Geschwindigkeit und Wendigkeit spielen eine große Rolle beim Roller Derby. © Bohmann

Rock 'n' Roll

Haben Sie schon einmal von Roller Derby gehört? Dieser Sport ist nichts für schwache Nerven. Wir geben Ihnen einen Überblick, über Spiel, Spaß, Regeln und guten Schutz.

Roller Derby ist ein intensiver Vollkontaktsport. Dabei fahren zwei Teams auf Rollschuhen auf einer ovalen Bahn. Gerollt wird dabei gegen den Uhrzeigersinn. Ziel des Wettkampfs ist, durch Überrunden der gegnerischen Spielerinnen Punkte für das eigene Team zu erlangen.

Roller Derby wird in zwei Varianten gespielt:

  • Banked Track Roller Derby: wird auf einer Steilbahn gespielt
  • Flat Track Roller Derby: wird auf einer flachen Bahn gespielt

Roller-Rules und Equipment

Die Wettkämpfe werden "Bout" genannt. Bei diesen Bouts muss man sich, wie bei den Trainings auch, an bestimmte Regeln halten. Der legale Körperkontakt ist auf Hüften, Schultern und Oberkörper beschränkt. Nicht erlaubt sind Festhalten sowie Stöße in den Rückenbereich.

Da es bei diesem Sport nicht gerade sanft zugeht, ist ein guter Schutz wichtig. Unbedingt getragen werden sollten ein Helm, Knie-, Ellenbogen- und Handgelenksschützer. Um sich sein strahlendes Lächeln zu bewahren, ist auch ein Zahnschutz anzuraten. Das Must-have Nummer eins sind natürlich Rollschuhe.

The Game

Es treten immer zwei Mannschaften gegeneinander an. Ein Spiel dauert eine Stunde und ist in zwei jeweils 30-minütige Halbzeiten unterteilt. Pro Team sind fünf Spielerinnen auf der Bahn. Vier Blockerinnen und eine Jammerin. Die Jammerin ist als Einzige dazu berechtigt, Punkte zu machen.

Ein Durchgang, Jam genannt, dauert zwei Minuten. Danach gibt es eine 30-sekündige Pause, in der Spielerinnen ausgetauscht werden können. Nach dem Startsignal ist es Aufgabe der Jammerinnen, so schnell wie möglich an den Blockerinnen des anderen Teams vorbeizukommen. Die Jammerin, die das als Erste schafft, ist Lead-Jammerin. Sie kann den Jam aus taktischen Gründen vorzeitig beenden. Ab der zweiten gefahrenen Runde bekommen beide Jammerinnen für jede überrundete Gegnerin einen Punkt für ihr Team. Unter den Blockerinnen gibt es eine mit besonderen Rechten. Diese Blockerin wird Pivot genannt und ist an ihrer gestreiften Helmhaube erkennbar. Sie kann zum Beispiel durch einen Haubentausch schnell die Rolle der Jammerin übernehmen.

Dafür, dass alles mit rechten Dingen zugeht, sorgen bis zu sieben Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie sogenannte Non Skating Officials.

Show-Effekte auf Rollen

Populär wurde Roller Derby in den 1940er-Jahren in den USA. Zu dieser Zeit ging es bei diesem Sport aber vordergründig um den Show-Effekt. Die Wettkämpfe fanden in ausverkauften Stadien vor einer großen Zuschauerinnen- und Zuschauermenge statt und sorgten über Jahre hinweg für Begeisterung. Überhandnehmende Kosten und die Aufgliederung in viele konkurrierende Derby-Organisationen sorgten dafür, dass der Sport fast völlig in der Versenkung verschwand. Er tauchte erst im Jahr 1999 wieder verstärkt auf der Bildfläche auf.

2004 wurde die "Women's Flat Track Derby Association, WFTDA" gegründet. Sie veranstaltet jährlich eine Meisterschaft im Roller Derby. Diese besteht aus vier Vorausscheidungsturnieren und einem Finalturnier.

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