Das Agnesbründl liegt nur wenige Meter neben der Stadtgrenze. © PID/Christian Jobst

Das Agnesbründl am Cobenzl

stadtUNbekannt besucht diesmal das etwas abseits gelegene Agnesbründl in der Nähe der Jägerwiese am Cobenzl.

Es sind nur ein paar Meter abseits des Stadtwanderweges 2. Hinter der weitläufigen Jägerwiese am Fuße des Hermannskogels, des höchsten Punktes des Stadtgebiets (558,7 Meter inklusive Warte), liegt das Agnesbründl nur wenige Meter neben der Stadtgrenze. Rund um das Bründl befinden sich kleine Blümchen, Sitzgelegenheiten und das Beste neben dem hervorragenden Wiener Quellwasser: Ein wunderschöner Blick über Hügel und Wälder nach Klosterneuburg hinunter – an schönen Tagen bis nach Tschechien.

Sagen und Legenden

Zahlreiche Sagen ranken sich um das Bründl. So zum Beispiel, dass man die Zahlen der nächsten Ziehung vom Zahlenlotto nach Trinken aus der Quelle oder Anfeuchten der Augen erkennen könne. Gegründet hat das Zahlenlotto "1 bis 90" Maria Theresia. Es ist in Österreich das älteste Glücksspiel mit Konzession. 

Der Ausgangspunkt einer anderen Sage ist, dass der Name des Brunnens von einer dort angeblich lebenden Waldfee stammt, deren Tochter Agnes hieß. Neben dem Bründl findet sich eine Gedenktafel, die Agnes beschreibt.

Der Weg zum Bründl

Zum Agnesbründl gelangt man über das Weingut Cobenzl entlang markierter Waldwege. Begleitet wird die Wanderung von einem Blick bis zum Wienerberg und Anninger hinauf auf die Jägerwiese. Nur Wenigen ist bekannt, dass die Wiese nur rund zwölf Kilometer vom Stephansdom entfernt ist.

Mit der Buslinie 38A gelangen Wanderbegeisterte bis zur Station Cobenzl Parkplatz. Von dort dauert die Wanderung circa zwei Stunden.