Bei Madame Tussauds ist es nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, die Figuren zu berühren und mit ihnen Selfies zu machen. © Katharina Schiffl/Madame Tussauds

Stars zum Anfassen - aus Wachs

Seit über 250 Jahren erweckt Madame Tussauds Promis, Stars und Idole zum Leben. Im Prater befindet sich seit 2011 auch eine Wiener Dependance des weltberühmten Wachsfigurenkabinetts. CLUB WIEN verrät, was Madame Tussauds Wien so besonders macht.

Der damalige Bundespräsident Heinz Fischer war es höchstpersönlich, in Fleisch und Blut, als er am 1. April 2011 Madame Tussauds als 11. Standort im Wiener Prater eröffnete. Das zu erwähnen ist nicht unwesentlich, sieht ihm sein wächsernes Ebenbild doch zum Verwechseln ähnlich. Heinz Fischer, die Kopie, ist eine von über 80 Wachsfiguren auf 2.000 Quadratmetern in der Wiener Dependance des geschichtsträchtigen Wachsfigurenkabinetts. An dieser Figur lässt sich gut das Besondere am Wiener Standort ablesen: Neben internationalen Stars aus Bereichen wie Kultur, Sport, Politik und Geschichte macht die Hälfte der Figuren nationale Modelle aus.

Da tummeln sich neben Albert Einstein, Barack Obama, Katy Perry und Johnny Depp dann Maria Theresia, Sisi und Franz Joseph, Johann Strauss, Sigmund Freud, Gustav Klimt, Hermann Maier, David Alaba, Falco, Udo Jürgens, Conchita und viele mehr. Noch vor der Eröffnung in Wien wurde dem österreichischen Publikum mit Christina Stürmer die erste heimische Figur vorgestellt. Die erste Wachsfigur, die Gründerin und Namensgeberin Marie Tussaud einst erschuf, war wiederum die des französischen Philosophen und Schriftstellers Voltaire.

200.000 Euro teure Figuren

Ob Justin Bieber, Taylor Swift, Napoleon, Peter Alexander oder Andreas Gabalier: Der Arbeitsaufwand ist seit jeher enorm. 20 Künstlerinnen und Künstler arbeiten bis zu einem halben Jahr an einer der 200.000 Euro teuren Figuren. Allein die Echthaare in den Kopf zu setzen, dauert 140 Stunden. Für den Kopf werden fünf Kilogramm Wachs benötigt, um eine durchschnittliche Figur zu formen, 120 Kilogramm Ton gebraucht. Bevor es gegossen wird, wird das Wachs auf etwa 75 Grad Celsius erhitzt.

Sind die Wachsfiguren, die oft mit Originaloutfits und -requisiten ausgestattet sind, einmal fertig, werden sie täglich gewartet. Bis zu drei Stunden sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Madame Tussauds im Haus unterwegs, um die Ausstellungsstücke in perfektem Glanz erstrahlen zu lassen. Kleidungsstücke müssen regelmäßig geputzt und gewechselt werden, jeder Figur werden ein bis zwei Mal im Jahr die Haare gewaschen.

Berühren ausdrücklich erwünscht

Am öftesten umgezogen werden muss Robbie Williams' Ebenbild. Es sitzt auf einem Sofa, auf dem sich Fans zu ihm gesellen können. Die Make-up- und Lippenstiftspuren können irgendwann nicht mehr aus der Kleidung entfernt werden. Dabei ist es nicht nur erlaubt, die Figuren zu berühren und mit ihnen Selfies zu machen, es ist ausdrücklich erwünscht. Die Besucherinnen und Besucher sollen selbst zu Stars werden und ihren Idolen so hautnah wie möglich kommen. Interaktive Kulissen laden dazu ein, etwa mit Michael Jackson den Moonwalk zu tanzen, mit Taylor Swift Cocktails zu schlürfen, sich bei Sigmund Freud auf die Couch zu legen oder gegen Albert Einstein im Wissensquiz anzutreten.

Ganz ohne Zeitmaschine kann man bei Madame Tussauds durch Zeit und Raum reisen und Legenden, Idole, Stars, Promis und Heldinnen und Helden aller Epochen treffen. Unser Tipp: CLUB WIEN-Mitglieder erhalten 25 Prozent Ermäßigung auf Erwachsenen- und Kinder-Tickets.

Exklusiv für Mitglieder

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