Öffis in Wien: Volle Fahrt voraus

Heuer starteten die Bauarbeiten für U2 und U5. Außerdem investiert die Stadt 70 Millionen Euro in Ausbau und Beschleunigung des Straßenbahn- und Autobusnetzes.

Die Wienerinnen und Wiener legen bereits 38 Prozent ihrer Wege mit Öffis zurück. Der Anteil wird weiter steigen. Die Wiener Linien bauen daher ihr Angebot aus. Das von Stadt Wien und Wiener Linien geschnürte Öffi-Paket wird bis zum Jahr 2020 umgesetzt und schreitet voran.

U-Bahn-Netz wird ausgebaut

Um stark genutzte Linien zu entlasten und neue Verbindungen zu schaffen, wurde das Linienkreuz U2/U5 auf den Weg gebracht: Erste Arbeiten an der Verlängerung der U2 und am Bau der Linie U5 haben bereits begonnen.

Moderne Busflotte

Jetzt folgen Projekte für Bus und Bim. 70 Millionen Euro investiert die Stadt Wien in das Öffi-Paket und damit in den Ausbau und die Beschleunigung des Straßenbahn- und Autobusnetzes. Damit werden die öffentlichen Verkehrsmittel noch zuverlässiger und attraktiver. 2019 wird die Umstellung der Busflotte auf umweltfreundliche Euro-6-Busse abgeschlossen.

Neue Straßenbahnen

Ende des Jahres kommt außerdem die neue FLEXITY-Niederflurstraßenbahn auf der Linie 67 zum Einsatz. Sie punktet mit niedriger Einstiegshöhe, viel Komfort und mehr Platz für Rollstühle und Kinderwägen sowie Umweltfreundlichkeit. Parallel zum Ausbau der Linie D zur Absberggasse (Fertigstellung Ende 2019) nimmt im Sommer 2019 die Linie 11 von Kaiserebersdorf bis zum Otto-Probst-Platz ihren Betrieb auf. Die Linie 6 endet dann in Favoriten und erschließt das "Kreta-Viertel" südlich des Sonnwendviertels für eine bessere Anbindung an die U1-Station Reumannplatz. Die Linie O wird bis Herbst 2020 um vier Haltestellen ins Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhofgelände verlängert.