Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner
Die Albert-Schultz-Halle bietet sowohl Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufern als auch den Vienna Capitals Platz. © PID/Christian Fürthner

Cool, cooler, Eishalle

Entdecken Sie mit unserer Serie stadtUNbekannt einen Fixpunkt im Wiener Winter: die Albert-Schultz-Halle. Die Heimstätte der Vienna Capitals hat nicht nur auf dem Eis, sondern auch hinter den Kulissen reichlich Action zu bieten.

Eigentlich sind es Gänge wie alle anderen. Andererseits auch wieder nicht. Die Flure im Backstagebereich der Albert-Schultz-Halle haben, wie so viele in Sportstadien, eine eigene Aura. Noch menschenleer, hängt doch schon die Spannung in der Luft. In Kürze werden sich die Eishockeycracks der Vienna Capitals klappernd ihren Weg Richtung Spielfeld bahnen und unter dem Applaus der Fans auf das Eis gehen. Doch vor dem Match gegen Olimpija Ljubljana gibt es hier erstaunlich wenig Betrieb, und obwohl sich die Fans auf den Rängen sammeln, herrscht in den meisten Gänge Stille. Nur gelegentlich huschen Angestellte des Catering für den VIP-Bereich oder Leute der Stadionsicherheit durch die Gänge. Die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm kann man hier fast greifen.

Aus den Tiefen der Albert-Schultz-Halle kommen die Capitals vor dem Spiel zum Aufwärmen. © PID/Christian Fürthner

Wiens Eistempel kommt in Fahrt

Dann kommt plötzlich Bewegung ins Spiel. Je näher es Richtung Tribünen geht, desto lauter wird es. Die Action startet endgültig mit dem Aufwärmen der Spieler. Wenn die Capitals, allesamt nicht schmächtig, durch den Gang donnern, ist das schon beeindruckend. Ritualmäßig wird mit den Fans abgeklatscht, sowohl beim Auf- als auch beim Abtritt. Beim sogenannten "Warm-up" schießen sich die Cracks auch ein, und die Scheiben müssen einiges aushalten. In der Tat ist an dem Tag schon eine zu Bruch gegangen. Doch keine Bange: Gefahr für das Publikum besteht keine.

In den Kabinen der Spieler herrscht höchste Konzentration, wie hier bei den Cracks von Olimpija Ljubljana. © PID/Christian Fürthner

Die heiligen Hallen der Spieler

Die Spieler kommen natürlich aus den Kabinen. Davon gibt es backstage mehrere, unter anderem auch für Jugendmannschaften, die mitunter zeitgleich in einer kleineren Nebenhalle spielen oder trainieren. Nach dem Aufwärmen kommen die Athleten zurück in die Kabinen, und bevor es losgeht, gibt es taktische Besprechungen. Dabei sieht man angespannte Gesichter und alle sind hochkonzentriert. Die Trainer reden auf die Spieler ein und versuchen, jedem seine Aufgabe einzutrichtern. Die letzten paar Minuten ist dann Schluss mit lustig und die Kabinentüren knallen zu. Kurz vor dem Match darf es keine Ablenkung mehr geben.

Diese vier Herren sorgen dafür, dass im Spiel alles seine Ordnung hat. © PID/Christian Fürthner

Vier Ungarn für ein Halleluja

Wer den Kabinenbereich durchstreift, der wird noch auf eine andere, viel kleinere Kabine stoßen. In der ziehen sich ein paar Jungs um, die ein wichtiger und oft viel diskutierter Teil des Spiels sind: die Schiedsrichter. Heute sind das vier Herren aus Ungarn, die extra für das Spiel angereist sind. Auffallend ist, dass auch die vier eine beachtliche Konfektionsgröße haben und, richtig kombiniert, alle aus dem Spielerlager kommen. Hier geht es etwas lockerer zu als bei den Spielern, und die Ungarn freuen sich über einen kleinen Plausch. Das heißt aber nicht, dass man die Aufgabe locker nimmt. Im Gegenteil: Auch hier wird die Stimmung kurz vor dem Match intensiver und die Schiedsrichter schweigsamer. Letzten Endes verabschieden sie sich mit komplizierten Einklatschritualen Richtung Eisfläche. Showtime, jetzt geht's los.

