Von Glas über Kunststoff bis Öl: Alle Müllcontainer Wiens sind Stammkunden im Behälterlogistikzentrum. Für einen kleinen Rundgang, klicken Sie sich einfach durch die Bildergalerie. © PID/Christian Fürthner
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stadtUNbekannt Behälterlogistikzentrum: Ein Wellnessurlaub für Wiens Müllbehälter

Entdecken Sie mit unserer Serie stadtUNbekannt das Behälterlogistikzentrum beim Rinterzelt im 22. Bezirk. Hier werden alle Abfallcontainer Wiens gewaschen, gewartet und bei Bedarf repariert.

Wer sorgt dafür, dass die 443.000 in Wien aufgestellten Restmüll- und Altstoffbehälter einsatzbereit sind? Wo werden diese gereinigt und repariert? Direkt neben der Abfallbehandlungsanlage Rinterzelt in der Donaustadt befindet sich das Behälterlogistikzentrum der MA 48 - Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark. Das Zentrum könnte man am ehesten mit einer Wellnesstherme für Müllbehälter vergleichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MA 48 verpassen vom Alltag strapazierten Müllbehältern eine verdiente Frischzellenkur - Grundreinigung und Rundumservice inklusive. Auch neue Behälter werden hier zusammengebaut, beklebt und gelagert.

Die Anlage wurde 2016 eröffnet und war der Start in ein neues Zeitalter in Sachen Behälterlogistik. Vor allem technisch ist es ein spürbares Upgrade gegenüber der alten Anlage in der Traisengasse. © PID/Christian Fürthner

In Wien sind mehr als 443.000 Müllbehälter in allen Farben und Größen im Einsatz. Die kleinsten fassen 120 Liter, die größten 4.400 Liter. Neben den klassischen Restmüll-, Glas-, Papier- und Kunststoffbehältern gibt es auch noch welche für Krankenhäuser, Öl oder Küchenabfall. Stallbehälter gibt es auch, aber nur in Schönbrunn. Alle waren schon einmal Gäste im Behälterlogistikzentrum.

Video: Ein Besuch im Behälterlogistikzentrum

Auf 2.500 Quadratmetern werden pro Jahr 18.000 neue Behälter in Reserve gehalten oder alte, gereinigte und reparierte Mülltonnen für den nächsten Einsatz gelagert. Wie oft ein Behälter auf eine "Behandlung" ins Logistikzentrum kommt, hängt davon ab, wie intensiv sein Arbeitspensum ist. Dieses wiederum ist von Standort zu Standort unterschiedlich. "Auch die Hausverwaltungen können Container zur Reinigung bei uns melden", sagt Christian Stübler.

An sonnigen Tagen funkeln die frisch gereinigten Container aus Aluminium im Hof um die Wette. © PID/Christian Fürthner

Brandneue Wartungsstation für unsere Müllbehälter

Der Wellnessaufenthalt eines jeden Müllbehälters beginnt und endet auf der großen Freifläche direkt bei der Einfahrt zum Logistikzentrum. Mit 1.900 Quadratmetern ist das der größte Bereich auf dem Areal. Hier glänzen die frisch aufgearbeiteten Aluminiumbehälter in der Sonne um die Wette. Die Container sind nach Art sortiert. Mehrere Hundert stehen aktuell hier und warten darauf, wieder in der Stadt verteilt zu werden. Ein mehr als 500 Quadratmeter großes Flugdach schützt die gelagerten Behälter vor Regen, Frost und Schnee. "Wir sind im vergangenen Jahr in diese Anlage umgezogen", sagt Leiter Christian Stübler. "Davor waren wir in der Traisengasse." Damals hieß die 80 Jahre alte Anlage noch Behälterkübelwäscherei und war vom modernen Zentrum, das man heute sieht, weit weg. "Der Umzug war für uns wirklich ein Quantensprung. Die neue Anlage ist perfekt gelungen."

Der moderne Hochdruckreiniger ermöglicht eine Wäsche ohne wassergefährdende Reinigungsmittel. © PID/Christian Fürthner

Ab in die Dusche

Wie modern das Behälterlogistikzentrum ist, zeigt sich schon bei der Waschanlage. Für eintreffende Behälter, mit Ausnahme der Neuzugänge, ist das die erste Station. Die Dusche erfolgt vollautomatisch. Die Waschmaschine greift die Behälter, hebt sie an und reinigt mit Hochdruck - und auch umweltschonend. "Wir reinigen mit Wasser, dem nur ein wenig Reinigungsmittel beigegeben wird, das auch besonders mild ist. Für den Kanal und die Umwelt entsteht dadurch keinerlei Belastung", sagt Stübler. 

