Ein Familienausflug in den Wald auf Wiens Stadtwanderwegen macht Spaß. © PID/Kullmann

Ich geh dann mal los

Wandern durch den Wald, am Wasser entlang und an Weinbergen vorbei: In Wien und seiner Umgebung gibt es besonders schöne Wanderwege. Das Forstamt sorgt dafür, dass alle Routen gut in Schuss sind.

Knapp die Hälfte der Stadt ist Grünraum. Das macht Wien zu einer der lebenswertesten Metropolen der Welt. Diese Pracht zeigt sich auch anhand eines dichten Netzes von Wanderwegen, das auch über die Stadtgrenzen hinaus von der Abteilung Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA 49) gehegt und gepflegt wird. Die gut beschilderten Wanderwege sind problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. inwien.at hat einige der schönsten Routen herausgepickt.

Was für eine Aussicht!

Eine ideale Herbstwanderung. Mit der Straßenbahnlinie D gelangt man bequem zum Ausgangsort in Nussdorf. Durch den romantischen Beethovengang geht es vorbei an den Weinbergen immer leicht bergauf. Am Ziel, dem Kahlenberg, wird man mit einem wunderschönen Blick über die Stadt belohnt. Zurück geht es auf einer anderen Strecke. Insgesamt legt man elf Kilometer zurück und ist rund vier Stunden unterwegs. Tipp: Proviant sparen, entlang des Weges gibt es viele Heurige zum Einkehren. 

Kinder wandern freiwillig mit

"Papa, Mama, ich hab Hunger!" Kein Problem! Schon beim Ausgangspunkt, der Endstelle des Busses 39A in Sievering, warten zahlreiche Heurige mit Spezialitäten auf. Gut gestärkt geht es auf den Hermannskogel, mit 542 Metern der höchste Berg Wiens. Kleine Abenteurerinnen und Abenteurer können hier die Habsburgwarte erstürmen. Zurück geht es über die Jägerwiese. Hier kommen Kinder voll auf ihre Kosten. Der große Spielplatz, Tiere und ein Pferdegehege begeistern die Kleinen. Weiter geht es zum Cobenzl. Auch an dieser Station lädt das Landgut Wien Cobenzl zum Spielen und Tierestreicheln ein. Beim nächsten Etappenziel, Am Himmel, können sich die Kinder noch einmal austoben und im Baumkreis ihren "Lebensbaum" finden. Zurück zum Ausgangspunkt geht es über den Gspöttgraben und die Sieveringer Straße. Die Tour ist zehn Kilometer lang und dauert rund drei bis vier Stunden – Pausen sind allerdings nicht mitgerechnet.

Mit der U-Bahn direkt ins Wanderparadies

In welcher anderen Metropole lässt es sich direkt von der U-Bahn-Station loswandern? Die zehn Kilometer lange Strecke führt am Ottakringer Friedhof vorbei, passiert Steinhof und die Waldschule Ottakring. Vom Schloss Wilhelminenberg eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Stadt. Wanderfreudige bauen die Tour bis nach Hüttelberg und über den Satzberg aus. Ansonsten geht es über den Paulinensteig, die Wilhelminen- und Ottakringer Straße zurück.

Gemächliches Wandern für Familien

Im Erholungsgebiet Prater bewältigt man keine Höhenmeter, doch die drei- bis vierstündige Wanderung ist vor allem für Familien und alle, die gern einen ausgedehnten Spaziergang machen wollen, ideal. Neben den Spielplätzen und den Pausenmöglichkeiten am Wasser ist der Höhepunkt für Kinder natürlich der Wurstelprater. Die Strecke ist 13 Kilometer lang, Ambitionierte tauschen ihre Wanderschuhe gegen Laufschuhe und machen sich im Laufschritt auf den Weg. Der Weg führt vom Praterstern über die Prater Hauptallee bis zur Freudenau, einer kleinen Aulandschaft mitten in der Großstadt. Der Prater feiert heuer sein 250. Jubiläum, wer noch Lust hat, besucht nach getaner Anstrengung eine der zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen.

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