Die wichtigste Maßnahme, um sich vor Schnupfen zu schützen, ist regelmäßiges Händewaschen. © Getty Images

Fit durch die Schnupfenzeit

Gerade jemand, der viel unter Menschen ist, läuft Gefahr, sich mit einem Schnupfen anzustecken. Damit sich der Körper gegen die fiesen Viren besser wehren kann, sollte man jetzt die Abwehrkräfte stärken.

Meist beginnt es mit einem Kratzen im Hals. Dann kommt der Husten und die Nase beginnt zu laufen. So einen grippalen Infekt holt man sich im Winter schnell. Vor allem wer viel unter Menschen ist – zum Beispiel täglich U-Bahn fährt, im Job viele Hände schüttelt oder den Einkaufswagen durch den Supermarkt schiebt – steckt sich leicht an. Übertragen werden die Viren durch Tröpfcheninfektion. Man wird also zum Beispiel angeniest oder berührt Gegenstände, die vorher eine infizierte Person in der Hand hatte. Oberstes Gebot, um in der Grippesaison gesund zu bleiben, ist also das regelmäßige Händewaschen. Um den Kontakt der Viren mit den Schleimhäuten der Augen, des Mundes oder der Nase zu verhindern, besser nicht mit den Händen ins Gesicht greifen.

Viren machen krank

Besonders leichtes Spiel haben Viren mit trockenen Schleimhäuten. Darum kann es im Winter Sinn machen, ein feuchtes Handtuch über die Heizung zu hängen oder einfach die Wäsche in den Wohnräumen trocknen lassen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Außerdem gilt: Regelmäßig raus an die frische Luft gehen. Denn krank wird man nicht von der Kälte, sondern immer nur von den Viren.

Abwehrkräfte stärken

Wie gut sich der Körper gegen Angreifer wie Viren verteidigen kann, hängt von den körpereigenen Abwehrkräften ab. Die Immunzellen haben die Aufgabe, Krankheitserreger und andere Angreifer wie Bakterien oder Pilze abzuwehren. Viele Faktoren bestimmen, wie fit das Immunsystem ist. Bewegung und ausgewogene Ernährung leisten einen Beitrag dazu, die Abwehrkräfte zu stärken. Auch Saunabesuche sollen helfen. Und ebenfalls die Psyche beeinflusst die Anfälligkeit für Krankheiten – aber stimmt das tatsächlich? Wir haben bei Peter Fasching, Leiter der 5. Medizinischen Abteilung im Wilhelminenspital, nachgefragt.

Bewegung

Wenn wir selber aktiv sind, sind auch die Abwehrzellen aktiv. Drei Mal pro Woche 30 bis 60 Minuten sanftes Ausdauertraining sollten es schon sein, um positive Effekte zu erzielen. Peter Fasching sagt: "Vor allem Bewegung an der frischen Luft ist gut, um die Lungen zu durchlüften. So können sie sich gut entfalten und sind weniger anfällig für bakterielle Infektionen, die sich gern zu einer viralen Infektion dazugesellen. Es muss kein schweißtreibender Sport sein, ein flotter Spaziergang genügt da schon." Aber Achtung: Wer es übertreibt, schadet dem Immunsystem eher. "Es gibt Studien mit Spitzensportlern, die nach anstrengenden Wettbewerben anfälliger für Infektionen waren", erklärt Fasching. Wer bereits verkühlt ist, sollte eine Sportpause einlegen, der Körper braucht seine Kraft zum Bekämpfen der Erkrankung. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Herzmuskelentzündung kommen.

Ausgewogene Ernährung

"Damit der Körper seine Aufgaben – auch die Immunabwehr – gut erfüllen kann, muss er ausreichend mit Nährstoffen versorgt sein. Vitamine, Spurenelemente und Eiweiß sind besonders wichtig. Wer sich ausgewogen ernährt, ist aber normalerweise gut versorgt", sagt der Mediziner. Das zusätzliche Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln zeigt nur bei einem tatsächlichen Mangel Wirkung. "Das kann zum Beispiel bei älteren Menschen Sinn machen, die eher an Mangelernährung leiden."

Psyche pflegen

Stress und zu wenig Schlaf sind nicht die idealen Voraussetzungen dafür, um gesund durch den Winter zu kommen. Fasching: "Der Mensch ist eine Einheit aus Körper und Psyche, natürlich entstehen da Wechselwirkungen. Es gibt auch Studien über den Zusammenhang von Krebs und Depressionen. Ein spannendes Feld." Auch wenn es nicht immer möglich ist, Stress und psychischen Belastungen aus dem Weg zu gehen: Ein Ausgleich durch Sport und Entspannung kann helfen, den Körper zu stärken. Wer mag, kann im Winter regelmäßig in die Sauna gehen. "Leider komme ich viel zu selten dazu. Aber ich ganz persönlich habe das Gefühl, dass ein Saunabesuch meinem Körper gut tut", sagt Peter Fasching. Das ist auch sein abschließender Tipp: Auf den eigenen Körper hören – denn was sich gut anfühlt, tut meistens auch dem Körper gut.

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