Die Schneegrube macht ihrem Namen alle Ehre. © PID/Christian Fürthner

Ab in die Schneegrube

Die unbesungenen Helden einer jeden Eishalle sind die Damen und Herren, die das Eis schlittschuhfit machen. In der Albert-Schultz-Halle legt man Wert auf eine einwandfreie Fläche und dementsprechend sind die Menschen, die dafür sorgen, im Stress. Vor dem Spiel und in den Drittelpausen wird gewissenhaft mit den traktorähnlichen Maschinen gefahren. Dabei wird von einem scharfen Messer unter dem Gefährt die oberste Schicht abgehobelt. Gleichzeitig wird Wasser abgegeben, mit dem Rillen und Unebenheiten ausgeglichen werden. Die Wägen sammeln auch einiges an Schnee und Wasser auf. Das wird nach der Rundfahrt durch die Eisfläche in einer sogenannten Schneegrube entsorgt und später wieder dafür verwendet, Eis zu machen. Ein Kreislauf, der mit viel Liebe und Sorgfalt durchgeführt wird. Ob man hier jetzt für ein Ligaspiel oder für Hobbyeisläuferinnen und Hobbyeisläufer präpariert, spielt dabei keine Rolle. Eispflege ist Ehrensache. Gefroren wird Eis übrigens von unten, mittels Ammoniak. Klirrende Kälte in der Halle ist daher nicht nötig, auch wenn die Temperaturen natürlich niedrig gehalten werden.

In den Pausen brauchen auch die Fans Erfrischung. © PID/Christian Fürthner

Weniger geschäftlich, sondern definitiv äußerst entspannt ist die Stimmung einen Stock darüber. Hier sind die Essbuden, in denen man Würstel, Hot Dogs und Co findet. In den Pausen ist hier alles voll mit Fans, denen es nach Erfrischung gelüstet. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein interessanter Rhythmus: Zwanzig Minuten, so lange dauert ein Drittel, ist alles leer. Dann füllt sich der Saal in Sekundenschnelle. Man erkennt unschwer, dass auch hier Höchstleistungen nötig sind. Geht man noch ein Stockwerk hinauf, befindet man sich im VIP-Bereich. Hier ist die Stimmung mit Monitoren und kleinen Stehtischen doch etwas ruhiger und gesitteter als auf den Rängen. Vom Personal wird man hier mit Catering versorgt.

Die Regie muss während dem Match alles im Blick haben. © PID/Christian Fürthner

Regie hat alles im Blick

Ganz oben, quasi im "Gehirn" der Halle, wird ebenfalls hart gearbeitet. Hier befinden sich zwei Kabinen. Eine für die Journalistinnen und Journalisten, die auf ihre Laptops einhämmern, um das Spielgeschehen einzufangen. Daneben ist die Regie, wo ebenfalls konzentriert vorgegangen wird. Von hier aus werden die Kameras im Stadion, neun an der Zahl, gesteuert und das Publikum wird mit Einstellungen, Wiederholungen und Zeitlupen auf den Videoleinwänden versorgt. Außerdem sorgt das Personal hier dafür, dass man über die Stände in allen anderen Partien der Liga gut informiert ist. Sehr zur Freude der Fans, vor allem wenn die Konkurrenz verliert. Die größte Anforderung ist es, aufmerksam zu bleiben und die richtigen Bilder zur richtigen Zeit zu liefern.

Egal ob Eishockeymatch, Hobbyeislaufen, Eisstockschießen oder Training: In der Albert-Schultz-Halle gibt's ein Erlebnis für die ganze Familie. Möglich ist das, wie bei den Vienna Capitals, nur, wenn vom Erdgeschoß bis zum vierten Stock das ganze Team funktioniert.

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