Das Wiener Schildermalerunternehmen Neon Kunze ist eines der Unternehmen aus Margareten, denen die Design Week als Bühne dient. © Nadine Cordial Settele

Design Week: Wien ist "in"

Von 30. September bis 9. Oktober findet die Vienna Design Week an zahlreichen Standorten quer durch Wien statt. Heuer feiert das Festival sein zehnjähriges Jubiläum. Die Mission: Internationales Design für alle Interessierten sichtbar machen.

Eineinhalb Wochen Design aus aller Welt, mitten in Wien. Das Jubiläum der Vienna Design Week wird heuer mit einigen speziellen Aktionen begangen. Dazu zählen eine Ausstellung im Hofmobiliendepot und die Enthüllung des Designbuchs "Stadtarbeit - Ten Years of Design featuring the City". Das Erfolgsgeheimnis des Festivals war schon immer, dass Wien dabei nicht einfach nur Austragungsort ist, sondern Schauraum für die Kunst und Teil des Geschehens. Damit sorgt man mittlerweile auch international für Aufsehen. "Ich komme gerade aus New York, wo das Austrian Cultural Forum bis Anfang nächsten Jahres eine Vienna-Design-Week-Ausstellung zeigt", erzählt Kuratorin Lilli Hollein.

Wien als Designschmelztiegel

Wie gut sich die Stadt in das Programm einfügt, zeigt sich bei vielen geplanten Präsentationen. Unter dem Titel "Der neue Panther" wird ein Flughafenlöschfahrzeug der Firma Rosenbauer beim Hotel Schani ausgestellt. Der ebenfalls als Design-Highlight bekannte Hauptbahnhof dient als passender Background. Hintergrund des Projektes ist, dass auch in Arbeitsgegenständen bemerkenswertes Design zu finden ist, sei es ein Werkzeug oder eben ein Löschfahrzeug.

Die Wirtschaftsagentur Wien und departure laden zu einer exklusiven Führung durch die BSE Berufsschule Embelgasse und das Wien-Quartier der Firma Coop Himmelb(l)au. Gelebtes Design mit Bürgerinnen- und Bürgernähe und Alltagstauglichkeit zeigen, warum Wien zu Europas aufstrebendsten Design-Standorten zählt. Interessierte können das Design und die Gedanken dahinter kennenlernen. Die Vienna Design Week stellt so die vielen Ebenen der Designstadt Wien zur Schau. Nicht nur Wienerinnen und Wiener sollen das erleben, sondern Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Alleine letztes Jahr kamen über 35.000 Menschen zur Design Week. "Wir verstehen das Festival von Beginn an als internationales Event, zu dem stets die internationale Designszene eingeladen wird, um unter anderem einen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt anzuregen", stellt Lilli Hollein klar. Das gesammelte Programm findet man auf der Homepage der Vienna Design Week.

Margareten im Fokus

Jedes Jahr gibt es einen Fokusbezirk. Heuer ist das Margareten. "Wir sind jedes Jahr auf der Suche nach einem Bezirk und nach Gegenden in der Stadt, die fernab der gewohnten oder bekannten Design-Pfade liegen, wo man noch auf lokale Produktionsstätten trifft und wo es uns möglich ist, unserem Publikum Türen zu öffnen, zu Orten und Betrieben, die einem ansonsten verborgen blieben", erläutert Hollein die Idee hinter dem Fokusbezirk. Erleben kann man die oft recht unbekannten Qualitäten des Bezirks bei Spaziergängen und Führungen. Die Wahl für den fünften Bezirk fiel den Veranstalterinnen und Veranstaltern nicht schwer. Er ist als Symbolbild für den quicklebendigen und ertragreichen Schmelztiegel Wien quasi prädestiniert. "Margareten ist deswegen so spannend, da der Bezirk an manchen Ecken schon von der jungen urbanen Bevölkerung in Beschlag genommen wurde, an anderen Ecken aber noch ganz deutlich die Mischung aus lokaler Produktion sowie Arbeiterinnen- und Arbeiterbezirk zum Vorschein kommt", so Lilli Hollein.

Leidenschaftliches Wiener Design

Interessant ist vor allem der mittlerweile traditionelle Passionsweg. Dabei werden Unternehmen des Fokusbezirks mit internationalen Designschaffenden in Kontakt gebracht. Der heurige Passionsweg vereint Produktionsunternehmen in der Wehrgasse mit Betrieben in der Innenstadt. Dazu zählen die Klavierwerkstatt Felix Lenz, WerkStadt Philipp Cibulka oder die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten. Eine Ausstellung der Tomáš Bat'a University aus Zlin im Gastland Tschechien in der Margaretenstraße, eine übergroße Webstuhlapparatur am Siebenbrunnenplatz oder ein Blick hinter die Kulissen beim traditionellen Wiener Schildermalerunternehmen Neon Kunze: Die Vielfalt des Bezirks wird vielleicht sogar Margaretnerinnen und Margaretner überraschen.

Für den Ruf Wiens als Designstadt hat das Festival in den letzten zehn Jahren viel getan. Die internationale Aufmerksamkeit für Kunstschaffende und Manufakturen aus Wien ist dank des Festivals stark gestiegen. Der weltweite Austausch wird auch weiterhin einen prominenten Platz auf der Design-Week-Agenda haben. "Meine große Hoffnung für die Zukunft des Festivals ist, für dessen Fortbestand Bedingungen zu schaffen, die für eine sichere Basis sorgen und natürlich weiterhin viele fantastische Designentdeckungen nach Wien zu bringen", fasst Lilli Hollein ihre Ziele zusammen.

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