Funkturm im Arsenal
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner
Der Funkturm im Arsenal ist eines von Wiens markantesten Wahrzeichen und höher als der Stephansdom. © PID/Christian Fürthner

Zeitreise in 114 Metern Höhe

Entdecken Sie mit unserer Serie stadtUNbekannt ein Wiener Wahrzeichen: den Funkturm im Arsenal. Dort verblüfft nicht nur die fabelhafte Aussicht, sondern auch eine unerwartete Zeitreise.

Sie kennen das sicher: Sie steigen aus dem Bus aus und müssen sich erst einmal umsehen und orientieren, um ihr Ziel zu finden. Beim Telekom-Funkturm gibt's das nicht. Mit seinen 155 Metern Höhe ist er von allen Seiten erstklassig erkennbar. Der Koloss aus Stahlbeton überragt sogar den Stephansdom um knappe 20 Meter. Falls Sie einmal in der Gegend sind, haben wir einen Tipp für Sie: Sollten die Wolken mit höherer Geschwindigkeit am Turm vorbeiziehen, schauen Sie zwei Sekunden auf den Boden, dann auf den Turm. Es schaut so aus, als würde er schwanken. Mit dieser faszinierenden, wenn auch leicht beunruhigenden optischen Täuschung machen wir uns auf den Weg zum Turm.

Eineinhalb Minuten himmelwärts

Funkturm im Arsenal
Der Funkturm ist 155 Meter hoch. © PID/Christian Fürthner

Der Funkturm befindet sich im A1 Technologiezentrum Arsenal. Hier arbeiten heute 1.400 Menschen, darunter 800 Technikerinnen und Techniker. Modernste Technik ist hier überall eine Selbstverständlichkeit. Auf dem Weg zum Lift rauf auf den Funkturm erfahren wir, dass maximal zehn Leute gleichzeitig hinauf dürfen. Grund dafür sind Brandschutzbestimmungen und die Tatsache, dass nur zehn Fluchtmasken im Aufzug Platz haben. Schon im untersten Geschoß beeindruckt der Turm mit seiner Massivität. Stahlbeton, dicke Kabel und ein starker Aufzug prägen das Bild. Die Höhe des Objekts wird im Aufzug erstmals richtig bewusst: 1:34,44 Minuten dauert die Fahrt.

Willkommen im Geisterturm

Wo ist die Belegschaft? Muss grad noch dagewesen sein ... © PID/Christian Fürthner

Oben angekommen betreten wir einen Geisterturm. Zwar wird vom Turm natürlich noch gesendet, allerdings ist die Technik, aufgrund der neuen Technologien, mittlerweile im Erdgeschoß und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls. Oben im Turm arbeitet niemand mehr. Doch die Einrichtung ist noch die gleiche wie 1995. alte Computer, Diskettenlaufwerke, antiquierte Monitore und vieles mehr prägen das Bild. Es sieht so aus, als hätten sämtliche Personen den Arbeitsplatz vor 20 Jahren verlassen und wären einfach nicht wiedergekommen. Dass der Bereich von A1 topgepflegt und sauber gehalten wird, verstärkt den Eindruck nur noch. Die Leitungen, Kabel und noch genutzten Übertragungstechniken sind im Kontrast dazu natürlich auf dem neuesten Stand.

Kurz auf Mittagspause?

Interessantes Detail: Das rote Telefon funktioniert, die anderen nicht. © PID/Christian Fürthner

Das Gesamtbild ist faszinierend. Fast könnte man glauben, irgendwo jemanden eine Diskette in ein Laufwerk schieben zu hören. Unser persönliches Highlight ist die Schaltzentrale. Die alten Monitore, die antiquierten Armaturen mit den vielen Knöpfen und die Retrotelefone erinnern an eine Kommandozentrale aus einem James-Bond-Film der 1970er. Vier verschiedenfarbige Telefone befinden sich hier, alle sind tot, außer dem "roten". Diverse Logbücher und Entlehnungsformulare weisen die letzten Einträge aus den 1990ern aus. Momentan erwartet man, dass gleich die Belegschaft aus der Mittagspause zurückkommt, um sich auf die Jahrtausendwende vorzubereiten. Zeichen, dass der Raum seit Jahren eigentlich nicht genützt wird, fehlen völlig. Einzig das Schrankbett im Küchenbereich, welches zum Ausruhen diente, riecht muffig. Kein einziges Staubkorn ist zu finden. 

Wien wird zur Miniaturstadt

Eines der schönsten Panoramen Wiens. © PID/Christian Fürthner

Dann geht es in den Außenbereich. Die Aussicht hier in 114 Metern Höhe ist genau so wie erwartet: überwältigend. Der nahe Hauptbahnhof wirkt fast wie eine Modelleisenbahn und ist aus der Vogelperspektive wunderschön. Man kann den Turm auf einem Gang umrunden und hat buchstäblich die ganze Stadt vor Augen. Tennisplätze, Häuserblocks, Parks mit winzigen Bäumen, Hochhäuser, modernste Komplexe und uralte Anlagen. Hier oben wird bewusst, wie schön Wien ist … und welches Privileg die Aussicht ist, denn Führungen werden nicht geboten.

Kleines Relikt im Hightech-Zentrum

Der Hauptbahnhof hat fast Miniaturcharakter. © PID/Christian Fürthner

Sogar die Höhenangst macht vor diesem Ausblick Halt. Einzig beim Blick auf die Matchboxautos auf dem Parkplatz wird uns kurz mulmig. Doch der Blick in die Weite ist einfach beeindruckend. Unten im Zentrum arbeitet das Personal unter anderem daran, permanent das Telekommunikationsnetz zu kontrollieren. Alleine dafür sind 70 Leute zuständig. So werden 95 Prozent aller Netzstörungen behoben, bevor überhaupt jemand etwas davon bemerkt. Es gibt auch ein Rechenzentrum mit 5.000 Servern und Systemen. Man kann sagen: Hoch oben im Turm werden Überbleibsel der Technik des 20. Jahrhunderts liebevoll erhalten, während 114 Meter tiefer die Technik des 21. Jahrhunderts in vollem Einsatz ist.

Vorteilspartner CLUB WIEN

Unser Theater

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten zwei Euro Ermäßigung.

Erfahren Sie mehr 31163

Computerservice Rak

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten 10 Prozent Ermäßigung auf jede Arbeitsstunde bei Computerservice Rak!

Erfahren Sie mehr 34349

Vienna's English Theatre

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten 10 Prozent Ermäßigung in Europas ältestem Fremdsprachentheater.

Erfahren Sie mehr 37265

Lazerfun - Lasertag Spiel, Spaß & Action

Beim Lasertag Spielen sind schleichen, ducken, verstecken - höchste Konzentration, eine schnelle Reaktionsfähigkeit und Teamgeist der Schlüssel zum Erfolg.

Alle Vorteilspartner