DC-Tower aufgenommen von unten.
Die Glasfassade des DC-Towers hat insgesamt eine Fläche von 43.000 Quadratmetern, das entspricht mehr als sechs Fußballfeldern. © PID/Christian Fürthner
Rote Maschine im Keller des DC Towers.
Das Notstromaggregat ist die "Überlebensversicherung" des DC Towers. © Christian Fürthner / PID
Mann sitzt vor einer Vielzahl an Bildschirmen.
Vom Leitstand aus werden im 24-Stunden-Dienst die zahlreichen Sicherheitseinrichtungen überwacht. © Christian Fürthner / PID
Aussicht vom Dach des DC-Towers.
Die Aussicht vom höchsten Dach Wiens. © Christian Fürthner / PID
Einer von zwei jeweils 30 Tonnen schweren Kränen. Er bewegt die Gondel, von der aus die Fensterputztrupps die Glasfassade reinigen. © Christian Fürthner / PID
Sie sorgen für Durchblick: Die Fensterputztrupps werden mittels einer Gondel zum Einsatzort gebracht. © Christian Fürthner / PID

stadtUNbekannt DC-Tower: Am Dach von Wien

Die Serie stadtUNbekannt begibt sich diesmal in schwindelerregende Höhen, auf das Dach des DC Towers zwischen Reichsbrücke und UNO-City.

Einige Highlights zu Österreichs höchstem Gebäude, das vom französischen Architekten Dominique Perrault entworfen wurde: die Antennenspitze auf 250 Metern, eine Besucherplattform auf 207 Metern Höhe, Blick bis zum Schneeberg, Restaurant im 57. Stock, 29 Aufzüge, die zu den schnellsten der Welt zählen, und Wiens höchstgelegene Trafostation der Wiener Netze im 43. Geschoß. 

Eine "Lokomotive" im Keller

Bevor es aufwärts geht, geht es zunächst abwärts: Durch die Garage, vorbei an mehrfach abgesicherten Türen, gelangen wir zur "Überlebensversicherung" des Donau City Towers: dem Notstromaggregat. Das rot lackierte "Monstrum" erinnert den Betrachtenden an eine große Lokomotive. Tatsächlich verfügt der Dieselmotor mit seinen 2.000 PS über ähnlich hohe Leistungs-Daten.

Windböen werden ausgependelt

Für den nächsten Zwischenstopp werden bereits die ersten beiden Stockwerke überwunden. Beim Leitstand im 2. Stock erklärt Gebäude-Techniker Thomas Weik die zahlreichen Sicherheitseinrichtungen, die im 24-Stunden-Dienst überwacht werden. 5.600 Brandmelder, eine hochmoderne Sprinkleranlage, die im Falle eines Brandes mit einem wassersparenden und hochfeinen Sprühnebel arbeitet, sowie eine Druckbelüftungsanlage, die Brandrauch von den Fluchtstiegenhäusern fernhalten soll, sorgen für den Brandschutz.

Insgesamt vier Stockwerke, je zwei im ersten und letzten Drittel des Towers, sind ausschließlich der Haustechnik vorbehalten. In diesen Bereichen sind die sogenannten "Outrigger" eingebaut. Zwei Meter dicke Stahlbetondecken sollen mit 620 Tonnen Bewehrungsstahl dafür sorgen, dass es bei starkem Wind nur zu geringen Verformungen der Stahlbetonkonstruktion kommt. Zusätzlich hängt zwischen dem 56. und 60. Stock ein über 300 Tonnen schweres Pendel. Dessen Seillänge ist so eingestellt, dass es der Eigenschwingung des Towers entgegenläuft. Architekt Michael Berger, der sieben Jahre lang bei der Planung und der Errichtung des Towers mitgearbeitet hat, betont, dass die Turmkonstruktion so elastisch ist, dass sie auch ein Erdbeben ohne sichtbare Schäden am Gebäude überstehen kann: "Das Dach des Turms kann fast bis zu einem halben Meter pendeln."

Sechs Fußballfelder große Glasfassade

Die Vorfreude auf den Ausblick von oben steigt mit jedem weiteren Stockwerk. Zwei Geschosse oberhalb der offiziellen BesucherInnen-Plattform öffnet Weik die Tür zum höchsten Dach von Wien. Quer darüber verlaufen massive Schienen für die Fassadenbefahranlage. Zwei jeweils 30 Tonnen schwere Kräne heben und bewegen die Gondeln, von denen aus die Fensterputztrupps die Glasfassade reinigen - insgesamt eine Fläche von 43.000 Quadratmetern, das entspricht mehr als sechs Fußballfeldern.

In dieser Höhe liegt einem die gesamte Bundeshauptstadt zu Füßen. Das Hochhaus Neue Donau von Harry Seidler, das sich mit 150 Metern schräg gegenüber dem DC Tower befindet, erscheint vergleichsweise winzig. Kaum mehr auszumachen ist von hier oben auch der mögliche künftige Bauplatz für den DC Tower 2. Er soll in den nächsten Jahren in die Höhe wachsen. Der zweite Tower wird sich nach den Plänen von Perrault mit 168 Meter begnügen.

 

 

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