Diese Suppe wärmt den Magen und kurbelt das Immunsystem an. © Bohmann

 

Herbstküche: Kohlrabicremesuppe mit Vollkorncroûtons

Im Herbst ist wichtig, dem Immunsystem unter die Arme zu greifen. Unser Tipp: Kohlrabi! Der versorgt uns mit einer Extraportion Vitamin C und in dieser Cremesuppe von DIE UMWELTBERATUNG schmeckt er sehr gut.

Zitronen? Orangen? Wer Vitamin C hört und an Südfrüchte denkt, ist zwar nicht schief gewickelt, übersieht aber vielleicht ein regionales Gemüse: Kohlrabi. Der hat nicht nur mehr Vitamin C als Zitronen, er wächst auch gleich direkt vor unserer Haustür und ist daher nachhaltig und gesund zugleich.

Auf den Wiener Märkten finden Sie aktuell wahre Prachtexemplare. Die Qualität dort ist immer top, dafür sorgen nicht zuletzt die regelmäßigen Kontrollen des Wiener Marktamts. Die grüne Knolle Kohlrabi hat auch mehr zu bieten als Vitamin C. Er ist reich an den Vitaminen B1 bis B6, Folsäure und Vitamin E. Letzteres kann für unsere Cholesterinwerte ein Segen sein. Auch Mineralstoffe hat dieses Gemüse zuhauf. Von Selen über Kalzium bis hin zu Eisen und Phosphor spannt sich der Bogen. Ballaststoffe sorgen unterdessen für eine gute Verdauung. Zusammengefasst: Kohlrabi ist ein echtes Superfood.

Wir haben uns für diesen schönen Herbsttag eine Suppe von DIE UMWELTBERATUNG ausgesucht. In der kommt der leicht süßliche Geschmack vom Kohlrabi hervorragend zur Geltung. Das Rezept nutzt auch die Blätter und genau die sollte man keinesfalls in den Mist schmeißen. Die haben nämlich noch mehr Vitamin C als die Knolle und sind reich an Magnesium. Egal ob als Salat oder in einer Suppe: Auch geschmacklich überzeugt das Grün.

Zutaten

  • 3 Kohlrabi mit Blättern
  • 2 mittelgroße Erdäpfel
  • 150 g Butter
  • Salz
  • 150 ml Schlagobers
  • 750 ml Gemüsesuppe
  • 2 Scheiben Vollkornbrot

Zubereitung

Wir starten damit, Kohlrabi und Erdäpfel zu schälen. Danach würfeln wir beides grob und dünsten unsere Suppeneinlage in etwas Butter an und salzen ganz nach Geschmack. Jetzt gießen wir mit der Suppe auf und köcheln das Ganze bei schwacher Hitze maximal 30 Minuten lang.

Einstweilen waschen und schneiden wir die Blätter, um dann auch diese in Butter zu dünsten. Das Vollkornbrot erfährt die gleiche Behandlung: klein schneiden und in Butter andünsten. Nur waschen tun wir das nicht.

Nach einer halben Stunde Kochzeit rühren wir 2/3 des Schlagobers in die Suppe ein und schlagen den Rest steif. Die Suppe wird mit dem Stab püriert, danach ziehen wir das steife Schlagobers unter.

Bleibt nur noch das Anrichten: Die Suppe wandert in den Suppenteller oder die Schüssel, wir garnieren mit Blättern und Croûtons und sind auch schon fertig!

Fazit: Wir lieben Cremesuppen, vor allem an Herbstabenden, wenn die Tage schön langsam kühler werden. Dieses Gericht schmeckt nicht nur gut, es gibt uns auch den Immunschub, den wir für die kommenden Monate brauchen werden. Empfehlenswert!