Fußbad in Wasserschüssel
Mit ein paar hilfreichen Tipps setzen Sie dem Frieren ein Ende. © iStockphoto

Frieren? Nein, Danke!

Trotz dicker Winterjacke, Strickmütze und Wollsocken immer noch am Frieren? Für viele ist die kalte Jahreszeit eine Zeit des Bibberns und Zitterns. CLUB WIEN hat für Sie die besten Tipps für wohlige Wärme trotz Minustemperaturen zusammengestellt.

Trotz dicker Winterjacke, Strickmütze und Wollsocken immer noch am Frieren? Für viele ist die kalte Jahreszeit eine Zeit des Bibberns und Zitterns. Wenn wir frieren, ziehen sich die Muskeln zusammen, vor allem im Nacken, im Rücken und in den Schultern. Dies führt nicht nur zu Verspannungen, sondern schränkt auch unsere Bewegungsfreiheit ein. Männer frösteln bei kühlen Temperaturen weniger als Frauen. Das liegt am höheren Muskelanteil im männlichen Körper. Doch dem Bibbern und Zittern kann mithilfe einiger Tipps schnell ein Ende gemacht werden. CLUB WIEN zeigt, wie es geht, und listet die besten Tricks gegen die Kälte auf.

Alles, was wärmt

Warme Getränke wärmen den Körper von innen. © iStockphoto

Bereits die alten Römer kannten die heilende Wirkung von Wärme. Bei Krankheiten und seelischen Problemen suchten sie an heißen Quellen nach Heilung und Erholung. Wärme entspannt, fördert die Durchblutung, lindert Schmerzen und unterstützt Regenerationsprozesse des Körpers. Warme Speisen wie Suppen und Eintöpfe oder scharfe Gewürze wie Chili und Pfeffer wärmen den Körper von innen. Die richtige Kleidung oder auch ein warmes Schaumbad wärmen den Körper von außen.

1. Wärmende Speisen

Gerichte wie Suppen tun im Winter besonders gut, da sie viele Vitamine und Flüssigkeit liefern. Der wärmende Effekt kann durch Gewürze unterstützt werden. "Empfehlenswert im Winter sind vor allem Suppen, Eintöpfe, Hülsenfrüchte, gekochtes Vollkorngetreide und Brei. Viele Gerichte sind vegetarisch, oft vegan, aber auch mit Fleisch möglich. Hühnersuppen mit Ingwer und Gemüse, Lauch, Karotten und Sellerie eignen sich besonders als kräftigendes Gericht", erzählt Ernährungsexpertin Veronika Mayr von der Wiener Gesundheitsförderung.

2. Tee trinken

Heiße Getränke wärmen den Körper von innen. Doch aufgepasst, nicht jeder Tee wärmt. Es gibt Teesorten, die den Körper wärmen, andere wiederum kühlen ihn. Pfefferminztee gehört zu den kühlenden Teesorten, Ingwertee hingegen wärmt den Körper. Für einen Ingwertee ein Stück Ingwer in Scheiben schneiden und mit 500 Milliliter kochendem Wasser übergießen. Acht Minuten ziehen lassen und noch heiß trinken. Für einen zusätzlichen Vitaminkick Zitronensaft dazugeben.

3. Fußbäder nehmen

Das Fußbad regt die Durchblutung an und die Füße erwärmen sich. © iStockphoto

Kren erweitert die Gefäße, wodurch die Durchblutung angeregt wird. Dazu nehmen Sie zwei Esslöffel frisch geriebenen Kren und übergießen ihn mit 500 Milliliter Wasser. Zehn Minuten ziehen lassen und dann in eine Schüssel geben. Das Wasser auf Badetemperatur bringen und die Füße zehn bis fünfzehn Minuten darin baden.

4. Massageöle selbstgemacht

Eine Zimt-Öl-Massage wärmt von innen und außen. Zimt kurbelt den Stoffwechsel an. Für die Zimt-Öl-Massage nehmen Sie 50 Milliliter Mandelöl. Dieses mit einem Tropfen reinen Zimtöls mischen und mit den Händen einmassieren.

