Wer will künftig was?

Am Wahltag haben die WienerInnen die Wahl zwischen 13 Parteien. Wofür stehen diese? Zu Themen wie Bildung, Arbeit, Wohnen, Pensionen, Steuern, Europa, Umwelt oder Verkehr haben sie verschiedene Ansätze - am 15. Oktober sind die WählerInnen am Wort.

Christian Kern © SPÖ

Christian Kern, SPÖ: "Am 15. Oktober geht es um Österreich und unsere Zukunft. Ich will, dass die Lebensträume der Österreicherinnen und Österreicher wahr werden. Die Basis dafür haben wir geschaffen: Der Aufschwung ist da. Ich will, dass alle davon profitieren. Deshalb kämpfen wir für 200.000 Arbeitsplätze mehr, für drei Milliarden Euro weniger Steuern auf Arbeit und für sichere Pensionen. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass unser Land wieder an die Spitze kommt. Durch Veränderung mit Verantwortung".

Sebastian Kurz © Jakob Glaser

Sebastian Kurz, ÖVP:
"Wir sind überzeugt, dass Österreich und auch die Volkspartei Neues und Veränderung brauchen, und mein Ziel ist es, mit vielen Menschen zusammen neue Wege zu gehen. Unser neuer Stil bringt politikferne Leute wieder zurück in den Kreis der Interessierten. Mir ist wichtig, Probleme offen anzusprechen und den Mut zu haben, auch unpopuläre Dinge in Angriff zu nehmen. Sagen, was Sache ist, tun, was notwendig ist. Das ist für mich der neue Weg für Österreich."

Heinz-Christian Strache © FPÖ

Heinz-Christian Strache, FPÖ
"SPÖ und ÖVP haben eine Fairness-Krise geschaffen und erkennen Probleme erst, wenn sie viel zu groß sind. Zudem arbeiten sie an einer Neuauflage dieser Chaosregierung. Thema Nr. 1 für die FPÖ ist die Bewältigung der Zuwanderungskrise. Zu den Sicherheitsproblemen kommen ungeahnte Kosten auf uns zu. Weder SPÖ noch die ÖVP haben eine Lösung, da sich Kurz und Kern nur auf die Europäische Union verlassen."

Ulrike Lunacek © Die Grünen

Ulrike Lunacek, Grüne:
"Diese Nationalratswahl ist eine Richtungsentscheidung. Nur gemeinsam können wir an einer guten Zukunft arbeiten - für alle Menschen in Österreich. Wir geben unsere Haltung gegenüber Grund- und Menschenrechten nicht bei der Garderobe ab. Wir stehen für das Miteinander in unserer Gesellschaft ein, mit Vernunft udn Verstand. Wir Grünen arbeiten daran, die Schere zwischen Reich und Arm zu schließen. Daher fordern wir eine Solidarabgabe der reichsten zehn Prozent unseres Landes."

Matthias Strolz © NEOS

Matthias Strolz, NEOS:
"Am 15. Oktober geht es nicht um den Kanzler. Es geht um acht Millionen Österreicherinnen und Österreicher und ihre Zukunft. Nach der Wahl werden die alten Parteien wieder nur auf ihre Vorteile schauen. Die Perspektive der Menschen interessiert sie nicht. Eine Stimme für NEOS ist eine Stimme für den Aufbruch dieses alten Systems hin zu einem enkelfitten, weltoffenen und unternehmerischen Österreich. Hier regieren Tempo statt Taktik und Freiheit statt Filz."

Hans-Georg Peitl © Privat

Hans-Georg Peitl, ODP
"Unser Ziel ist die Vertretung des Kaisertums Österreich in der Republik (siehe Volksentscheide zur Zeit Bruno Kreiskys) und die Vertretung der 2.100.000 Österreicherinnen und Österreicher an der Armutsgrenze, der 438.000 Abeitslosen und der Klein- und MittelunternehmerInnen, die keine Privatentnahmen mehr tätigen können aus christlich-liberalem Blickwinkel in der österreichischen Politik. Mein Motto: Einer denkt, zwei denken mehr und alle miteinander finden die Lösung."

Roland Düringer © GILT

Roland Düringer, Parteiobmann GILT
"Ziel meiner Liste 'Meine Stimme gilt' ist es, ein Angebot für alle zu bieten, die vom Parteien-Hickhack die Nase voll haben. Wir wollen systemischen Wandel, indem wir das direktdemokratische System der "offenen Demokratie" in Österreich etablieren. Also G!LT ist für alle, die bis jetzt keine Wahl hatten oder die das kleinste Übel gewählt haben und bei der Wahl eine klare Botschaft abseits von links oder rechts hinterlassen wollen."

