Die "Play Austria" holt heimische SpieleentwicklerInnen vor den Vorhang. © iStock

Lasset die Spiele beginnen!

Am 15. und 16. September steigt in Wien die "Play Austria". Es ist die erste österreichische Messe von heimischen SpieleentwicklerInnen für GamerInnen. Im Semperdepot gibt es neben Games auch künstlerische und geschichtliche Ausstellungen.

Die "Play Austria" zeigt die ganze Bandbreite der heimischen Videospielszene, von Spieleentwicklerinnen und Spieleentwicklern bis zu E-Sport-Vereinen. Auf 800 Quadratmetern gibt es im Semperdepot Vorträge, Präsentationen und Ausstellungen, zum Beispiel eine über die Geschichte des österreichischen Videospiels. Vor Ort kann man auch historische Spiele testen und erleben. Ein guter Platz, um in die Spieleszene zu schnuppern. Dabei kann man die unterschiedlichsten Unternehmen, vom Spieleentwickler Sproing bis zu den Pädagogen von Playful Solutions kennenlernen.

Gaming-Standort wächst stetig

Entwickelt wird in Wien auch heute mit zunehmendem Erfolg. "Es gibt erste kommerzielle Hits aus Österreich, zum Beispiel 'Blek' oder 'Ori'. Die größeren Firmen sind inzwischen hierzulande breit aufgestellt, schaffen kontinuierlich langfristige Arbeitsplätze und tragen maßgeblich zum Erfolg bei", sagt Veranstalter Jogi Neufeld vom Verein Subotron. Der Erfolg in Wien ist vielen kreativen Köpfen geschuldet und organisch gewachsen. "Aus Studierenden-Projekten wurde Firmen, interdisziplinäre Forschung führte zu innovativen Produkten, Quereinsteigerinnen und -einsteiger schufen globale Erfolge", so Neufeld.

Den Erfolg unterstützt auch die Wirtschaftsagentur Wien mit regelmäßigen Förderungen, aktuell etwa im Rahmen des Content Vienna. "In Wien hat sich in den letzten Jahren eine lebhafte Szene vor allem unabhängiger Entwicklerinnen und Entwickler und Designerinnen und Designer formiert, die kreativen Content von hoher Qualität schaffen. Und damit dazu beitragen, dass Wien zu den Top 5 IKT-Metropolen Europas zählt", so Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Spieleszene vor den Vorhang Die Wiener Initiative SUBOTRON wurde im Jahr 2004 von Jogi Neufeld im MuseumsQuartier gegründet. Ein Hauptanliegen von SUBOTRON war und ist die Sichtbarmachung, Vernetzung und Vermittlung der nationalen Game-Szene, deren Wachstum der Verein fördert und begleitet. Die "Play Austria" ist für Neufeld das Schaufenster, das die heimische Gaming-Szene verdient hat. "Das Ziel im ersten Jahr der Messe ist die Sichtbarmachung aller Protagonistinnen und Protagonisten der österreichischen Game-Szene: die altgediente GmbH, die praktische FH-Ausbildung, der eSport-Verein. Die Menge, die Vielfalt, der Innovationsgeist und das Potenzial des Mediums wird erstmals spielbar."

Vom Angebot sollen sich aber keineswegs nur Profi-Gamerinnen und -Gamer sowie Enthusiastinnen und Enthusiasten der Videospielkultur angesprochen fühlen. "Wir wollen die Durchschnittsfamilie ansprechen, die nur Blockbuster-Games großer Firmen kennt, und ihr zeigen, dass es auch anderes Gameplay und Storytelling gibt. Zu solchen Spielen können sie vielleicht sogar mehr Bezug herstellen, weil sie im Schlafzimmer des kreativen IT-Studenten nebenan entwickelt wurden oder ihre ureigenste Lebenswelt zum Thema haben."

Kreative Köpfe sind immer gefragt

Nicht zuletzt wird die Ausbildung ein großer Teil der Messe sein. Denn wenn der Standort Wien weiter so stark wächst wie in den letzten Jahren, werden qualifizierte Entwicklerinnen und Entwickler gefragt sein. "Wir wollen Auszubildenden zeigen, welche Chancen ein einschlägiges Studium in Österreich bezüglich internationaler Karriere und Unternehmertum bietet und welches die Voraussetzungen dafür sind. Wir wollen Unternehmen vor Augen führen, dass die Game-Branche Innovationsmotor ist und viele Kooperationsmöglichkeiten für die klassische und die kreative Industrie bereithält."

Nach der Gaming-Messe ist ja bekanntlich vor der Gaming-Messe. Von 13. bis 15. Oktober findet im Wiener Rathaus die mittlerweile traditionelle "Game City" statt. Alle Details dazu finden Sie auf dieser Website. 

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