Tabea ist Tierpflegerin im TierQuarTier Wien. Sie hält "Cavalier King Charles"-Weibchen Babsi im Arm. Die elfjährige Hunde-Dame wurde durch den Tod ihres Frauerls zur Waise. Im TierQuarTier wird sie so lange umsorgt, bis sie ein neues Frauerl oder Herrl gefunden hat. © PID/Christian Jobst
Das TierQuarTier Wien präsentiert sich modern, gemütlich und dank vieler Glasflächen lichtdurchflutet. © Bohmann/Petra Rautenstrauch
Im Foyer stehen ein Prospektständer mit Infomaterial, verschieden bestückte Vitrinen und ein Schaukasten mit einem Modell des TierQuarTier Wien. © Bohmann/Petra Rautenstrauch

Liebe auf 7.900 Quadratmetern

Im Tierschutzkompetenzzentrum der Stadt werden Sie von erfahrenen Tier-Profis gut beraten. Ein stressfreies Kennenlernen der kleinen oder etwas größeren Vierbeiner steht dabei im Vordergrund.

Seit 2015 ist das neu erbaute TierQuarTier Wien in Donaustadt in Betrieb. Es präsentiert sich modern, gemütlich und dank vieler Glasflächen lichtdurchflutet. Im Foyer steht ein Schaukasten mit einem Modell des Areals, anhand dessen man sein gigantisches Ausmaß von 9.700 Quadratmetern erahnen kann.

Das TierQuarTier beeindruckt jedoch nicht nur durch seine Optik, sondern auch durch sein zeitgemäßes Vergabesystem und die kompetenten Tier-Profis im Bereich der Vergabe oder der Pflege. Um die Tiere möglichst wenig zu stressen, wurde nämlich eigens ein Procedere entwickelt. Das Ziel ist, jedes Tier in ein schönes neues Zuhause zu vermitteln.

Bei Hunden und Katzen ist etwa vor Ort von Interessentinnen und Interessenten ein Interviewbogen auszufüllen. Anschließend erfolgt anhand des ausgefüllten Interviewbogens ein Beratungsgespräch und, falls das entsprechende Tier gefunden wurde, findet das erste persönliche Kennenlernen statt. Passt das Mensch-Tier-Team, kann, nach Abwicklung der administrativen Belange, das Tier mit nach Hause genommen werden. "Bei Interesse an einem Tier aus dem TierQuarTier Wien am besten zu den Vergabezeiten vorbeikommen", meint die Leiterin des TierQuarTier Wien, Alexandra Leitold.

Neues Zuhause gesucht

Unter den vielen Vierbeinern, die ein neues Zuhause suchen, sind auch Kaninchen. © Bohmann/Petra Rautenstrauch

Den bis zu 300 Katzen, 150 Hunden und Hunderten Kleintieren wie beispielsweise Hamstern, Mäusen, Ratten, Meerschweinchen, Degus, Kaninchen, Frettchen oder Chinchillas stehen Alexandra Leitold und ihre fast 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kompetenz und Herz zur Seite. "Tiere, die zu uns kommen, haben oft traumatisierende Erlebnisse hinter sich. Sei es, weil sie ausgesetzt oder abgenommen wurden, sei es, weil sie entlaufen, beschlagnahmt oder ihre Frauchen beziehungsweise Herrchen verstorben sind", sagt Daniel Österle. Er ist Teamleiter im Bereich der Katzenpflege. "Wir versuchen jedem Tier das Umfeld zu bieten, das es braucht."

Viel Licht und Bewegung

Lichtdurchflutete lang gezogene Räume mit nebeneinander liegenden Kojen. In jeder gibt es einen Außen- und einen Innenbereich, Versteckmöglichkeiten und verschiedene Ebenen, die zum Springen und Bewegen einladen. © PID/Christian Jobst

Wer einen Blick in die Räumlichkeiten wirft, versteht sofort, was Österle damit meint. Dort offenbaren sich lichtdurchflutete lang gezogene Räume mit nebeneinander liegenden Kojen. In jeder gibt es einen Außen- und einen gut durchlüfteten Innenbereich, Versteckmöglichkeiten und verschiedene Ebenen, die zum Springen und Bewegen einladen.

Fürsorge und Vertrauen

Doch woran erkennt man, was welches Tier individuell braucht? Vor allem, wenn es gerade erst mit der Tierrettung gebracht wurde? "Bevor auch nur irgendein Vierbeiner bei uns in die Vergabe kommt, wird er in einem eigenen Bereich untergebracht", erzählt Lisa Erhart, die dem Team der Katzenvergabe vorsteht. Dort wird das Tier medizinisch versorgt und langsam an seine neue Umgebung gewöhnt. Das kann mitunter auch mehrere Wochen dauern. Die Profis möchten das Tier kommen lassen und es nicht mit Fürsorge erdrücken oder stressen. Fürsorge, die sie meist noch nicht kennen, weswegen erst Vertrauen aufgebaut werden muss. Österle: "Viele Katzen lassen anfangs keine Berührung zu. Dann behelfen wir uns mit Federn und zeigen, wie weich, zart und liebevoll Körperkontakt sein kann."

Video: Tipps zur Katzenpflege vom TierQuarTier

Was brauchen zufriedene Stubentiger? Wir haben uns beim TierQuarTier Pflegetipps abgeholt. © Stadt Wien/Bohmann Verlag

TierQuarTier unterstützen

Sie möchten helfen? Das geht natürlich auch, wenn Sie keine Möglichkeit haben, ein Tier aufzunehmen. Einerseits können Tierliebhaberinnen und Tierliebhaber im TierQuarTier Wien ehrenamtliche Tätigkeiten wie Betreuungspatenschaften für Tiere übernehmen. Oder möchten Sie vielleicht Teil der Aktion "Spendenweg"  werden? Im Zuge dieser wird der Gehweg entlang der Süßenbrunner Straße mit von Ihnen gespendeten Pflastersteinen belegt, in die Ihr Name eingraviert wurde. Ebenfalls willkommen: kleine und größere Spenden an das TierQuarTier Wien. Spendenkonto: UniCredit Bank Austria, IBAN: AT591200010013699342

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