Das Respawn gibt eSportlerInnen die Möglichkeit Livestreams zu verfolgen, sich auszutauschen und gegeneinander zu spielen. © Respawn eSports bar

 

Ein Zuhause für E-Sports-LiebhaberInnen

E-Sports, also Wettkämpfe in Computerspielen, boomen. Liveübertragungen, Turniere und Vereine verzeichnen Rekordzuläufe. Die Respawn eSports Bar bietet GamerInnen und anderen Nerds einen Treffpunkt und ist Mittelpunkt einer Gemeinschaft.

Das Publikum in der Bar schaut via Livestream gespannt zu, wie die beiden Teams gegeneinander antreten. Dabei handelt es sich aber nicht um Real Madrid oder Manchester United, sondern um die Weltmeisterschaften im Computerspiel "League of Legends". Vereine aus aller Welt, die besten kommen aus Korea, treten gegeneinander an, die Spiele werden weltweit gezeigt und Millionen sehen zu. Mit der Respawn eSports Bar in den Stadtbahnbögen nahe der U-Bahn-Station Nussdorfer Straße hat der elektronische Sport auch in Wien ein Zuhause.

Die Respawn eSports Bar ist auch CLUB WIEN-Vorteilspartner. CLUB WIEN-Mitglieder erhalten einen Burger mit Wedges und einem alkoholfreien Getränk um 12 Euro.

Marktlücke in Wien

"Wir wollen eine Heimat für alle E-Sport-Liebhaberinnen und -Liebhaber sein", sagt Patrick Tondl, Gründer und Eigentümer der Bar. "Die Idee dahinter ist, eine Bar zu haben, in der man, so wie in alteingesessenen Sportbars, Freundinnen und Freunde trifft und gemeinsam dem Sport beiwohnt." Die Idee dazu hat Tondl aus Frankreich, wo er drei Jahre gelebt hat. "Ich war dort regelmäßig in E-Sport-Bars zu Gast. Als ich dann nach Wien zurückkam, war ich überrascht, dass es so etwas hier noch nicht gab." Tondl machte Nägel mit Köpfen und eröffnete im Juni 2016 das Respawn.

Das Konzept kommt an. Im Erdgeschoß stehen zehn PCs, die zahlender Kundschaft zur Verfügung stehen. Im Obergeschoß findet man Playstations und Nintendo-Konsolen, auf denen vornehmlich FIFA-Spiele und Mario Kart gezockt werden. Bildschirme für Liveübertragungen gibt's überall. "Wir haben aber auch Brettspiele. Und Rollenspielgruppen treffen sich bei uns auch regelmäßig. Wir sind ein Treffpunkt für die gesamte Nerdkultur", sagt Tondl. Bei Liveübertragungen aus Übersee macht man schon auch einmal die Nacht zum Tag. "Da kann es schon sein, dass wir von ein Uhr nachts bis sieben Uhr früh mitfiebern."

 

Gleiche Dynamik wie im Fußballverein

Im Respawn ist "League of Legends" das beliebteste Spiel. Es gibt auch eine Hausliga mit 14 Teams, die sich regelmäßig miteinander messen. Weitere begehrte Spiele sind der Shooter "Counterstrike", "Dota 2" oder "Overwatch". Respawn widmet sich den E-Sports, ein feiner Unterschied zum geläufigen Begriff Gaming. "Bei den E-Sports geht es wirklich darum, sich in Wettkämpfen zu messen. Wir jagen nicht zwangsläufig den neuesten Games und Trends hinterher, es geht wirklich darum, Freundinnen und Freunde auszubremsen."

Tondl selbst kam noch mit den berühmten LAN-Partys, bei denen mehrere Computer mit Kabeln verbunden wurden, zur Materie. Seine Einstiegsgames waren "Diablo", "Warcraft 3" und "Counterstrike". Die Faszination von E-Sports ist für Tondl dieselbe Dynamik, die herkömmlichen Sport antreibt. Es geht darum, Mannschaften zu gründen, Ziele zu erreichen und sich mit Bekannten zu treffen. "Wir treffen uns hier meistens, um ein paar Stunden zu spielen, danach wird wie bei allen Freizeitaktivitäten reichlich geplaudert und sich ausgetauscht."

Bei Patrick Tondl sind E-Sportlerinnen und E-Sportler in guten Händen. Vor Kurzem hat er das österreichische "Overwatch"-Nationalteam als Manager nach Los Angeles begleitet. "Wir waren heuer schon viel besser als das letzte Mal. Bei uns geht in Sachen E-Sports definitiv etwas weiter." Das Respawn wird auch in Zukunft ein Herzstück der Community sein.

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