Kürbiscremesuppe mit Rotkraut sorgt für wohlige Wärme unter dem Weihnachtsbaum. © Bohmann

 

Ein weihnachtliches Wohlfühlessen

Wärmend, gesund und voller winterlicher Aromen: Falls Sie noch ein Festessen suchen, könnte Ihnen Kürbiscremesuppe mit Rotkraut und Käsegupferl im Speckmantel von DIE UMWELTBERATUNG gefallen. Wir haben es ausprobiert.

Sie brauchen eine Abwechslung vom ewig gleichen Festessen? Dann haben wir eine feine Rezeptidee für Sie. Im Gegensatz zu den meist recht üppigen Weihnachtsmenüs ist unser Rezept nicht nur schlanker, sondern auch extrem gesund und vollgepackt mit Vitaminen und Nährstoffen. Ein echtes Superfood für Ihr Fest. Das Rezept lässt sich übrigens auch ganz einfach vegetarisch beziehungsweise vegan umsetzen. Statt dem Käsegupferl im Speckmantel funktioniert ein Räuchertofu bestens und vegane Schlagobersalternativen finden Sie in jedem Supermarkt. Dem Genuss tut das keinen Abbruch.

Das Rezept von DIE UMWELTBERATUNG ist in drei Teile aufgeteilt: die Kürbiscremesuppe, das Rotkraut und das Käsegupferl im Speckmantel. Am Teller wird aus den dreien dann schließlich mehr als die Summer der Einzelteile. Los geht’s mit dem Rotkraut, das dauert nämlich am längsten.

Die Zutaten sind für jeweils vier Portionen.

 

Schritt 1: Rotkraut

Zutaten

  • 1 kleiner Kopf Rotkraut
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 1 Orange
  • 1 EL Honig
  • Rotwein
  • Öl zum Braten
  • Preiselbeermarmelade
  • Salz

Zubereitung

Wir hacken die Zwiebel, recht fein, und rösten sie, bis sie glasig ist. Dann geben wir das fein geschnittene Rotkraut dazu und braten es, bis es in sich zusammenfällt.

Jetzt geben wir den Honig dazu und warten, bis er leicht karamellisiert ist. Mit Rotwein ablöschen. In der Zwischenzeit schälen wir den Apfel und reiben ihn grob. Gemeinsam mit den klein geschnittenen Orangenfilets einer halben Orange wandert auch dieser in unseren Topf. Die zweite Orangenhälfte drücken wir gnadenlos aus und geben den Saft zu unserem Kraut.

Jetzt muss das Kraut nur noch rund zwei Stunden dünsten. Dann schmecken wir es mit Salz und Marmelade ab. Fertig!

Schritt 2: Kürbiscremesuppe

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • Öl zum Braten
  • 1 Becher Schlagobers (oder vegane Alternative)
  • Liebstöckel
  • Bohnenkraut
  • Salz
  • Kürbiskernöl

Zubereitung

Am Anfang war das Schnippeln. Auch bei diesem Rezept geht es zuerst dem Gemüse an den Kragen. Wir würfeln die Zwiebel und die Karotte recht grob, da wir das Ganze dann sowieso pürieren. Kein Grund also, sich beim Schneiden was anzutun. Im Anschluss schneiden wir den Kürbis. Den hacken wir aber in eher kleine Teile, damit das Kochen nicht so lange dauert.

Die Zwiebel wird in ein wenig Öl glasig angebraten, dann rösten wir die Karotte und den Kürbis ein paar Minuten mit. Wir gießen mit Wasser auf und verfrachten Liebstöckel sowie Bohnenkraut in ein Gewürzei, das wir ebenfalls mitkochen.

Wenn der Kürbis schön weich ist, man kann mit 30 bis 40 Minuten rechnen, pürieren wir die Suppe, mischen den Schlagobers unter und schmecken mit Salz ab.

Schritt 3: Käsegupferl im Speckmantel

Zutaten

  • Frischkäsegupferl
  • 8 Scheiben Bauchspeck
  • vegane Alternative: Räuchertofu

Zubereitung

Wir wickeln die Gupferl in den Speck und braten sie in einer Pfanne ohne Fett an, bis der Speck schön knusprig ist. Wenn wir das Festessen vegan machen, schneiden wir den Räuchertofu in Würfel und braten diese einfach an, bis sie schön goldbraun sind.

Schritt 4: Die Komposition

Wir nehmen einen tiefen Teller oder, wie in unserem schlecht ausgestatteten Haushalt, eine Schüssel und packen einen Gupf Rotkraut in die Mitte. Den umspielen wir gekonnt mit Kürbiscremesuppe und vollenden das Ganze mit den Speckwickeln, einem Schuss Kürbiskernöl sowie, wenn vorhanden, frischer Dille.

Fazit: Winterlich, wohltuend, wärmend. Das Festessen ist nicht nur gesund, sondern auch sehr lecker und eine willkommene Abwechslung zu Karpfen und Co. Da sich das Rezept ganz leicht vegan umsetzen lässt, kann man alle Geschmäcker mit minimalem Mehraufwand glücklich machen.

In dem Sinne wünschen wir ein frohes Fest und wunderbare Feiertage!