Die Donauinsel bietet viele Möglichkeiten, um sich sportlich zu betätigen. Wie hier zum Beispiel Beachvolleyball. © Bohmann © Bohmann

Reif für die Insel

21,1 Kilometer lang und 250 Meter breit ist Wiens grüne Oase, die Donauinsel. Hier lässt sich prächtig Sport treiben. Wir haben uns einen Inseltag gegönnt und die vielfältigen Möglichkeiten getestet.

Ein kleines von Menschenhand geschaffenes Paradies umgeben vom Charme einer Großstadt. So könnte man die Wiener Donauinsel beschreiben. Sie lässt die Herzen vieler Sportfans höherschlagen. Ist sie doch die ideale Outdoor-Gratis-Sportstätte.

Es gibt 15 Möglichkeiten, die Insel zu erreichen. Wir wählen die beliebte Kaisermühlenbrücke. Die Schrägseilbrücke bietet nicht nur optisch ein stimmungsvolles Bild. Sie ist auch sehr praktisch gelegen. Das Auto parkt man am besten direkt am Kaisermühlendamm. Auch eine Bushaltestelle ist in unmittelbarer Nähe. Dann geht man nur ein paar Stufen hinauf zur Brücke. Bevor wir diese jedoch überqueren, machen wir einen Abstecher nach links.

Im Kletterpark geht es hoch hinaus. © Bohmann

Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Kletterpark. In bis zu zehn Metern Höhe hat man hier 14 Stationen zu bewältigen. Das kostet Kraft, bringt aber auch viel Spaß. Wieder hinunter geht es flott. Wir beobachten, wie ein Mädchen rasant mit dem sogenannten Flying Fox, einer Seilrutsche, abwärts saust. Unten angekommen sorgt der kleine Adrenalinschub für ein breites Grinsen.

Rollendes Vergnügen

Die ebenen Wege eignen sich perfekt zum Inlineskaten. © Bohmann

Aber nun ab zur Brücke. Stopp. Noch nicht ganz. Denn plötzlich fallen uns knallorange Hütchen ins Auge. Wofür die wohl gut sind?! Das erfahren wir gleich. Ein Inlineskater saust in Schlangenlinien zwischen den Hütchen hindurch. Eine gute Geschicklichkeits- und Gleichgewichtsübung. Doch nicht nur Slalomfahren kann man hier. Die Donauinsel ist ein wahres Skaterinnen- und Skater-Eldorado. Mit ihren langen, ebenen und asphaltierten Wegen bietet sie Spaß für Anfängerinnen und Anfänger sowie für Fortgeschrittene.

Ob kurze oder weite Strecken, auf der Donauinsel rollt sich´s gut. © Bohmann

Dank der vielen Brücken muss man sich auch nicht bei einer kompletten Runde um und über die Insel verausgaben. Je nach Lust, Laune und sportlichem Ehrgeiz wählt man seine Strecke. Wie auch der sportliche junge Mann, der gerade schwungvoll an uns vorbeifährt. Unter seinen Füßen befindet sich ein Longboard. Derzeit der absolute Trend. Bei diesem Board geht es mehr ums Fahren als um Tricks. Perfekt geeignet also für die Inselwege.

Schiff, ähm Boot ahoi!

Auch für Wassersport-Fans hat die Wiener Donauinsel einiges zu bieten. © Bohmann

Die Brücke ist in Sicht, jetzt hält uns nichts mehr auf. Obwohl, was gleitet denn da übers Wasser? Und wieder legen wir einen kurzen Halt ein, um das Boot zu betrachten. Sanft schwimmt es auf den Wellen der Neuen Donau. Direkt daneben: ein Stand-up-Paddler. Ja, auch Wassersport-Begeisterte kommen hier auf ihre Kosten. Ein Bootsverleih mit Ruder-, Tret- und Elektrobooten befindet sich ein Stück flussabwärts. Gemütlich übers Wasser schippern oder aktiv mit Muskelkraft selbst die Geschwindigkeit bestimmen: Hier ist alles möglich.

Bei gutem Wetter kann man am Wakeboardlift erste Versuche wagen. © Bohmann

Sogar der waghalsige Sprung über einen Kicker, ein Hindernis im Wasser. Natürlich nicht mit einem Boot, sondern einem Wakeboard. Holen kann man sich diesen sportlichen Kick beim Wehr 1. Dort befindet sich der Wakeboardlift. Ein nasses Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Ebenso wie die Wildwasserarena auf der anderen Seite, nahe der Steinspornbrücke. Hier kann sich jede und jeder ab zwölf Jahren durch den Wildwasserkanal kämpfen. Auf 250 Metern Länge sorgen Strömungen, Wellen und Hindernisse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Action. Ob nur zusehen oder selber fahren. Wer braucht da schon einen echten reißenden Fluss zum Wellenreiten?!

