Bei der Hohen Wand Wiese wird sportliche Action groß geschrieben. Die neuen Mountainbike-Trails sorgen für ein Extra an Outdoor-Spaß. Wir haben uns vor Ort umgesehen. © Stadt Wien/Bohmann Verlag

Mountainbiken liegt im Trend

Bei der Hohe Wand Wiese wird sportliche Action groß geschrieben. Die neuen Mountainbike-Trails sorgen für ein Extra an Outdoor-Spaß. Wir haben uns vor Ort umgesehen und auch andere Fitnesstrends getestet.

Seit dem Sommer 2017 kommen Mountainbike-Fans auf der Hohe Wand Wiese ganz auf ihre Kosten. Derzeit locken insgesamt drei Trails Sportbegeisterte in den Wienerwald. Ein Flowtrail für Einsteigerinnen und Einsteiger und Kinder, der aber auch geübten Mountainbikerinnen und Mountainbikern Spaß machen soll. Für etwas mehr Nervenkitzel sorgen eine etwas steilere Enduro-Line mit Wurzeln und Steinen sowie ein Uphill-Trail fürs Bergauffahren. Denn auf den Transport hinauf per Lift wird verzichtet. Im Herbst soll eine vierte Strecke, eine Funline mit Sprüngen, dazukommen. Wir haben uns auf's Bike geschwungen und die Trails getestet.

Jetzt kommt Bewegung rein: Fitnesstrends 2017

Da fliegt die Frisbeescheibe, hier zieht der Ball haarscharf am Kopf vorbei und dort gleitet jemand sanft an einem Tuch herab. Die Sporttrends versprechen dieses Jahr jede Menge Abwechslung und Action.

Video: Fitnesstrends 2017

Jetzt kommt Bewegung rein: Fitnesstrends 2017 © Stadt Wien/Bohmann Verlag

Wir haben einige der neuen Sportarten unter die Lupe genommen …

Aerial Silk

Diese Form der Bewegungskunst erlebt gerade einen großen Hype und ist auch als "Vertikaltuchakrobatik" bekannt. Dabei schwingt man sich an Tüchern aus flexiblem Stoff in die Lüfte und wickelt diese kunstvoll um den eigenen Körper. Aerial Silk kombiniert akrobatische und tänzerische Elemente und trainiert sowohl Kraft als auch Flexibilität. Ein paar kleine Eindrücke finden sich in unserem Video.

Das Sportgerät, ein circa 14 Meter langes Tuch aus dehnbarem Stoff, wird ein Mal in der Mitte zusammengelegt und dann in einem sogenannten Achterhaken befestigt. Dieser kann dann je nach örtlichen Gegebenheiten und Jahreszeit entweder mittels eines Seils an einem stabilen Ast eines Baumes oder zum Beispiel in einer Turnhalle an den Ringen befestigt werden. Eine dicke Matte darunter und schon kann's losgehen. Wichtigste Grundübung: der Fußknoten. Dabei wickelt man das Tuch um Knöchel, Ferse und Fuß. Das garantiert einen stabilen Halt und ist die Basis für viele kunstvolle Figuren in der Luft.

In Wien kann man Aerial Silk im Sommer bei der Aktion "Bewegt im Park" im Stadtpark testen. Jeden Montag von 17 bis 19 Uhr.

Aqua Cycling

Im Wasser kann man vieles machen. Schwimmen, tauchen, Ball spielen. Aber Rad fahren? Ja, auch das geht mittlerweile. Und zwar ziemlich geschmeidig auf einem speziellen Ergometer. Positiver Effekt des Unter-Wasser-Radelns: Die Gelenke werden geschont und der Muskelkater hält sich in Grenzen. Beim Aqua Cycling mindert das Wasser das Gewicht des eigenen Körpers, übt aber gleichzeitig einen 60 Mal stärkeren Widerstand aus als Luft. Unter Wasser in die Pedale zu treten, ist ebenso effektiv, wird aber als nicht so anstrengend empfunden wie eine Steigung hinaufzuradeln.

Aqua Cycling zählt zu den Ausdauersportarten und kann in Wien in der Therme Wien in Oberlaa ausgeübt werden. Einblicke zeigt unser Video.

Cachibol

Nicht Volleyball, aber diesem Sport durchaus sehr ähnlich, das ist Cachibol. Anstatt den Ball jedoch über das Netz zu pritschen und zu baggern, wird er geworfen und gefangen. Der Ball muss dabei innerhalb einer Sekunde mit beiden Händen weitergeworfen werden. Zwei Mannschaften mit je sechs Spielerinnen oder Spielern treten gegeneinander an. Berührt der Ball den Boden im gegnerischen Feld, gibt es einen Punkt für die Mannschaft, die den Ball geworfen hat. Ein Satz geht über 25 Punkte.

Netzhöhe und Feldgröße sowie Grundregeln gleichen denen von Volleyball. In Wien spielt man Cachibol am besten in einer der Sport & Fun Hallen.

