Die Beachvolleyballplätze sind ein Highlight der "Sport & Fun"-Hallen. © Bohmann/Rene Wallentin

 

So macht Sport richtig Spaß

Ob Winter oder Sommer: Dank der "Sport & Fun"-Hallen können die WienerInnen ihre Lieblingssportarten ganzjährig, wetterunabhängig und zu günstigen Preisen ausüben. Von Wuzler-Profis über Volleyballstars bis hin zu Kraftpaketen sind alle willkommen.

Den Spaß in den „Sport & Fun“-Hallen kann man sogar hören. Das sanfte Pingpong-Geräusch der Tischtennisbälle hallt durch die Luft, das Dribbeln von Basketbällen ist allgegenwärtig und auf dem Beachvolleyballplatz landen die Spielerinnen und Spieler lautstark im Sand. Doch am wichtigsten ist: Es wird viel gelacht.

Badminton bis Basketball

Dank der unermüdlichen Arbeit der Hallenwartinnen und Hallenwarte können sich die Gäste auf den Sport konzentrieren. Die Profis kümmern sich um sämtliche Anliegen, von eingedrückten Tischtennisbällen bis zur Bewässerung der modernen Volleyballplätze.

Christian Fürst, der in der „Sport & Fun“-Halle Donaustadt arbeitet, ist einer von ihnen. Fürst ist für insgesamt rund 4.000 Quadratmeter Fläche zuständig. Eine Mammutaufgabe, für die er sich eine klare Routine festgelegt hat: Mit seiner Kontrolle fängt er draußen an. Er sieht nach, ob noch Bälle vom Vortag auf der Wiese liegen oder ob Hobbysportlerinnen und -sportler ihre Wasserflaschen liegen lassen haben. Fürst mäht den Rasen und stutzt Sträucher oder Bäume. Ist draußen alles im Lot, geht's in die Halle.

 

Im Einsatz für Wiens SportlerInnen

Dort kümmert er sich neben der Spindvergabe auch darum, dass die Sportplätze immer in bestem Zustand sind. Der Beachvolleyball-Platz ist eindeutig der Star in der Halle. Egal, ob es heiß ist, regnet oder schneit, der Court ist das ganze Jahr über bespielbar und eine der begehrtesten Stationen. Dass der Platz so gut in Schuss ist, ist Fürsts Verdienst. Jeden Tag geht er mit dem Schieber, einer Art Rechen ohne Zinken, über den Court und verteilt den Sand gleichmäßig auf dem Spielfeld. Außerdem befeuchtet Fürst den Sand regelmäßig. "Unser Sand ist sehr feinkörnig. Durch das Bewässern bleibt er auf dem Spielfeld und klebt nicht an den Füßen. Er soll sich ja nicht in der Halle verteilen", sagt Fürst.

Das Sportangebot reicht von Badminton über Basketball und Tischtennis bis hin zu Streetsoccer. In der Donaustadt gibt es auch noch Hallenvolleyballplätze, gleich nebenan kann man in der angebauten Kletterhalle in- und outdoor klettern. Die Outdoorkurse finden allerdings - ausgelagert - im Höllental statt. Der Trendsport Inlinehockey wiederum wird in der Halle Leopoldstadt angeboten.

Die Muskeln stählen

In den „Sport & Fun“-Hallen Ottakring und Donaustadt gibt es aber auch Fitnessplattformen mit diversen Kardiogeräten und Gewichten. Sowohl Ausdauersportlerinnen und Ausdauersportler als auch passionierte Muskelpakete finden die richtigen Geräte. Anfängerinnen und Anfänger können sich sogar einen Termin zur Einschulung für den Fitnessbereich ausmachen. So gelingt der sichere Einstieg in ein fitteres Leben. „Zu uns können alle Wienerinnen und Wiener kommen, und das zu einem einmaligen Preis. Die Tageskarte kostet nur 4 Euro, plus 1 Euro für die Fitnessplattform“, sagt Reinhold Dolinschek von der "Sport & Fun"-Halle Donaustadt.

Das Personal der ”Sport & Fun“-Hallen ist auch in Sachen Fitness bestens geschult und hat gute Tipps parat, zum Beispiel für das Cardio-Training. „Wenn man keine Läuferin beziehungsweise kein Läufer ist und mit dem Training beginnt, dann ist das Laufband eigentlich ungeeignet. Der Puls ist einfach viel zu hoch und die Belastung für Beine, Knie und Rücken ist nicht zweckmäßig. Die Ausnahme wäre ein Gehprogramm mit leichter Steigung“, sagt Dolinschek, der vor allem die Bedeutung des Aufwärmens betont. Wer trainiert, ohne aufzuwärmen, erhöht die Verletzungsgefahr. Die Rudermaschine oder der Crosswalker sind dafür sehr gut geeignet.

Sicherheit hat Vorrang

Viele Neulinge zieht es zu den Gewichten. Doch dabei sollte man ein bisschen aufpassen und sich nicht überschätzen. „Am Anfang sind Maschinen besser. Bei freien Gewichten braucht man schon eine gute Technik, denn sonst besteht die Gefahr, dass man sich mehr schadet als nützt“, sagt Dolinschek. Alleine wird man das nicht erlernen, Unterstützung von ausgebildetem Personal ist unabdingbar. Die Investition in eine geschulte Trainerin oder einen geschulten Trainer lohnt sich jedenfalls. „Freies Training ist effektiver und auch besser für die Gelenke, aber eben ohne professionelle Einführung nicht zu empfehlen.“

Wer im Fitnesscenter sein Limit kennt und nicht versucht mehr zu bewältigen, als sinnvoll ist, wird beim Training schon nach kurzer Zeit Erfolge sehen. Die "Sport & Fun"-Halle mit dem günstigen Tagesticket und ohne Vertragsverpflichtung ist der perfekte Platz, um das Fitnesstraining einmal auszuprobieren.