Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
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Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
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Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner
Im Wald-Biomassekraftwerk werden umweltfreundlich Strom und Wärme erzeugt. Mit unserer Bildergalerie können Sie einen kleinen Rundgang durch das Gelände machen. ©PID/Christian Fürthner

Ein Kraftwerk auf dem Holzweg

Entdecken Sie mit unserer Serie stadtUNbekannt das Wald-Biomassekraftwerk Simmering. Hier werden nicht nur Strom und Wärme aus Holzabfall gewonnen, die Anlage hat auch erstaunliches Potenzial als Wellness-Tempel.

Man glaubt, man steht mitten im Wald. Der Duft nach Holz ist überwältigend, ein leichtes Surren geht durch die Luft und mit ein bisschen Fantasie könnte man glauben, das Herabrieseln von Tannennadeln auf der Wange spüren zu können. Öffnet man die Augen, verschwindet die Illusion und man findet sich im Wald-Biomassekraftwerk Simmering wieder. Hier werden Holzabfälle für Strom und Wärme verheizt. Diese Anlage ist nicht nur sehr effektiv und technisch bestens ausgerüstet, sie steht auch für das Bestreben der Stadt Wien, umweltfreundliche Energie zu gewinnen. Das "Wald" vor dem Biomassekraftwerk kann man, wie der Holzduft schon verrät, wortwörtlich nehmen. Kein Wunder: Gemeinsam mit den Bundesforsten gründete Wien Energie die Wien Energie Bundesforste Biomasse Kraftwerk GmbH & Co KG. Sämtliches Holz kommt aus Waldgebieten, die maximal 80 Kilometer vom Kraftwerk entfernt sind. Somit handelt es sich um ein regionales Produkt und reduziert den ökologischen Fußabdruck. 

Das Hackgut wird von den Bundesforsten zum Biomassesilo geliefert. Das Holz stammt aus einem Umkreis von 80 Kilometern um Wien. © PID/Christian Fürthner

Nachhaltige Energiegewinnung

Das Kraftwerk Simmering ist eine riesige Anlage auf über 300.000 Quadratmetern, bestehend aus mehreren kleinen Kraftwerken und anderen Installationen wie dem Wärmespeicher. Die Wald-Biomasse-Installation nimmt nur einen recht kleinen Bereich ein. Klein, aber definitiv oho. Mit der eingesetzten Technik werden 48.000 Haushalte mit Strom versorgt. Das entspricht etwa dem gesamten Verbrauch von Simmering. Zusätzlich wird Wärme für 12.000 Haushalte erzeugt. Der eingangs erwähnte Holzgeruch ist in der Nähe des Biomassesilos am stärksten. Dorthin liefern Lkw den Holzabfall aus nahe gelegenen Wäldern. Und genau hier ist der Ausgangspunkt für die weiteren Verarbeitungsschritte.

Video: Wald-Biomassekraftwerk Simmering

Das Biomassesilo ist im Prinzip eine große Grube mit einem Förderband, das die Holzspäne, auch Hackgut genannt, vorrollt. Die werden dann über ein Rohrsystem dem Kraftwerksinneren entgegengebracht. Verwendet wird ausschließlich Holzabfall, der bereits zu Spänen gehäckselt wurde. Daraus entsteht nachhaltige und erneuerbare Energie, mit der, im Vergleich zu weniger effizienten Energiegewinnungsmethoden, jährlich 144.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden können. Die Luft im Silo ist erfüllt von Sägemehl und winzigen Holzpartikeln, die in alle Poren eindringen. Besucherinnen und Besucher, die so eine Arbeitsumgebung nicht gewöhnt sind, empfinden das oft als unangenehm. Verweilt man aber nur kurz im Silo, haben der Waldgeruch und die Illusion eines leichten Sägespänepeelings durchaus etwas Idyllisches. Sich das als Potenzial für eine Wellness-Marktlücke auszudenken, scheint dennoch zu verwegen.

Die Anlage steht schon seit einigen Jahrzehnten, stand allerdings leer. Dann wurde das Biomassekraftwerk in den bestehenden Komplex eingebaut. © PID/Christian Fürthner

Kuckucksei mit Mehrwert

Der Weg, den das Holz vom Silo in das Innere des Werks zurücklegt, ist für Menschen unpassierbar. Über Förderbänder, die teilweise steil nach oben gehen und dann den Weg über einen kleinen Hof zurücklegen, führt der Pfad zum Herzstück: dem Dampfkessel. Dieser befindet sich im Hauptgebäude der Anlage, das übrigens ein charakteristisches Merkmal aufweist: Obwohl erst wenige Jahre alt, scheint das Gebäude an sich schon vor Jahrzehnten gebaut worden zu sein. In der Tat ist das Biomassekraftwerk so was wie ein Kuckucksei im Kraftwerk Simmering. Die Anlage wurde in einem leer stehenden Gebäude, das aber infrastrukturell noch bestens in Schuss war, installiert. Passt auch zur Philosophie der Biomasse: Ressourcen zu nutzen und nichts zu verschwenden. Die Unternehmensphilosophie Nachhaltigkeit erreicht bei Wien Energie somit auch die strukturelle Ebene.

