Die Baseball-Regeln wirken sehr kompliziert, sind aber eigentlich ganz einfach. © iStockphoto

Baseball: Eine kleine Einschulung

Die meisten EuropäerInnen haben eines gemeinsam: Beim Baseball verstehen wir null. Doch halt, so ganz stimmt das nicht. Auch in Wien ist der Sport auf dem Vormarsch. Damit Sie fit sind für dieses faszinierende Spiel, erklären wir dir die Grundregeln.

"Was um alles in der Welt ...?" Nicht selten ist das die Reaktion, wenn eine oder einer zum ersten Mal Baseball schaut. Ist auch irgendwo klar, schließlich ist der uramerikanische Sport ein Kulturgut, das uns Mitteleuropäerinnen und Mitteleuropäern fremd ist. Eine große Rolle dabei spielt die angebliche Undurchsichtigkeit des Sports. Und stimmt schon: Beim Baseball gibt es endlos viele Statistiken und Werte, die von den US-Boys akribisch gesammelt werden. Doch die Grundregeln des Baseball sind eigentlich simpel.

"Pitcher" gegen "batter"

Im Zentrum steht das Duell "pitcher", also Werferin oder Werfer, gegen "batter", also Schlagfrau oder Schlagmann. Die oder der eine versucht so zu werfen, dass die oder der andere nicht trifft und die oder der wiederum trachtet danach, seinem Pendant die Ohrwaschln abzuschießen. Das Ganze erinnert tatsächlich an ein Duell im Wilden Westen: Es kann nur eine beziehungsweise einen geben. Die oder der "pitcher" muss dabei noch in eine bestimmte Zone über dem Homeplate treffen, die etwa von den Schultern bis zu den Knien reicht. Wird sie verfehlt, ist es ein "ball", also ein Fehler. Verfehlt die oder der "batter" oder schlägt sie oder er ins Foulgebiet, gibt es einen Fehler beziehungsweise "strike" zu verkraften. Nach drei "strikes" bist du raus. Wirft die oder der "pitcher" vier Mal daneben, ist die oder der "batter" automatisch eine "base" weiter.

Einmal rund um alle "bases"

Doch damit hat es sich noch nicht ganz. Trifft die oder der "batter" den Ball, muss sie oder er noch zur ersten "base", bevor der Ball dorthin geworfen wird. Die "bases" - davon gibt's drei - sind sichere Punkte, die man erreichen muss und von denen man danach weitersprinten kann. Die Spielerinnen und Spieler auf dem Feld versuchen, genau das zu verhindern, indem sie den geschlagenen Ball zu einer "base" werfen, bevor die oder der "batter" dort ankommt. Schafftt sie oder er es nicht vor dem Ball auf die erste "base", ist sie oder er raus, und wenn eine oder einer deinen Ball nach dem Schlag aus der Luft fängt, ist ebenso Schluss. Sobald drei Spielerinnen oder Spieler eines Teams auf eine dieser Weisen rausgespielt wurden, ist die Hälfte eines "innings" aus und das andere Team ist dran. Doch dazwischen können theoretisch unendlich viele Spielerinnen und Spieler punkten.

Bring die Punkte heim

Punkte gibt's dann, wenn eine Spielerin oder ein Spieler erfolgreich schlägt und in Etappen oder in einem Stück die drei "bases" umrundet und wieder zur "home plate", dem Ausgangspunkt, kommt. In einem Aufwasch geht das eigentlich nur, wenn der Ball aus dem Stadion gepfeffert wird. Das nennt sich "home run". Sonst müssen die Spielerinnen oder Spieler immer zur jeweils nächsten "base" gelangen, bevor der Ball dort ankommt. Steht man auf einer "base", muss man hoffen, dass die oder der nächste "batter" den Ball erfolgreich trifft, dann kann man weiterlaufen so weit es geht, mindestens aber zur nächsten "base". Ist man wieder bei der "home plate", dann hat man einen "run" erzielt. Das Team mit den meisten "runs" nach neun "innings" gewinnt.

Ein Kontakt in Wien

Das waren die Basisregeln. Doch dazu gesellen sich, um ganz ehrlich zu sein, noch sehr viele zusätzliche. Ein bissl kompliziert ist Baseball nämlich doch, im krassen Gegensatz zu simplen Sportarten wie Fußball. Doch wer das Spiel mal völlig durchschaut hat und die vielen kleinen Feinheiten dieses variantenreichen Sports zu schätzen weiß, der wird Baseball heiß und innig lieben. Auch in Wien, wo Clubs wie die Vienna Wanderers schon längst hochwertigen Sport betreiben, sogar mit eigenem Stadion an der Prater Hauptallee.

Falls Sie sich jetzt für Baseball interessieren und mehr erfahren möchten, ist das der perfekte Platz dafür, um zu starten. Bei den Wanderers hat man für Baseballneulinge gerne ein offenes Ohr.

Vorteilspartner CLUB WIEN

Theater-Center-Forum

Mit der CLUB WIEN-Vorteilskarte erhalten Mitglieder ermäßigte Karten um 19 Euro.

Erfahren Sie mehr 31179

Schlumberger Kellerwelten

CLUB WIEN-Mitglieder erhalten eine Führung durch die Schlumberger Kellerwelten mit Sekt-Verkostung um 15 Euro statt 19 Euro pro Person.

Erfahren Sie mehr 45232

Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf

CLUB WIEN Mitglieder können ein Package in Bad Waltersdorf zum Spezialpreis (3 Tage / 2 Nächte € 257,50) buchen.

Erfahren Sie mehr 45233

teco7 Fußballcamps

teco steht für Technik & Koordination, 7 benennt die Anzahl der Trainingsschwerpunkte. Die teco7 Trainingsmethode umfasst mehrere hundert innovative Übungen und richtet sich an jugendliche Fußballer im Alter von 5 bis 14 Jahren.

Alle Vorteilspartner