Peter Pilz © Liste Pilz

Peter Pilz, PILZ
"Wir sind junge Bürgerinnen und Bürger und erfahrene Abgeordnete. Gemeinsam sind wir auf dem Weg ins Parlament. Dort wollen und werden wir eine neue Politik leben. Sie alle können sich darauf verlassen, dass wir die einzige verlässliche Kontrolle sein werden. Aber wir werden auch konstruktiv, mit dem Elan und Nachdruck die großen Probleme unseres Landes in Angriff nehmen. Ja, es geht!"

Mirko Messner © KPÖ PLUS

Mirko Messner, KPÖ+
"Die Parlamentsparteien machen den Menschen das Leben schwer. Was in Österreich fehlt, ist eine starke soziale Kraft, die das ändert. KPÖ PLUS tritt an, um diese Lücke zu fuülen. Wir wollen eine Politik im Interesse der vielen, nicht der wenigen. KPÖ PLUS will leistbares Wohnen, gerechte Verteilung und Bezahlung der Arbeit und Senkung der Politikerinnen- und Politikergehälter. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft, in der niemand Angst haben muss, auf der Strecke zu bleiben."

Barbara Rosenkranz © Rosenkranz

Barbara Rosenkranz, FLÖ
"Mit der FLÖ möchte ich ehrliche Politik machen und mich für direkte Demokratie einsetzen. Das heißt, 100.000 Unterschriften leiten eine Volksabstimmung ein, deren Ergebnis verbindlich ist. Dann kann das wirklich Wichtige ehrlich diskutiert werden. Zentraler Punkt etwa: Diese EU ist nicht mehr reformfähig, wir fordern eine verbindliche Volksabstimmung über den Austritt Österreichs. Großbritannien und die Schweiz zeigen, dass die Welt nicht untergeht."

Florian Klabacher © SLP

Florian Klabacher, SLP
"Wirtschaft und Politik kürzen bei Bildung, Gesundheit, Pensionen und Kleinverdienerinnen und Kleinverdienern, während Banken, Konzerne und Superreiche immer reicher werden. Nicht die Flüchtlinge, sondern die Kapitalistinnen und Kapitalisten streichen Jobs oder spekulieren mit Wohnungen. Es bringt aber nichts, sich alleine zu ärgern. Wehren wir uns gemeinsam! Die SLP ist die sozialistische Alternative. Werde mit uns aktiv gegen das System der Reichen und für Jobs, Soziales und Wohnen für alle statt Profite für wenige."

Isabella Heydarfadai © Johannes Nister

Isabella Heydarfadai, WEISSE

"Etwas wirklich Neues am Wahlzettel: Direktdemokratische Mitbestimmung – die Weißen. Bei der Nationalratswahl 2017 die Stimme abgeben und sich fünf Jahre von Parteien bevormunden lassen? Das geringste Übel zu wählen ist doch kein Lebenskonzept! Wir alle wollen eine gerechtere und enkeltaugliche Gesellschaft. Parteien werden das nie schaffen. Das schaffen wir nur alle gemeinsam. Die Weißen sind wir alle."

Robert Marschall © ZVG EUAUS

Robert Marschall, EUAUS
"Die Massenzuwanderung nach Österreich muss dringend gestoppt werden, um den österreichischen Sozialstaat, wie wir ihn gewohnt sind, weiterführen zu können. Das ist allerdings nur mit lückenlosen Grenzkontrollen möglich, und diese sind wiederum nur bei einem EU-Austritt Österreichs dauerhaft erlaubt. Ich kann Euch daher nur bitten, glaubt an unser Österreich und wählt EUAUS!"

Vorzugsstimmen, PolitikerInnen vorreihen

Die Wählerinnen und Wähler können nicht nur eine Partei wählen, sondern auch an Kandidatinnen und Kandidaten Vorzugsstimmen vergeben: je eine Vorzugsstimme für den Bundeswahlvorschlag, für den Landeswahlkreis und den Regionalwahlkreis. 

Achtung: Diese Stimmen sind nur dann gültig, wenn die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten derselben Partei angehören, die man wählt. Bereits jetzt findet man die Kandidatinnen und Kandidaten im Internet unter www.wahlen.wien.at.

Video: Wählen ist stark

Am 15. Oktober sind rund 1,15 Millionen Wienerinnen und Wiener aufgerufen, den Nationalrat zu wählen. Ihre Stimme entscheidet! © Stadt Wien

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