© Bohmann / Christian Pichler
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Tizians Frauenbild im Kunsthistorischen Museum

Das Kunsthistorische Museum nimmt mit der „Tizians Frauenbild: Schönheit – Liebe – Poesie“ die Rolle der Frau in der Hochrenaissance unter die Lupe. Wir luden zu einer Führung ein.

Der Darstellung der Frau im Schaffen von Tizian, dem wohl bedeutendsten venezianischen Maler, und ­seinen Zeitgenossen widmet sich eine Ausstellung in der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums. Frauenporträts erfreuten sich im 16. Jahrhundert in Venedig großer Beliebtheit. Ein Grund dafür ist die politisch-soziale Situation der Frauen in der Lagunenstadt. Ihnen wurden Rechte in Bezug auf Mitgift und Erbe zugestanden.

Das weltoffene Klima der Stadt zog Schriftsteller und Gelehrte an, die sich in ihren Werken mit dem Thema „Frau und Liebe“ auseinandersetzten. Tizian fertigte einzigartige Por­träts, die Frauen gleichermaßen intellektuell, elegant, aber auch idealisiert und genussvoll darstellen. Die rund 60 Gemälde zeigen reale wie ideale Porträts, wobei auch Mode, Frisur und Schmuck der Zeit thematisiert werden. Für die Ausstellung wurden über 50 Meisterwerke aus den bedeutendsten Museen der Welt zusammengetragen. Im Mittelpunkt der Schau stehen 20 Werke ­von Tizian, umrahmt von anderen großen Meistern, deren Vorbild er war. 

Wir luden 10 Clubmitglieder mit Begleitung zur Führung durch die Ausstellung ein.


TIZIANS FRAUENBILD
Schönheit – Liebe – Poesie

  • Wann: 5. Oktober 2021 – 16. Jänner 2022
  • Öffnungszeiten: Täglich, 10 – 18 Uhr Donnerstag, 10 – 21 Uhr
  • Wo: Kunsthistorisches Museum, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

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