Dank des Makler-Provisionsrechners der MieterHilfe müssen angehende MieterInnen nie wieder zu hohe Provisionen zahlen. © Getty Images

 

Maklerprovision online berechnen

Wer auf dem privaten Wohnungsmarkt eine Bleibe sucht, sieht sich in der Regel mit Maklergebühren konfrontiert. Doch wie hoch dürfen diese tatsächlich sein? Mit dem Makler-Provisionsrechner der MieterHilfe lassen sie sich einfach berechnen.

Wer sich um eine Gemeindewohnung bemüht, kennt das Problem nicht, wer sich auf dem privaten Markt auf Wohnungssuche macht, sehr wohl: Bei Vertragsabschluss ist neben einer Kaution für gewöhnlich eine Maklerprovision zu begleichen. Wie sie sich zusammensetzt und wie hoch diese tatsächlich sein darf, ist den meisten Mieterinnen und Mietern in spe allerdings unklar. Da weiß die MieterHilfe nun zu helfen. Ein Rechner auf der Webseite der kostenlosen Serviceeinrichtung der Stadt Wien berechnet die richtige Summe.

Wertvolle Hilfe

Denn überhöhte Maklergebühren sind keine Seltenheit. Allerdings wehren sich dagegen nur wenige Betroffene - eben weil relativ unbekannt ist, wie die Provisionen berechnet werden. Bezahlt wird häufig mehr als im derzeit gültigen Maklergesetz vorgeschrieben ist. Genutzt werden kann der kostenlose Makler-Provisionsrechner ab sofort. Dabei müssen nur einige Fragen beantwortet werden, um die korrekte Höhe der Provision zu ermitteln. Abgefragt werden bestimmte Faktoren, etwa die Höhe der Miete oder die Dauer des Mietverhältnisses - ist dieses befristet oder nicht?

Nun kann es sein, dass man schon länger zur Miete wohnt und die Maklerprovision bereits bezahlt hat. Doch auch in diesem Fall kann der Rechner eine wertvolle Hilfe sein: Auch im Nachhinein kann eine überhöhte Provision zurückgefordert werden. Die Verjährungsfrist beträgt bis zu zehn Jahre. Eine spätere Überprüfung ist also durchaus sinnvoll und kann sich in barerer Münze bezahlt machen.

 

Auf der sicheren Seite mit dem Mietenrechner

Wienerinnen und Wiener sind aber nicht nur dank des neuen Makler-Provisionsrechners vor Bezug ihres neuen Heims auf der sicheren Seite. Vor Vertragsabschluss lässt sich etwa die Miete bequem selbst berechnen. Die Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25) hat dafür den Wiener Mietenrechner speziell für Altbauwohnungen entwickelt. So lässt sich einfach ermitteln, ob die Miete angemessen ist oder zu hoch ausfällt.

Gerade befristete Mietverträge sind oft teurer, als sie sein dürften. Derartige Wohnungsmieten müssten in vielen Fällen um 25 Prozent niedriger sein als bei unbefristeten Mietverträgen - tun dies aber oftmals nicht. Die Überprüfung mittels Mietenrechner schafft Gewissheit. Aber Vorsicht: Als Ergebnis wird der Nettobetrag ohne Betriebskosten und Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Kontrolle mit Betriebskostenrechner und Ablöserechner

Auch die Betriebskosten lassen sich mit einem Mausklick kontrollieren. Mit dem Betriebskostenrechner lassen sich einzelne Posten der Abrechnung überprüfen. Dabei arbeitet der Rechner mit durchschnittlichen Vergleichswerten. Wird nun ein bestimmter Wert eingegeben, ermittelt das Instrument, ob die Betriebskostenabrechnung vergleichsweise niedrig, mittel oder hoch ausgefallen ist. Auf diese Weise wird angezeigt, ob korrekt abgerechnet wurde oder nicht. Ein weiteres Tool ist der Ablöserechner. Mit seiner Hilfe lässt sich in Erfahrung bringen, für welche Mietgegenstände, Inventargüter oder baulichen Veränderungen bei Wohnungswechsel Ablöse eingefordert werden kann. Auch die jeweilige Höhe wird ermittelt.

Wer auf Wohnungssuche ist, bereits eine neue Bleibe gefunden hat oder im Begriff ist auszuziehen, findet mit den Online-Rechnern der Stadt bestimmt verlässliche Hilfsmittel.

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