Gesundheitsstadtrat Peter Hacker beim Besuch des KH Hietzing: "Unsere Sozialpolitik sorgt für hohe Lebensqualität." © PID/Ismail Gökmen

Garant für soziale Sicherheit

Wien lässt niemanden im Stich: Hilfe für in Not geratene Menschen oder jene, die Unterstützung bei Pflege oder aufgrund einer Behinderung brauchen, bietet der Fonds Soziales Wien (FSW).

Rund 126.600 Wienerinnen und Wiener konnten sich laut der Bilanz im vergangenen Jahr auf dessen Leistungen verlassen. Mit über einer Milliarde Euro machen Pflege- und Betreuungsleistungen, wie zum Beispiel Hauskrankenpflege, Heimhilfe oder Pflegeplätze, den größten Teil des Budgets aus. Weitere Aufgaben des FSW sind:

  • Schuldnerinnen- und Schuldnerberatung,
  • Behinderten- und Wohnungslosenhilfe oder
  • die Integration von Flüchtlingen.

"Der Leitgedanke hinter all diesen Leistungen ist, die Menschen dabei zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können", erläutert Sozialstadtrat Peter Hacker. Durch seine Förderungen sichert der FSW 29.000 Arbeitsplätze in Wien.

"Ob nun Menschen mit Pflegebedarf, Behinderung oder Schuldenproblematik, wohnungslose Menschen oder Flüchtlinge – sie alle können sich auf ihre Stadt verlassen. Wien zählt zu den lebenswertesten Städten der Welt, auch deshalb weil Wien eine soziale Stadt ist, die niemanden zurücklässt. Dreh- und Angelpunkt für diese Sozialpolitik ist der Fonds Soziales Wien mit seinen 180 Partnerorganisationen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen entscheidend zu der sozialen Sicherheit und damit zur hohen Lebensqualität für Wienerinnen und Wiener bei. Nur eine Stadt, die darauf achtet, dass das soziale Gleichgewicht nicht aus den Fugen gerät, kann sich sicher sein, dass der soziale Frieden und damit die Lebensqualität nicht gefährdet sind", stellt die Geschäftsführerin des FSW, Anita Bauer klar.

Eine Milliarde Euro für Pflege und Betreuung

Von den 126.600 Kundinnen und Kunden des FSW erhielten 2017 insgesamt 59.430 Wienerinnen und Wiener Pflege- und Betreuungsleistungen. Mit mehr als einer Milliarde Euro war dies auch der größte Teil des Budgets. Damit wurden etwa 3,5 Millionen Stunden Heimhilfe sowie knapp 1,5 Millionen Stunden Hauskrankenpflege und Wohn- und Pflegeplätze für 22.260 Wienerinnen und Wiener finanziert.

Mit dem Strategiekonzept für die Pflege und Betreuung in Wien 2030 sorgt die Stadt dafür, dass sie den Herausforderungen der Pflege und Betreuung gut begegnet. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die pflegenden Angehörigen gelegt. So wurde mit der Ausweitung der Öffnungszeiten des Tageszentrums für Seniorinnen und Senioren in Favoriten 2017 ein neues und wichtiges Angebot geschaffen, um zusätzliche Freiräume für pflegende Angehörige zu schaffen.

Für Menschen mit Behinderung wurden 2017 mit rund 292 Millionen Euro Leistungen wie betreute Wohnplätze, Tagesstruktur und Berufsintegration ermöglicht. Der Selbstvertretungstag 2017 hatte zum Ziel, Menschen mit Behinderung miteinander zu vernetzen und deren Mitsprache und Mitbestimmung in ihren Betreuungsorganisationen zu stärken.

873 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Kernunternehmen des FSW, davon sind 426 im KundInnenservice tätig. Knapp eine Viertel Million Anrufe wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des FSW-KundInnentelefons entgegengenommen. Der FSW ist unter der Nummer 01/24 5 24 an 365 Tagen im Jahr erreichbar.