Im Kontrollraum des virtuellen Flughafens in Wien-Landstraße werden Fluglotsinnen und Fluglotsen ausgebildet und trainiert. © PID/David Bohmann

stadtUNbekannt: Virtueller Flughafen-Tower im 3. Bezirk

stadtUNbekannt gibt Einblick in Ausbildung und Arbeitsalltag von Fluglotsinnen und Fluglotsen. Der 360-Grad-Towersimulator in Wien-Landstraße bildet den Ausblick vom Tower auf den Flughafen detailgetreu ab.

Bis zu 800 Flugzeuge täglich starten und landen am Flughafen Wien. Jährlich bringen sie rund 22 Millionen Personen an ihr Ziel. Für eine sichere Reise sorgen neben Pilotinnen und Piloten insbesondere die Fluglotsinnen und Fluglotsen, offiziell "Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter" genannt. Sie planen jeden Flug und sind für die exakte Abwicklung verantwortlich. Unterstützt von modernster Technologie geben sie Flughöhe und -route vor, erteilen die Starterlaubnis sowie die Freigabe zur Landung und sorgen für die Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände. Derzeit sind rund 350 Flugverkehrsleiterinnen und -leiter in Österreich im Einsatz, 35 befinden sich in Ausbildung.

360-Grad-Towersimulator

Kernstück der Ausbildung ist der 360-Grad-Towersimulator, der detailgetreu den Ausblick vom Tower auf den Flughafen abbildet. Die künftigen Fluglotsinnen und Fluglotsen lernen hier auf insgesamt sieben Monitoren den Flugverkehr realitätsnah zu steuern. Jedes Kommando auf dem Monitor wird in Echtzeit auf der großen Leinwand wiedergegeben. Flugzeuge starten, landen und kreisen in der Computersimulation. Neben Starts und Landungen lernen die künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Abstand der Flugzeuge zu koordinieren. Auch schlechte Wetterbedingungen wie etwa Nebel sowie Notsituationen werden im "Virtual Reality"-Simulator lebensecht trainiert. Zudem üben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei weiteren Simulatorarbeitsplätzen im rund 400 Quadratmeter großen Ausbildungscenter der Austro Control im 3. Bezirk die Staffelung des fliegenden Verkehrs und die Abläufe im An- und Abflug.

Jährlich bewerben sich rund 1.000 Interessierte, von den bis zu 40 Bewerberinnen und Bewerber mit der dreijährigen Ausbildung beginnen. © PID/David Bohmann

Stresstoleranz und gutes räumliches Vorstellungsvermögen

"Stresstoleranz, Konzentrationsfähigkeit, einen Schulabschluss mit Matura, gute Englischkenntnisse sowie räumliches Vorstellungsvermögen, eine ausgeglichene Persönlichkeit und ein rasches Reaktionsvermögen sind wesentliche Voraussetzungen, die eine Bewerberin oder ein Bewerber für diesen anspruchsvollen Arbeitsalltag bereits mitbringen sollten", erklärt Alexander Schiemer, Schulungsleiter bei Austro Control. Jährlich bewerben sich rund 1.000 Interessierte, die ein mehrstufiges Auswahlverfahren bestehen und ein positives flugärztliches Gutachten vorweisen müssen. Bis zu 40 Bewerberinnen und Bewerber beginnen daraufhin mit der dreijährigen Ausbildung.

Als "spannend und abwechslungsreich" beschreibt Ausbildungsleiter Schiemer, selbst langjähriger Flugverkehrsleiter, seinen "absoluten Traumberuf". 

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