Peter Schober weiß Rat. Egal ob man eine Weiterbildung plant, sich Sorgen um den Job macht, den Job wechseln oder wieder einsteigen will. © Bohmann/Rene Wallentin

Stark ist, wer Hilfe sucht: Neue Berufsperspektiven dank des waff Info-Telefons

Einen Neuanfang durch berufliche Veränderung. Das wünschte sich Anna H. aus Wien. Durch die Beratung von Peter Schober vom Wiener Info-Telefon für Beruf & Weiterbildung weiß sie jetzt, wie ihre Berufszukunft aussehen kann.

"Ich helfe Leuten, die sich in einem beruflichen Kreisverkehr befinden, die richtige Ausfahrt zu nehmen. Meine Aufgaben sind analysieren, aufklären und Richtungshinweise geben", sagt Peter Schober. Er ist ausgebildeter Berater beim Wiener Info-Telefon für Beruf & Weiterbildung des waff im zweiten Wiener Gemeindebezirk und seit dem Start 2012 dabei. "Rund 60 Prozent der Menschen, die bei uns anrufen, sind in Beschäftigung und wollen beruflich neue Wege einschlagen. Circa 30 Prozent sind Arbeit suchende Wienerinnen und Wiener, die sich mit unterschiedlichen Fragen an uns wenden", erklärt der Info-Telefon-Experte. Peter Schober und seine Kolleginnen und Kollegen sind vom Fach und unterstützen bei allen Fragen rund um Berufliches und Weiterbildungen. Der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) ist eine Einrichtung der Stadt Wien und unterstützt insbesondere beschäftigte Wienerinnen und Wiener gezielt beim Weiterkommen im Beruf.

Peter Schober nimmt sich viel Zeit für die Anruferinnen und Anrufer. "Man muss sich wirklich auf die jeweilige Situation einlassen, um am Ende eine gute Lösung anbieten zu können", so der Berater. Wie auch bei Anna H. Die 32-Jährige wandte sich ans Wiener Info-Telefon, um zu erfahren, welche Möglichkeiten und Perspektiven sie im Hinblick auf eine berufliche Veränderung hat. Alleinerziehend mit einem fünfjährigen Kind und einer abgeschlossenen Friseurlehre ist Anna H. nicht sehr glücklich in ihrer Arbeitsstätte. Wenig Geld und nicht viel Zeit für ihr Kind. Diese tristen Aussichten ließen die junge Mutter über eine komplette berufliche Neuorientierung nachdenken. Statt der Arbeit als Friseurin sollte ein Studium ihren beruflichen Horizont erweitern.

Mit Anliegen dieser Art beschäftigt sich Peter Schober täglich. Pro Monat wenden sich ungefähr 500 Anruferinnen und Anrufer an das Wiener Info-Telefon für Beruf & Weiterbildung. "Besonders häufig suchen die Anruferinnen und Anrufer Rat bei einem geplanten Jobwechsel oder auch, wenn sich jemand komplett neu orientieren will. Die Anruferinnen und Anrufer wollen wissen, wie sie so eine berufliche Veränderung angehen können und ob das für sie überhaupt leistbar ist", sagt Peter Schober.

Perspektiven für einen Neustart

Bevor Anna H. mit ihrem Wunschstudium beginnen kann, war für Peter Schober wichtig abzuklären, ob sie überhaupt berechtigt ist, zu studieren. "Das war nicht der Fall, da ihr die Matura fehlte. Ich habe Anna H. dann die Studienberechtigungsprüfung empfohlen", so der Info-Telefon-Berater. Sobald sich Peter Schober das Anliegen einer Anruferin oder eines Anrufers angehört hat, beginnt er mit einer genauen Analyse der Situation und holt Informationen ein. Dazu gehören absolvierte Ausbildungen, Berufserfahrungen oder auch Praktika und besuchte Kurse.

"Ich habe mit Frau H. eine Analyse des Ist-Zustandes gemacht. Danach sind wir die Möglichkeiten durchgegangen, die sie hat, um ihr gewünschtes berufliches Ziel zu erreichen", erzählt Peter Schober. Als alleinerziehende und Vollzeit arbeitende Mutter ist es für Anna H. nicht leicht, gleichzeitig Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen und eine Ausbildung zu machen. Dank Peter Schober weiß sie nun, dass beides möglich ist.

Im Beratungszentrum für Beruf & Weiterbildung sind Peter Schober und seine KollegInnen die AnsprechpartnerInnen, wenn es um die persönliche Berufszukunft der WienerInnen geht. © Bohmann/ Rene Wallentin

Die Beratungsgespräche, die Peter Schober und sein Team am Wiener Info-Telefon für Beruf & Weiterbildung führen, dauern durchschnittlich 20 bis 30 Minuten. In dieser Zeit werden alle Optionen durchgesprochen. "Es ist ein schönes Gefühl, kurz vor dem Auflegen die Erleichterung der Anruferin oder des Anrufers zu spüren. Sie wissen nun: Da gibt es Lösungen für mein Problem, mir wird geholfen!", erzählt Peter Schober.

Chance für eine bessere Berufszukunft

Auch Anna H. freut sich dank Peter Schobers Beratung auf ihre neue Berufszukunft. Da sie sich aktuell in Beschäftigung befindet, kann sie ein Jahr in Bildungskarenz gehen, währenddessen die Studienberechtigungsprüfung absolvieren und ein Stipendium fürs Studium beantragen. In dieser Zeit und auch während ihres Studiums wird sie bei der Deckung ihres Lebensunterhalts durch das AMS unterstützt. "Durch diese Sicherheit kann sie sich komplett ihrer Ausbildung widmen. In vielen Fällen können wir aber auch direkt mit den Angeboten des waff unterstützen", weiß der Info-Telefon-Berater.

Und wenn die Beraterinnen und Berater am Info-Telefon nicht direkt weiterhelfen können, dann vermitteln sie rasch an die richtige Beratungseinrichtung. "Wir sind jedenfalls für alle Anliegen gut gerüstet", sagt Peter Schober.

Ein Anruf beim Info-Telefon ist kostenlos und anonym von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0800 86 86 86 möglich. © Bohmann/Rene Wallentin

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