Im Kessel tobt ein Feuersturm. Die Temperaturen erreichen weit über 600 Grad. © PID/Christian Fürthner

Wald rein, Strom raus

Betritt man den Kesselraum, stellen sich sofort zwei Sensationen ein. Es wird wärmer und es brummt unentwegt. Grund dafür ist der Dampfkessel. In ihm wird das Hackgut verbrannt und Dampf erzeugt. Damit wird eine Turbine angetrieben und so Energie generiert. Im Kesselraum selbst ist es dann sehr warm. Die Vibrationen im Boden, der stetige Geräuschpegel und die Schwingungen in der Luft haben auf viele Besucherinnen und Besucher einen beruhigenden Effekt. Nach wenigen Minuten stellt man fest, dass man direkt schläfrig wird, so beruhigend ist die Kombination aus Hitze und Vibration. Wäre hier ein Bett, man könnte sofort einschlafen. Für eine Schlaftherapie oder einen Entspannungsraum wäre dieses Areal mehr als nur perfekt geeignet. Optisch sieht man das, womit man rechnet. 

Rohre, Kabel, Gitter und eine Myriade an Schaltern bestimmen das Bild. Der Kesselraum ist menschenleer, die Steuerung wird großteils aus anderen Gebäuden auf dem Areal gehandhabt. Hingucker ist ein kleines verglastes Guckloch im Kessel, durch das man in das Innere blicken kann. Dort tobt ein Inferno sondergleichen. Bei rund 800 Grad wird das Hackgut zum Dampf "umgebrannt". Auch dieser Anblick hat eine hypnotische Qualität, vergleichbar mit einem Feuer im Kamin, das man ewig anstarren und dabei seinen Gedanken nachhängen kann. Es entsteht der Eindruck, der Kesselraum sei nur eine Kristallschale und einen Schalensessel davon entfernt, als Feng-Shui-Raum zertifiziert zu werden.

Der Generator ist mit einem dicken vibrationsmindernden Material überzogen. Aber auch so spürt man starke Schwingungen auf den Gittern. © PID/Christian Fürthner

Turbine kann multitasken

Das Hackgut ist zu diesem Zeitpunkt der Energiegewinnung also Geschichte und lebt nur noch in Form des Dampfes, der den Stromgenerator antreibt. Die Turbine selbst ist gar nicht zu sehen. Man sieht nur einen riesigen Generatorkasten mit etlichen Schaltern und Anzeigen, der in einem noch viel größeren Raum steht. Am anderen Ende liegt jedoch ein Teil einer Turbine. Das fünf Meter lange und tonnenschwere Metallteil lässt erahnen, wie groß die gesamte Turbinenkonstruktion sein muss. Ihre Funktion ist dann aber doch recht simpel erklärt. Sie wird vom Dampf angetrieben und betreibt ihrerseits einen Generator, der Strom erzeugt. Die Abgase der Turbine sind so heiß, dass Wasserdampf erzeugt werden kann. So kann Wien Energie neben Strom auch Wärme nutzen. Das nennt sich Kraft-Wärme-Kopplung und steigert die Effizienz eines Kraftwerks um das Doppelte und reduziert die Ressourcennutzung deutlich. Dank des Einsatzes von Innovationen wie dieser kann sich Wien als Umweltmusterstadt behaupten.

Derzeit deckt feste Biomasse knapp 4 Prozent des jährlichen Strombedarfs in Österreich. Rund 7 Prozent davon kommen aus Simmering. © PID/Christian Fürthner

Wien steht für Umweltfreundlichkeit

Bei der Begehung fällt ein zweiter, unerwarteter Nutzen der Turbine ein. Auf einem begehbaren Metallkasten sind die Schwingungen so stark, dass das Verweilen darauf einem die vielleicht beste Fußmassage der Stadt verpasst. Bis in die Haarspitzen wird man durchgerüttelt und die Vibrationen lassen angespannte Muskeln wirklich hervorragend relaxen. Danach ist es ein Leichtes, eine lange und recht steile Stiege bis in das Erdgeschoß hinabzulaufen, wo die Reise durch das Kraftwerk schließlich endet. Direkt vor dem Ausgang verlaufen die Gleise, die sich quer durch das 300.000 Quadratmeter große Kraftwerksareal ziehen. Am Ende der Tour wissen wir, wohin für Wien Energie und damit für alle Wienerinnen und Wiener die Reise geht: Richtung nachhaltiger und umweltfreundlicher Energie für eine lebenswerte Stadt.

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