Medizinstudent Jakob weiß die Vorzüge Wiens sehr zu schätzen. © PID/Ismail Gökmen

Von der Musikschule auf die MedUni: Jakob über seine Karriere als Lebensretter

Wien im Studi-Check: Jakob, 24, Medizin-Student im 10 Semester.

CLUB WIEN lässt die Wiener Studentinnen und Studenten zu Wort kommen. Wie studiert, lebt und feiert es sich in der größten deutschsprachigen Uni-Stadt? Für die Serie "Studieren in Wien" gibt Jakob Einblick in sein Studenten-Leben. Der 24-Jährige spricht über seine Entscheidung für Medizin, seine Arbeit, die Lebensretter-App des Vereins PULS und seine Empfehlungen für die besten Lauf- und Radrouten in Wien.

Die Zeit als Zivildiener bei der Wiener Rettung (Magistratsabteilung 70) hat Jakob in seiner Studienwahl bestätigt: "Ich bin mit dem Rettungsauto auf Einsätze mitgefahren. Es war anstrengend und gleichzeitig sehr cool. Ich war vollwertiges Teil des Teams und habe Einblick in die Lebensrealität vieler Patientinnen und Patienten bekommen. Nach diesen neun Monaten wusste ich: Medizin ist meine Berufung, das will ich wirklich machen." Nachdem die ersten Prüfungen geschafft waren, engagierte sich der 24-Jährige beim Verein "PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes". Nächstes Semester wird der Wiener mit seiner Diplomarbeit beginnen. Das Thema – "Reanimation in Wien".

8.000 Studierende als LebensretterInnen

Das neueste Projekt des Vereins Puls ist Jakob ein besonderes Anliegen. Die "Lebensretter-App" von PULS macht es möglich, dass jede oder jeder mit medizinischer Ausbildung potentiell zum Lebensretter werden kann. "Wer die App am Smartphone hat, wird in Echtzeit über Notfälle in seiner Nähe informiert und zum Einsatzort gelotst", erklärt Jakob. Bisher war die App Medizinerinnen und Medizinern und Notfallsanitäterinnen und -sanitätern vorbehalten. Jakob hat sich als ÖH-Studierendenvertreter dafür eingesetzt, dass sich auch die rund 8.000 Studierenden der MedUni Wien anmelden können – vorausgesetzt, sie haben bestimmte Lehrveranstaltungen zum Thema Reanimation und Notfallmedizin absolviert. "In den ersten vier Monaten haben sich bereits 500 Studierende registriert", sagt Jakob. Melden können sich Studierende direkt bei der ÖH (Österreichischen HochschülerInnenschaft) der MedUni.

Ausgleich Sport: Laufen, Radeln und Schwimmen

Neben seinem Einsatz an der Uni, als Lebensretter und bei der HochschülerInnenschaft betreibt Jakob leidenschaftlich Sport – am liebsten im Wienerwald in Hernals, wo er aufgewachsen ist. Hier ist er mit seinen Hunden auf den Wanderwegen unterwegs. Wenn seine Vierbeiner nicht dabei sind, fährt er mit Freundinnen und Freunden auf den Trails im Westen von Wien mit dem Mountainbike. Auch in der Stadt ist der Medizin-Student auf zwei Rädern unterwegs. "Mein Tipp, für alle, die mit dem Rad in Wien unterwegs sind: Die BikeCitizens-App kennt jeden Radweg und jede schnelle Route durch die Stadt." Das Navi-Paket für Wien ist gratis.

Das tolle an Wien ist, man kann überall in der Stadt Sport machen, auch ohne Mitgliedschaft in einem Club, weiß Jakob. Die MedUni organisiert einen wöchentlichen Lauftreff im Prater oder am Donaukanal – beides ausgezeichnete Laufstrecken und für alle zugänglich. "Für mich ist das ein guter Ausgleich zum Studium. Meine Laufpartnerinnen und -partner trainieren auch für Wettbewerbe: Das Running Team der MedUni war auch beim Wien Marathon dabei". Im Sommer nutzt Jakob auch die Freibäder – am liebsten taucht der Hernalser im Nachbarbezirk Ottakring ins Kongressbad ein.

Fortgehen wäre ohne Rauch so viel besser

Neben dem Studium bleibt für Jakob wenig Zeit zum Fortgehen, wenn aber, dann zum Medical Tuesday, der von der ÖH organisiert wird. Einen Wermutstropfen gibt es: Das Lokal in dem der Medical Tuesday steigt, ist nicht rauchfrei. "Gerade im Medizinstudium hört man bei jeder Vorlesung: Rauchen ist ein Risikofaktor oder Verursacher von Herzinfarkt bis hin zu Krebs."

Wien ist mit keiner Stadt der Welt zu vergleichen

Trotzdem würde Jakob Wien niemals mit einer anderen Stadt der Welt tauschen – weder für das Studium noch zum Leben: "Wien ist die beste Stadt der Welt. Nach meinem Auslandssemester in den USA habe ich mich sehr gefreut, wieder in Wien zu sein. Die Stadt ist einfach cool und in Sachen Öffis, Sicherheit und Grünflächen unvergleichbar."

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