Spiel & Spaß

An heißen Sommertagen lässt es sich auf dem Wasserspielplatz am besten toben. © Bohmann

Das kühle Nass begleitet uns weiter auf unserer Tour. Nur wenige Gehminuten von der U1-Station Donauinsel sorgt ein Wasserspielplatz für die Abkühlung der Kleinen. Da wird gespritzt, was das Zeug hält. Trockenes Gewand? Fehlanzeige! Aber das ist an einem heißen Sommertag ja auch nicht schlimm. Auf rund 5.000 Quadratmetern lässt es sich bei freiem Eintritt ausgezeichnet planschen und toben. Wichtigstes Mitbringsel: ein Handtuch zum Trockenreiben.

Insel-Workout

Bei der Street-Workout Station kann man seine Fitness testen. © Bohmann

Nicht ganz so erfrischend, wohl eher schweißtreibend, geht es bei der nicht weit entfernten Street-Workout-Station zu. Wir dürfen einige junge Männer und auch Frauen beim Training beobachten. Klimmzüge, Crunches und Planking stählen sämtliche Muskelgruppen. Zur Verfügung steht ein großes verzweigtes Stangengerüst auf einem Areal von ungefähr 150 Quadratmetern.

Diese Wiese lässt sich wunderbar für alle möglichen Ballsportarten nutzen. © Bohmann
Es kann Fußball gespielt werden. © Bohmann
Seilspringen verbessert die Kondition. © Bohmann
Auch für´s Football spielen ist jede Menge Platz auf der Donauinsel. © Bohmann
Und selbst Drachensteigen ist hier möglich. © Bohmann

Es steht auf einer Wiese, die sich auch für andere Sportaktivitäten eignet. Frisbee werfen, Federball oder Football spielen oder auch gemütlich Seilspringen. Wer hier keinen Platz findet, zieht einfach ein bisschen weiter. Die Donauinsel bietet ausreichend Freiflächen, auf denen man seine mitgebrachten Sportgeräte nutzen kann.

Jetzt wird's sandig

Wer hier nun an gemütliches Ausruhen am Strand denkt, liegt falsch. Das lässt sich auf der Donauinsel, genauer gesagt am neu angelegten CopaBeach, auch tun. Jetzt steht aber noch sportliche Betätigung auf dem Programm. Und da hören wir auch schon Rufe wie "Achtung, der Ball geht weit" oder "Los, block ihn!". Direkt bei der U6-Station Handelskai, nur durch die Nordbahnbrücke getrennt, befinden sich mehrere Beachvolleyball- und auch Fußballplätze. Hier geht es ganz schön heiß her.

Auf der Donauinsel findet man diverse Laufstrecken mit unterschiedlicher Länge. Da ist für jede und jeden die richtige Distanz dabei. © Bohmann

Die nutzen auch Joggerinnen und Jogger gerne. Auf der Donauinsel gibt es zwei Running Checkpoints. Einen bei der Reichsbrücke und einen bei der Steinspornbrücke. Diese Checkpoints sind beschildert. Sie zeigen einen Streckenplan, die Länge der Strecke, den Schwierigkeitsgrad und die Beschaffenheit des Geländes an.

Die Inselinfo steht den Wienerinnen und Wienern bei Fragen zur Donauinsel mit Rat und Tat zur Seite. © Bohmann

Am Rückweg unserer kleinen Insel-Tour kommen wir an der Inselinfo vorbei. Hier können sich Interessierte informieren, was wann wo auf der Donauinsel los ist. Die Orientierung erleichtern zahlreiche Infotafeln. Davon nutzen wir gleich eine und finden so problemlos den Weg zurück. Wir kommen auf jeden Fall wieder! Sind auch Sie reif für die Insel oder generell für Bewegung im Sommer?

Die Donauinsel bietet den perfekten Platz für den kleinen Urlaub zwischendurch. Kostet nix und hat immer geöffnet. © Stadt Wien/Bohmann Verlag

Vorteilspartner CLUB WIEN

Tanzschule Svabek

Mit der CLUB WIEN-Vorteilskarte erhalten Mitglieder 3 Euro Ermäßigung auf ein DanceAbo.

Erfahren Sie mehr 30928

KosmosTheater

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten im KosmosTheater 4 Euro Rabatt auf die Eintrittskarte!

Erfahren Sie mehr 31159

Theater Akzent

Mit der CLUB WIEN-Vorteilskarte erhalten Mitglieder 10 Prozent Ermäßigung für viele Vorstellungen im Theater Akzent.

Erfahren Sie mehr 31183

BIKE+MORE

Mit der CLUB WIEN-Vorteilskarte erhalten Sie 5 Prozent Ermäßigung bei Bike+More.

Alle Vorteilspartner