5. Richtig anziehen

Mehrere dünne Schichten halten die Körperwärme besser als nur eine dicke Schicht. © iStockphoto

Nutzen Sie das Zwiebelsystem. Ziehen Sie mehrere dünne Schichten übereinander an. Das isoliert und schützt den Körper vor Kälte. Auch Christian Fessl von der Wiener Gesundheitsförderung rät im Winter zu mehreren Lagen: "Bei Minustemperaturen ist das Zwiebelsystem ideal. Viele dünne Schichten wärmen besser als eine dicke. Um nicht zu stark zu schwitzen sollte allerdings auf gute Entlüftung beziehungsweise auf Funktionskleidung geachtet werden. Ein Großteil der Körperwärme wird über den Kopf abgegeben. Daher sollte unbedingt eine Haube getragen werden, um sich vor den niederen Temperaturen zu schützen. Handschuhe spenden zusätzlich Wärme."

6. Alkohol meiden

Alkohol wird oft als Wärmespender angepriesen. Er wirkt aber nur kurzfristig, danach ist Ihnen nur noch kälter.

7. Wärmflaschen helfen

Diverse Wärmepackungen und Wärmflaschen können Abhilfe schaffen. Legen Sie diese Hilfsmittel jedoch nicht direkt auf die Haut. Verwenden Sie ein Handtuch als Puffer zwischen Haut und Wärmepackung.

8. Körper abhärten

Regelmäßige Besuche in Dampfbad und Sauna stärken den Körper. © Cathrine Stukhard/Therme Wien

Saunabesuche und Wechselduschen härten ab. Der Körper übt durch regelmäßige Saunagänge, seine Kerntemperatur zu halten, egal ob draußen Winter oder Hochsommer herrschen. Das bedeutet, wer oft in die Sauna geht, friert im Winter nicht so schnell und schwitzt selbst bei tropischen Temperaturen nur leicht.

9. Mit Gewürzen kochen

Würzen Sie Ihr Essen mit Paprika, roten Pfefferschoten und Chilis. Das darin enthaltene Capsaicin wärmt den Körper von innen. "Wer mag, kann in der Früh warme Breis aus Haferflocken, Mais- oder Weizengrieß essen. Auch hier bietet sich das Abschmecken mit wärmenden Gewürzen an. Dazu zählen Ingwer, Kardamom, Zimt, Nelke, Anis, Kümmel, Piment, Muskat. Vor allem Ingwer eignet sich gut zum Würzen und auch für Tees, da er eine antibakterielle Wirkung hat. Auch Knoblauch wirkt antibakteriell", erzählt Veronika Mayr.

10. Bewegung im Alltag

Ob Laufen, Nordic Walking oder Radfahren: Bewegung an der frischen Luft ist bei jeder Jahreszeit gesund, in moderaten Dosen auch bei Kälte und Minusgraden. Sie kräftigt das Immunsystem und stärkt die Abwehr.

Bewegungsexperte Christian Fessl rät im Winter zum Radfahren: "Im Alltag ist Radfahren ideal, um auch im Winter in Bewegung zu bleiben. Die Vitamin-D-Produktion wird angekurbelt und Hormone werden ausgeschüttet, die einer möglichen Winterdepression vorbeugen können. Und: Wiener Radwege werden auch im Winter geräumt."

Gesundheitsnummer 1450

In der kalten Jahreszeit kann es zu Beschwerden wie plötzlichem Frösteln, Gliederschmerzen oder Unwohlsein kommen. Wer nicht sofort zum Arzt gehen möchte, der kann die Gesundheitsnummer der Stadt Wien, 1450 anrufen. Die Gesundheitsnummer ist ein Service für alle Wienerinnen und Wiener, die gesundheitlich angeschlagen sind und nicht genau wissen, was jetzt zu tun ist: Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 ist rund um die Uhr erreichbar, an sieben Tagen die Woche, ohne Vorwahl und Extrakosten.

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