Regelmäßige Saunabesuche stärken die Abwehrkräfte. Dem Kreislauf zuliebe erst ein wenig im Sitzen aklimatisieren. © Cathrine Stukhard/Therme Wien

Dank Sauna gesund durch den Winter

Entspannung und Hitze tun Körper und Seele gut. In den Wiener Hallenbädern laden Sauna und Co zum relaxen ein.

Lust, wieder mal ausgiebig zu entspannen? Dann statten Sie doch einem der Wiener Hallenbäder einen Besuch ab. Jetzt im Winter lockt nicht nur das kühle Nass, sondern auch die Sauna. Zusätzlich zu den Badesachen sollten auf jeden Fall Badeschlapfen mit in die Tasche. Außerdem ein großes Handtuch zum Sitzen und ein kleines Handtuch zum Abtrocknen nach der Dusche.

Warum in die Sauna?

Die trockene Hitze in der Sauna ist gesund. Der Wechsel zwischen heiß und kalt stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Durchblutung und ist gut für die oberen Atemwege. Wichtig beim Saunagang: vorher gut abduschen, nachher genug Wasser trinken. Um einen gesundheitlichen Effekt zu erzielen, sollte man ein bis zwei Mal pro Woche in die Sauna gehen. In Wien bieten zum Beispiel das Amalienbad, das Floridsdorfer Bad oder das Hütteldorfer Bad Saunen an. Über Eintrittspreise, Öffnungszeiten und spezielle Angebote wie Warmbaden oder Damentage informiert das Bädertelefon unter 01 601 12 der Wiener Bäder. Wer gerne ein breiteres Wellness-Angebot nutzen möchte, der fährt am besten direkt mit der U1 zur Therme Wien. Hier lockt neben unterschiedlichen Saunen und Dampfbädern auch eine Solewelt mit Floatingpool.

Oder lieber Dampfbad?

Im Vergleich zur Sauna ist die Luftfeuchtigkeit im Dampfbad mit fast 100 Prozent sehr hoch. Die Temperaturen im Dampfbad sind niedriger. Wem die Sauna zu heiß ist, der fühlt sich im Dampfbad vielleicht wohler. Der gesundheitliche Effekt ist in der Sauna aber größer.

Jetzt wird's heiß!

Die Sauna ist besonders in der kalten Jahreszeit beliebter Entspannungsort. Ganz ohne Fleiß läuft hier der Schweiß. Doch aufgepasst: Richtig schwitzen will gelernt sein. Wir haben acht nützliche Sauna-Tipps für Sie!

1.) Der Klassiker

Vor dem Besuch einer Sauna sollte immer, und wir wiederholen, wirklich immer geduscht werden! Schließlich schwitzt man nicht alleine. Körperhygiene ist wichtig. Und dazu gehört eine gründliche Reinigung der Haut. Danach ist abtrocknen ein Muss. Nass beginnt man viel langsamer zu schwitzen und der Sauna-Effekt ist dahin.

2.) Schwitzen im Sitzen

In der Sauna bettet man seinen Körper auf Holzbänke. Klingt jetzt unbequemer, als es ist. Da die Sauna von mehreren Leuten besucht wird, ist es wichtig, jedes Mal ein Handtuch unterzulegen. Das sollte groß genug sein, damit auch die Füße draufpassen. Wer will schon im Schweiß der Vorgängerin oder des Vorgängers sitzen.

3.) Nicht schwer und nicht leer

Die Hitze in der Sauna fördert die Durchblutung und fordert den Körper. Blöd nur, wenn der gerade mit dem Verdauen eines leckeren Bratens oder Schnitzels beschäftigt ist. Deshalb gilt: Vor dem Saunieren keine schweren oder fettigen Gerichte zu sich nehmen. Ebenso ungeschickt ist aber auch, mit komplett leerem Magen die Hitzekammer zu betreten. Da läuft der Kreislauf schon mal auf Hochtouren.

4.) An Verrenkungen nicht denken

Die Sauna ist ein Ort der Ruhe und Entspannung. Man konzentriert sich ganz auf sich und seinen Körper. In der Hitze ist die Sauerstoffkonzentration reduziert. Das liegt auch am engen Raum mit vielen Personen. Deshalb fällt das Atmen schwerer. Herumfuchteln oder lautstarke Diskussionen führen ist also keine gute Idee. Besser die Stille und die Temperatur genießen.

5.) Don't drink and sweat

Wie beim Autofahren ist Alkoholgenuss auch vor dem Saunagang suboptimal. Dadurch werden die Blutgefäße zusätzlich zum Effekt der Wärme erweitert. Das kann gesundheitlich sehr gefährlich werden. Trinken ist dennoch wichtig. Am besten Wasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte.

6.) Nicht übertreiben!

Wer noch nie oder bisher nur selten in der Sauna war, muss keinesfalls die Starke oder den Starken markieren. Für Saunaneulinge reichen acht bis zehn Minuten vollkommen. Bei regelmäßigen Saunagängerinnen und -gängern dürfen es schon mal 15 Minuten sein. Ganz wichtig: Die letzten Minuten aufrecht sitzen. So pendelt sich der Kreislauf ein und man übersteht den Kälteschock danach besser. Ideal sind zwei bis maximal drei Saunagänge am Tag und das zwei bis drei Mal die Woche.

7.) Schritt unters kühle Nass

Nach dem Saunagang ist der Körper entsprechend aufgeheizt. Ein Schritt unter die kühle Dusche ist jetzt das Richtige. Es muss nicht der Sprung ins eisige Tauchbecken sein. So stürzt sich das Herz-Kreislauf-System nicht todesmutig von der Eisbergspitze, sondern kommt langsam und gesund wieder in Schwung. Gesunde Menschen sollten diese Art der Abkühlung aber aushalten.

8.) Chill and relax

Saunieren ist kein Leistungssport, sondern dient der körperlichen und mentalen Entspannung. Darum: Mindestens zwei Stunden Zeit einplanen. Gehetzt entspannt es sich nun mal nicht gut.  

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