Ein Saunabesuch entspannt Körper und Seele. © Cathrine Stukhard/Therme Wien

Jetzt wird's heiß!

Die Sauna ist besonders in der kalten Jahreszeit beliebter Entspannungsort. Ganz ohne Fleiß läuft hier der Schweiß. Doch aufgepasst: Richtig schwitzen will gelernt sein. Wir haben acht nützliche Sauna-Tipps für Sie!

1.) Der Klassiker

Vor dem Besuch einer Sauna sollte immer, und wir wiederholen, wirklich immer geduscht werden! Schließlich schwitzt man nicht alleine. Körperhygiene ist wichtig. Und dazu gehört eine gründliche Reinigung der Haut. Danach abtrocknen ist ein Muss. Nass beginnt man viel langsamer zu schwitzen und der Sauna-Effekt ist dahin.

2.) Schwitzen im Sitzen

In der Sauna bettet man seinen Körper auf Holzbänke. Klingt jetzt unbequemer, als es ist. Da die Sauna von mehreren Leuten besucht wird, ist wichtig, jedes Mal ein Handtuch unterzulegen. Das sollte groß genug sein, damit auch die Füße draufpassen. Wer will schon im Schweiß der Vorgängerin oder des Vorgängers sitzen.

3.) Nicht schwer und nicht leer

Die Hitze in der Sauna fördert die Durchblutung und fordert den Körper. Blöd nur, wenn der gerade mit dem Verdauen eines leckeren Bratens oder Schnitzels beschäftigt ist. Deshalb gilt: Vor dem Saunieren keine schweren oder fettigen Gerichte zu sich nehmen. Ebenso ungeschickt ist aber auch, mit komplett leerem Magen die Hitzekammer zu betreten. Da läuft der Kreislauf schon mal auf Hochtouren.

4.) An Verrenkungen nicht denken

Die Sauna ist ein Ort der Ruhe und Entspannung. Man konzentriert sich ganz auf sich und seinen Körper. In der Hitze ist die Sauerstoffkonzentration reduziert. Das liegt auch am engen Raum mit vielen Personen. Deshalb fällt das Atmen schwerer. Herumfuchteln oder lautstarke Diskussionen führen ist also keine gute Idee. Besser die Stille und die Temperatur genießen.

5.) Don't drink and sweat

Wie beim Autofahren ist Alkoholgenuss auch vor dem Saunagang suboptimal. Dadurch werden die Blutgefäße zusätzlich zum Effekt der Wärme erweitert. Das kann gesundheitlich sehr gefährlich werden. Trinken ist dennoch wichtig. Am besten Wasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte.

6.) Nicht übertreiben!

Wer noch nie oder bisher nur selten in der Sauna war, muss keinesfalls die Starke oder den Starken markieren. Für Saunaneulinge reichen acht bis zehn Minuten vollkommen. Bei regelmäßigen Saunagängerinnen und -gängern dürfen es schon mal 15 Minuten sein. Ganz wichtig: Die letzten Minuten aufrecht sitzen. So pendelt sich der Kreislauf ein und man übersteht den Kälteschock danach besser. Ideal sind zwei bis maximal drei Saunagänge am Tag und das zwei bis drei Mal die Woche.

7.) Schritt unters kühle Nass

Nach dem Saunagang ist der Körper entsprechend aufgeheizt. Ein Schritt unter die kühle Dusche ist jetzt das Richtige. Es muss nicht der Sprung ins eisige Tauchbecken sein. So stürzt sich das Herz-Kreislauf-System nicht todesmutig von der Eisbergspitze, sondern kommt langsam und gesund wieder in Schwung. Gesunde Menschen sollten diese Art der Abkühlung aber aushalten.

8.) Chill and relax

Saunieren ist kein Leistungssport, sondern dient der körperlichen und mentalen Entspannung. Darum: Mindestens zwei Stunden Zeit einplanen. Gehetzt entspannt es sich nun mal nicht gut.   

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