Im Lainzer Tiergarten findet man sowohl Sommerfrische als auch ein abwechslungsreiches Angebot an Sport und Erholung. © PID/Fürthner

 

Im Lainzer Tiergarten der Hitze entkommen

Im Sommer kann es in der Stadt unangenehm heiß werden. Glücklicherweise punktet Wien als naturnahe Großstadt mit Erholungsgebieten, wie dem Lainzer Tiergarten, in denen man Erfrischung findet.

Es gibt viele Wege und Methoden, im Sommer der Hitze zu entkommen. Eine der schönsten und auch nachhaltigsten ist ein Besuch des Lainzer Tiergartens. Da Pflanzen und Bäume Wasser verdunsten und damit die Luft um sie herum kühlen, ist es im Wald immer angenehmer als in der Stadt. Verdunstungskälte sei Dank! Man kann sich also einfach unter einen Baum legen und den Schatten genießen. Man kann aber auch eine der zahlreichen Unternehmungsmöglichkeiten im Lainzer Tiergarten nutzen. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

Waldspielplätze

Die Waldspielplätze sind für Familien perfekt geeignet. Während sich Mama und Papa ein bisschen erholen, können Kinder hier nach Herzenslust herumtoben. Generell darf man ja im Tiergarten zum Wohle von Flora und Fauna die offiziellen Wege nicht verlassen. Die Waldspielplätze sind die Ausnahme.

Ausgestattet mit allerlei Spielgerät, lassen sie die Augen der Kinder leuchten. Sandkiste, Schaukeln, Rutschen und Klettermöglichkeiten machen Spaß, sorgen für gesunde Bewegung und erlauben es dem Nachwuchs, die überschüssige Energie loszuwerden. Die Eltern können entweder mitspielen oder auf den Bänken relaxen.

Hier finden Sie eine Liste der Waldspielplätze.

Führungen und Exkursionen

Von März bis Oktober kann man den Lainzer Tiergarten im Rahmen von spannenden Führungen kennenlernen. Kosten, Dauer und Zielgruppe sind abhängig vom konkreten Angebot, Anmeldungen sind erforderlich. Mehr zum Angebot finden Sie unter diesem Link.

Ein Beispiel ist die „Führung Fledermäuse“, in deren Rahmen man nachtaktiven Tieren, in erster Linie der Fledermaus, auf der Spur ist. Dabei kommt auch moderne Technik zum Einsatz. Mit Ultraschalldetektoren werden die Tiere aufgespürt. Die Route geht über die Stockwiese bis zum Grünauer Teich.

Naturerlebnispfad beim Nikolaitor

Das Nikolaitor ist eine der imposanten Pforten in den Lainzer Tiergarten und Ausgangspunkt eines Naturerlebnispfads. Auf 3,5 Kilometern Länge erfährt man Wissenswertes über den Lainzer Tiergarten, seine Geschichte sowie seine Fauna und Flora. Via Nikolaikapelle, Hackinger Wiese, entlang der Tiergartenmauer und retour zum Tor gibt es 18 interaktive Erlebnisstationen. Mit Schautafeln und Elementen wie dem Baumkronen-Kino oder dem Tiersprungfeld kann man auf spielerische Weise mehr über die Tiere und Pflanzen erfahren. Egal ob Rossameise oder Rotbuche: Der Pfad ist ein Hit für Naturfreundinnen und -freunde.

Naturerlebnispfad Hermesvillapark

Direkt am Lainzer Tor beginnt dieser Pfad. Auf 2,5 Kilometern Länge führt er bis zur Hermesvilla. Durch den Garten der Villa und vorbei am Hohenauer Teich kehrt man nach rund 45 Minuten wieder zum Lainzer Tor zurück. Unterwegs erklären Schautafeln den Naturraum Wienerwald. So erfährt man einiges über die typischen Baumarten, Wild- und Honigbienen, den Lebensraum Totholz oder auch über die Neophyten, also Tierarten, die hier nicht heimisch sind, aber trotzdem im Tiergarten leben.

Infozentrum Lainzer Tiergarten

Wer weitere Infos zum Tiergarten sucht, findet diese beim Infozentrum. Das Zentrum stillt mit der Dauerausstellung "Biosphärenpark Wienerwald" auch den letzten Wissensdurst, den man haben könnte. Auch Sonderausstellungen zu diversen Themen finden immer wieder statt. Sehr interessant ist auch das interaktive Geländemodell des Tiergartens. Hier kann man Eingangstore, Spielplätze, Rasthäuser und weitere Einrichtungen des Lainzer Tiergartens abfragen.