21.JULI 2020 
Freizeit
Das Film Festival ist der beste Ort für das Mittagsmahl, findet auch Besucherin Clarissa. © Bohmann

Kulinarik und Klassik einfach und sicher genießen

Beim Film Festival 2020 gibt es ein paar Neuerungen. Für die BesucherInnen bedeutet das aber keinen Mehraufwand, sondern nur mehr Sicherheit. Die Filme sind indes beeindruckend wie eh und je und die Gastronomie lässt keine Wünsche offen.

Zwölf Uhr mittags, die Sonne lacht, der Magen knurrt. Keine Frage: Das Film Festival ist auch in diesem Sommer der schönste Ort der Stadt, um seinen Lunch zu genießen. Die Gastronomie wartet wie immer mit internationaler Küche auf. Die Neuerungen, die heuer bedingt durch die Corona-Krise vorgenommen wurden, haben auf den Genuss keinen Einfluss. Das Team von stadt wien marketing hat es geschafft, mit einem Minimum an Zeitaufwand das Maximum an Sicherheit zu gewährleisten.

Ganz einfach, ganz sicher

Und so funktioniert’s: Wer beim Film Festival schmausen möchte, muss sich einfach nur registrieren. Das kann man ganz leicht online erledigen, dauert auch nur eine Minute. Falls Sie spontan Hunger bekommen, können Sie sich auch vor Ort registrieren. Beim Eingang gegenüber des Burgtheaters, heuer der einzige Weg, um auf das Gelände zu gelangen, gibt’s einen Registrierungs-Checkpoint. Die Wartezeit bei unserem Besuch ist minimal, keine Besucherin und kein Besucher braucht länger als eine Minute, um den Vorgang abzuschließen. Eine nette Dame gibt ein paar unserer Daten in den Computer ein, druckt den QR-Code aus und schon sind wir drin. Mit dem QR-Code hat man übrigens den ganzen Sommer lang Zutritt. Das heißt, man muss sich nur ein Mal registrieren und kann dann so oft man möchte vorbeischauen.

Ist man einmal im „Carmen’s Corner“, wie der Gastronomiebereich offiziell heißt, muss man sich nur an den nächsten freien Tisch setzen. Maskenpflicht gibt es keine, aber wer möchte, kann natürlich sehr gerne eine tragen. Beim Eintritt bekommt man ein Kuvert, in dem neben nützlichen Infos auch eine Maske zu finden ist, die man ganz einfach und in weniger als einer Minute selbst zusammenbasteln kann. Desinfektionsspender sind überall zu finden und die Tische werden von den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach jedem Gast desinfiziert. Das Essen können wir also unbeschwert genießen, einzig die Qual der Wahl sorgt für Falten auf der Stirn.

Unser Tipp: Hausgemachte Focaccia

Bei den Ständen findet man indische Spezialitäten, Mediterranes, Burger, Bowls, Marillenknödel und vieles mehr. Auch die Auswahl an Longdrinks und Cocktails kann sich sehen lassen. Bei dem schönen Wetter steht uns heute der Sinn nach italienischem Essen, also auf zum Stand namens „Little Italy“. Dort gibt es nicht nur Rigatoni, Ravioli und weitere Pastaspezialitäten, das Highlight ist die hausgemachte Focaccia. Da können wir nicht nein sagen und greifen zu. Belegt mit Tomaten und Mozzarella, ist die Focaccia ein Augenschmaus. Dass sie nicht nur gut aussieht, sondern auch schmeckt, bestätigt uns Besucherin Clarissa. Von ihr gibt’s zwei Daumen nach oben. Dem Urteil schließen wir uns sehr gerne an.

Sorgenfrei ins Kino

Kulinarisch ist das Konzept ein Volltreffer. Aber wie sieht’s in Sachen Kino aus? Ganz ähnlich. Hier müssen Sie sich im Vorfeld auf www.filmfestival-rathausplatz.at eine Loge reservieren. Das Kinoareal ist in Zweier- und Vierer-Logen aufgeteilt. Das Reservieren stellt sicher, dass jede Gruppe eine eigene Loge hat. Mit dieser unkomplizierten Maßnahme ist sichergestellt, dass alle Beethoven und Co sorgenfrei genießen können. Haben Sie eine Reservierung, müssen Sie nur noch bis 30 Minuten vor der Vorstellung eintreffen und die Loge beziehen. Schaffen Sie das nicht, wird aus der Reservierung ein Restplatz. Der Zugang ist heuer übrigens nur über die Lichtenfelsgasse möglich. Im Kinobereich gibt es zwei Gastro-Stände, die mit Drinks und kleinen Speisen versorgen, denn was ist ein Kinobesuch ohne köstliche Snacks? Das ganze Programm finden Sie auf der Homepage des Film Festivals.

Fazit: Mit ganz einfachen Maßnahmen, die eigentlich keine Zeit wegnehmen, hat das Film Festival es geschafft, einen sicheren und wie immer wunderbaren Wiener Sommerevent auf die Beine zu stellen. Uns bleibt damit nur noch eines: genießen!