Nach der Pflegedusche ist der Wellnessaufenthalt für manche Behälter auch schon zu Ende. Sie kehren zum Dienst in der Stadt zurück. Beschädigte Müllbehälter werden weiter in die Werkstatt gebracht. Hier gibt es für jede Müllbehälter-Art einen eigenen Bereich. Alle Ersatzteile, die für die Reparaturen gebraucht werden, sind hier vorhanden. Beschädigte Metallbehälter werden geschweißt. Eine Abteilung widmet sich ausschließlich den Glasbehältern, eine andere flickt Spezialbehälter. "Erfahrungsgemäß sind bei kleineren Behältern meist die Deckel defekt. Bei großen und schweren sind auch die Reifen und die Gabel häufig betroffen." Funktionierende Teile von aussortierten Behältern werden aufbewahrt, um Ressourcen zu schonen.

Auch Schweißarbeiten können in der Werkstatt durchgeführt werden. Die Reparatur-Profis kennen alle Behältertypen in- und auswendig. © PID/Christian Fürthner

Bei einem Glascontainer werden gerade die Einwurfklappen aus Plastik gewechselt. Beim Austauschen sieht man auch die Fangbänder im Inneren, die verhindern, dass Flaschen viel Lärm machen. Die meisten wissen gar nicht, dass es die überhaupt gibt. Ein Problem sind die Speisereste. Essig, Rotwein, säurehaltige Flüssigkeiten und Co machen den Seitenwänden und Ketten zu schaffen. "Die Teile können schon einmal korrodieren. Tritt das ein, tauschen wir sie so schnell wie möglich aus." In der Werkstätte werden Behälter nicht nur repariert. Neue Behälter werden von der Fabrik in Einzelteilen geliefert und müssen zuerst zusammengebaut werden. Deckel müssen eingehängt werden, Rollen angeschraubt. Auch die Aufkleber der MA 48 werden hier angebracht und erneuert.

Bei 443.000 Müllbehältern in Wien läuft die Wäscherei auf Hochtouren. Dank der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach kann der Wärmebedarf aus eigener Kraft gedeckt werden. © PID/Christian Fürthner

Behälterlogistikzentrum ist Selbstversorger

Am Dach des Behälterlogistikzentrums sind 42 Solarzellen installiert. Die wurden von der MA 48 beim Einzug montiert. Dank der Sonnenkollektoren kann der Wärmebedarf des Behälterlogistikzentrums zu 30 Prozent gedeckt werden. "Die Solarzellen machen uns zu einer vorbildlichen Anlage. Wir haben im Keller drei 300-Liter-Boiler, die wir ausschließlich solar erwärmen." Die Boiler im Keller betreiben die Wäscherei. Ihre Aufgabe ist, heißes Wasser für die Hochdruckreinigung der Behälter bereitzustellen. Ein Druckkessel sorgt für den nötigen Wasserdruck.ff

Der Schlammfang ist eine effektive Methode die Schmutzpartikel aus der Wäscherei zu entsorgen. Abgesaugt wird er einmal die Woche. © PID/Christian Fürthner

Das hauseigene Schlammbad

Neben der Warmwasseraufbereitung ist im Keller auch die Schlammentsorgung untergebracht. In einer überdimensionierten Wanne, dem sogenannten Schlammfang, wird mittels Sieb der Dreck der Behälterwaschanlage gefiltert. Schmutzpartikel setzen sich in dem Verfahren ab und harren im Schlammbad aus, bis sie ein Mal pro Woche von den Kolleginnen und Kollegen von Wien Kanal abgesaugt werden. "Wenn wir länger mit dem Absaugen warten, dann kann es passieren, dass der Schlamm viel zu hart wird und Probleme macht", sagt Stübler. Neben dem Schlamm fällt auch Abwasser an. Dieses hat eine Temperatur von 50 bis 60 Grad, ist also zu heiß für das öffentliche Kanalnetz. Darum gibt es einen Wärmetauscher. Der wandelt die Wärme des Wassers wieder in Energie um, die vom Behälterlogistikzentrum genutzt wird. "Ein modernes Verfahren, das die smarte Philosophie der 48er verdeutlicht", sagt Stübler.

Damit ist auch für die reparierten, geklebten und fein gesäuberten Container der Wellnessaufenthalt im Logistikzentrum zu Ende. Sie treten wieder so gut wie neu den Weg Richtung Stadt an.

Christian Stübler leitet das Behälterlogistikzentrum. Mit der letztes Jahr eröffneten Anlage ist er rundum zufrieden. ©PID/Christian Fürthner

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