und hat nur ein geringes Einkommen zur Verfügung, kann man Wohnbeihilfe beantragen. Ob und wie viel, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Staatsbürgerschaft
  • Haushaltsgröße
  • Haushaltseinkommen (das Einkommen aller im Haushalt lebenden Personen)
  • Wohnungsgröße
  • Wohnungsaufwand

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Koordiniert wird die Wohnbeihilfe von der MA 50, Wohnbauförderung. Hier kann man auch den Antrag stellen.

Unterhalt

Eltern haben gegenüber ihren Kindern die Aufgabe, bis zu deren Selbsterhaltungsfähigkeit Unterhalt zu leisten. Zumindest zu einem Teil. Das kann entweder in Naturalien sein (Wohnung, Nahrungsmittel, Bekleidung) oder finanzieller Art.

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Nähere Auskünfte dazu gibt die MAG ELF, Amt für Jugend und Familie

Stipendien

"Fleiß zahlt sich aus", wie ein altes Sprichwort so schön sagt. Die Kulturabteilung der Stadt Wien vergibt Stipendien für besondere Leistungen. Diese teilen sich wie folgt auf:

·      Stipendien für Diplomarbeiten und Dissertationen

Studierende in Wien haben die Möglichkeit, für die Fertigstellung ihrer Diplomarbeit beziehungsweise ihrer Dissertation Förderstipendien zu beantragen. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Zum Beispiel muss das Thema der Arbeit einen unmittelbaren Wien-Bezug haben. Nähere Auskünfte zur Einreichung gibt die MA 7, Kulturabteilung der Stadt Wien.

·      Wiener Literatur Stipendium
Hier stellt die Stadt vier Jahresstipendien zur Verfügung. Diese bekommen ausgewählte Wiener Autorinnen und Autoren, die länger an einem schriftstellerischen Projekt arbeiten, in der Höhe von rund 1.000 Euro.  Vergeben werden diese Stipendien vom amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, Dr. Andreas Mailath-Pokorny, aufgrund eines Vorschlages einer unabhängigen Fachjury. Weitere Informationen erhältst du hier.

·      Wiener Dramatik Stipendium

Drei Wiener Dramatikerinnen und Dramatiker dürfen sich über jeweils ein Jahresstipendium freuen. Die Höhe beträgt monatlich jeweils rund 1.000 Euro. Die Vergabe erfolgt wie beim Wiener Literatur Stipendium. Weitere Informationen erhältst du hier.

·      Elias-Canetti-Stipendium

Dieses Stipendium stellt die Stadt Wien zu Ehren des Nobelpreisträgers für Literatur, Elias Canetti, zur Verfügung. Es werden ebenfalls, wie beim Wiener Literatur Stipendium, vier Wiener Autorinnen und Autoren auserwählt. Die Dauer für den Erhalt beträgt ein Jahr und kann maximal bis auf drei Jahre ausgedehnt werden. Weitere Informationen erhältst du hier.

Zusätzlich vergibt die Kulturabteilung der Stadt Wien Arbeits- und Reisestipendien für Übersetzerinnen und Übersetzer. Hier gibt es nähere Informationen zu Ausschreibung, Einreichfrist und den erforderlichen Unterlagen.

Clever sparen

Als Studentin oder Student muss man nicht automatisch jeden Cent zwei Mal umdrehen. Viele Unternehmen gewähren "Studentenrabatte". Das betrifft nicht nur kostenintensivere Anschaffungen wie Notebooks oder Drucker. Auch Eintritte oder Lebensmittel können günstiger erworben werden. Ebenso geben Versicherungen und Banken häufig Rabatt.

Der gültige Studierendenausweis ist quasi nicht nur "Eintrittskarte" zu Uni und FH. Er öffnet auch viele Türen zu Freibädern, Museen oder Theatern günstiger. In der Volksoper Wien gibt es beispielsweise ein Kontingent für Studierende. Auch diverse Kinos bieten Studentinnen und Studenten Vergünstigungen an, ebenso wie das Naturhistorische Museum. Reisen lässt es sich als Studierende oder Studierender auch kostengünstiger. Beispielsweise mit der Vorteilscard der ÖBB oder dem Studententicket der Wiener Linien. Im Sommer besonders beliebt: die ermäßigten Bäderkarten für städtische Schwimmbäder.

Kostengünstig essen

Jede und jeder Studierende macht während des Studiums Bekanntschaft mit der Mensa. Die Uni Wien und die MedUni bieten spezielle Rabatte auf jedes Menü. Auch viele Lokale rund um die Bildungsanstalten haben meist besondere Angebote für Studentinnen und Studenten.

Noch eine Möglichkeit, Geld zu sparen, ist das neue Konzept des sogenannten "Foodsharing". Bevor Lebensmittel weggeworfen werden, können sie, etwa in der Urlaubszeit, von Nachbarn verbraucht werden. Alternativ können sie auch bei sozialen Einrichtungen wie der Wiener Tafel abgegeben werden.

Park & Study

In Wien gibt es für Studierende die Möglichkeit, günstig in der Nähe der Universität zu parken. Spezielle Angebote gibt es in den Garagen der Wirtschaftsuniversität, der Technischen Universität und in der Votivpark-Garage. Zur Verfügung stehen sowohl Dauer-  als auch Kurzparkkarten.

Bücher- und Skripten-Tauschbörsen

Der Lesestoff muss nicht immer druckfrisch sein. Gut erhaltene gebrauchte Exemplare gibt es häufig zu günstigen Preisen. Im Internet gibt es diverse Bücherbörsen wie beispielsweise die Seite www.zweitbuch.org.

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