Crawling

Jetzt geht's auf die Knie! Denn Crawling bedeutet übersetzt Krabbeln, und genau das ist bei dieser Sportart angesagt. Man besinnt sich zurück auf die Ursprungsbewegungsform und führt alle Übungen in Bodennähe aus. Diese reichen von normalem Krabbeln, wie man es von Babys kennt, über das Krabbeln mit aufgestellten Zehen bis hin zu anderen, ähnlichen Bewegungen auf allen Vieren.

Trainiert wird dabei vorrangig die Rumpfmuskulatur. Schultern und Hüfte werden aber ebenso mobilisiert. Auch für die kognitiven Fähigkeiten ist Crawling ein großes Plus. Durch die koordinativen Übungen wird die Vernetzung der Gehirnhälften unterstützt.

Crawling lässt sich im Prinzip überall praktizieren. Ob draußen oder drinnen. Wir empfehlen allerdings, Kopfsteinpflaster und allzu unebenen Untergrund zu meiden.

Headis

Nein, bei dieser Sportart muss man nicht mit dem Kopf durch die Wand. Auch wenn es sich so anhört. Headis ist eine Mischung aus Tischtennis, Fußball und Badminton. Gespielt wird auf einer handelsüblichen Tischtennisplatte. Als Schläger dient der eigene Kopf und geschossen wird mit einem Ball, der kleiner und weicher als ein Fußball ist. Er wiegt um die 100 Gramm und misst circa 50 Zentimeter im Durchmesser.

Immer zwei Spielerinnen oder Spieler treten gegeneinander an. Wichtigste Spielregel: Den Ball dürfen nur die Köpfe berühren, während die Spielplatte von jedem Körperteil berührt werden darf. Allerdings muss nach jedem gespielten Ball ein Körperteil den Boden berühren. Ein auf der Platte Verweilen und auf den nächsten Angriff lauern, gibt's also nicht. Ziel des Spiels ist, den Ball auf die gegnerische Tischseite zu köpfeln ohne dass ihn die Gegnerin oder der Gegner erwischt und zurückspielen kann. Wer auf diese Art zuerst elf Punkt erspielt, hat den Satz gewonnen. Wer als Erstes zwei Sätze für sich entscheiden kann, ist Siegerin oder Sieger.

Headis wurde von einem deutschen Sportstudenten erfunden und hat sich zu einem absoluten Trendsport entwickelt. Es gibt sogar eine Headis-Weltrangliste der besten Spielerinnen und Spieler, die sich in zahlreichen Turnieren matchen. In Wien kann der Sport zum Beispiel im Donaupark bei den öffentlichen Tischtennistischen gespielt werden.

Skiken, Cross Skating

Normales Inlineskaten war gestern. Jetzt kommt die Cross-Variante. Und das auch in der Stadt. Skiken ist quasi Skilanglauf im Sommer. Man ist jedoch nicht auf eine vorpräparierte Spur und eine Loipe angewiesen, sondern kann sich frei im Gelände bewegen.

Unter den Füßen hat man dabei sogenannte Cross Skates. Wie diese genau aussehen, zeigt unser Video. Ein Blick lohnt sich! Durch zwei Wadenbremsen an den Skates ist Sicherheit gewährleistet. Die großen, versetzt stehenden Rollen bieten Stabilität. Ebenso wie die Stöcke, die man à la Nordic Walking in den Händen hat. Damit balanciert man den eigenen Körper aus und kann sich kraftvoll vom Boden abstoßen. Durch die Kombination aus Bein- und Armarbeit ist Skiken ein Ganzkörpertraining.

In Wien übt man diesen Sport am besten auf der Donauinsel oder auf der Prater Hauptallee aus.

Ultimate Frisbee

Frisbee spielen war schon zu früheren Zeiten ein Hit. Ob bei Geburtstagsfeiern im Park oder dem Familienausflug ins Bad oder an den Strand. Die Scheibe war meistens mit dabei. Jetzt taucht sie vermehrt wieder auf der Bildfläche auf und hat sich zum alten/neuen Trendsportgerät gemausert. Beim Ultimate Frisbee gibt es aber klare Regeln. Es ist eine Mischung aus Football und Basketball, nur dass versucht wird, der gegnerischen Mannschaft die Frisbeescheibe statt eines Balls abzujagen.

Ziel des Spiels ist, die von einer Mitspielerin oder einem Mitspieler geworfene Scheibe am Ende des gegnerischen Feldes zu fangen. Dafür gibt es einen Punkt. Welche Mannschaft zuerst 17 Punkt hat, gewinnt das Spiel. In unserem Video haben wir diese sportliche Action bildlich eingefangen.

Für Ultimate Frisbee benötigt man kein eigenes Spielfeld. Es kann einfach auf einer Wiese gespielt werden. In Wien bieten sich zum Beispiel die große Jesuitenwiese im Prater oder auch die öffentliche Sportanlage im Auer-Welsbach-Park dafür an.

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