Mensur Suljović ist Österreichs bester Dartspieler und auch bei den größten Turnieren der Welt hatte er viel Grund zum Jubeln. © Mensur Suljovic.com

Mensur Suljović, Weltklasse in Wien

Dauerbrenner und Trendsport zugleich: Darts. Wir trafen den Wiener Weltklasse-Spieler Mensur Suljović in seinem Lokal zur Probestunde.

Es ist der Party-Sport schlechthin. Sicher, andere Sportfans, Snowboarderinnen und Snowboarder zum Beispiel, glauben, bei ihnen wird am meisten gefeiert. Doch nur die Darts-Fans, vor allem jene in England, feiern wirklich hart. Da wird getanzt, lautstark gesungen, gejubelt, gegrölt und gebrüllt. "Das ist wie ein Karneval, die Stimmung ist unvergleichlich", erzählt uns der Wiener Mensur Suljović.

Er hat sich in dieser hart umkämpften Sportart durchgesetzt und ist als 28. der Weltrangliste mitten in der Weltspitze. Er spielt gegen die Größten der Welt, etwa die lebende Darts-Legende Phil Taylor oder Weltmeister Gary Anderson, den er bereits geschlagen hat.

Jetzt ist ihm der nächste Megacoup gelungen: Er hat die Champions League of Darts gewonnen. Ein enormer Erfolg für den Wiener und bis dato seine Sternstunde. Spätestens jetzt ist er zu den Allerbesten der Welt zu zählen.

Ein Spiel mit Österreichs Weltklassemann

Wir treffen Mensur zum Training in seinem Lokal, dem "The Gentle", in der Palsettigasse. "The Gentle" ist auch sein Spitzname im Dartsport, wo jeder Topathlet einen solchen Rufnamen hat. Suljović kam vor über 20 Jahren nach Wien und über seinen Bruder zum Darts. Damals hätte wohl keiner gedacht, dass er sich in die Weltspitze vorkämpft. Was viele Wirtshausathleten, die sich gerne als Spitzendartler sehen, nicht wissen: Darts-Profi wird man nicht von heute auf morgen. Hinter dem Erfolg stecken Abertausende Trainingsstunden und sehr viele Jahre harter Arbeit.



"Ich spiele, so viel ich kann, meistens mehrere Stunden am Tag und das seit Jahren." Wenn es in der Sportwelt so etwas wie eine Königsdisziplin in Sachen Konzentration gibt, dann wohl Darts. Bei jedem Wurf gilt vollste Konzentration. Das ist das A und O des Spiels und gleichzeitig die größte Herausforderung. Ein ganzes Turnier hochkonzentriert zu spielen, ist im selben Ausmaß Belastung und Höchstleistung. Kein Wunder, dass alle Topspieler mit einem Mentalcoach arbeiten.


180: Mehr als eine Zahl


Das große, und doch so kleine, Ziel ist die sogenannte Triple 20. Die kennen Sie sicher: Es ist das kleine Feld mitten in der 20 und der höchste Wurf beim Darts, noch deutlich vor dem Wurf in die exakte Mitte, dem "Bull's Eye". Wer es schafft, in einer Runde drei Pfeile reinzubringen, erzielt 180 Punkte, den heiligen Gral beim Darts. Bei Turnieren grölen dann Ansager und Publikum gleichermaßen ekstatisch: "One hundred and eighty!"

Das ist der Schlachtruf der Darts-Welt und ein kleiner Baustein des Megaerfolgs der Sportart. Weltweit läuft es im Fernsehen und auch Kontinentaleuropa verfällt dem Darts zusehends. Bei Turnieren zeigt sich das auch im "The Gentle", wo sich Liebhaberinnen und Liebhaber treffen, um live dabei zu sein, gerade wenn Mensur spielt. Doch auch sonst erzielt Darts mittlerweile starke Einschaltquoten, auch bei uns.


Beim Darts kommen d' Leut zamm


Bei unserem Spiel mit Mensur bleibt uns angesichts seiner Zielgenauigkeit die Kinnlade unten. Einen Pfeil nach dem anderen hämmert er leichter Hand ins oder rund um die Triple 20. Da drängt sich eine Frage auf: Wie um alles in der Welt macht er das? "Zuerst mal müssen die Füße richtig stehen. Wirfst du mit rechts, dann muss der rechte Fuß nach vorne an die Markierung. Beim Werfen selbst fokussiert man sich nur auf das Ziel, alles andere muss man ausblenden."

Und ganz wichtig: "Der Wurf kommt aus dem Handgelenk! Viele werfen mit dem ganzen Körper und das ist sehr schlecht", erklärt uns Mensur. Dank der Tipps vom Meister schaffen wir es dann auch, zwei von 60 Versuchen in die Triple 20 zu werfen. 90 waren's höchstens. Das tut dem Spaß aber keinen Abbruch. Denn eines vereint Topspieler wie Mensur, hoffnungsvolle Nachwuchswerferinnen und -werfer sowie Kaffeehaus-Scharfschützinnen und -schützen noch immer: Darts macht einfach Spaß und ist ein sozialer Sport, der mit Freundinnen und Freunden oder Gegnerinnen und Gegnern erst richtig Freude macht.


Lust auf Darts?


Wer selbst spielen möchte, kann es im "The Gentle" versuchen. Dort gibt's hervorragende Scheiben und eine feine Darts-Atmosphäre. Empfehlenswert ist auch Mensurs Verein, DC Darts-Control. Der Verein ist sehr aktiv und nimmt gerade auch die Nachwuchsarbeit sehr ernst und leistet hervorragende Arbeit, wie die Pokalwand im Lokal eindrucksvoll illustriert. Das Hauptquartier des Vereins ist ebenfalls im "The Gentle", Österreichs erster Adresse im Dartsport und Heimat unseres feinsten Spielers.

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