Der richtige Schutz des Körpers ist beim Eishockey unerlässlich. © Bohmann

Der richtige Schutz beim Eishockey

Beim Eishockey sollten die SpielerInnen auf die richtige Ausrüstung achten. Schließlich wird der Sport auf Eis betrieben. Auch der Schutz vor Schlägern, Pucks sowie Mit- und GegenspielerInnen spielt eine große Rolle bei der Wahl des passenden Outfits.

Wer Eishockey spielt, muss sich gleich in zweierlei Hinsicht ausrüsten. Zum einen gilt es, den eisigen Temperaturen auf dem Spielfeld zu trotzen. Zum anderen handelt es sich bei Eishockey um einen körperbetonten Sport. Damit man auf dem spiegelglatten Spielfeld nicht nur eine gute Figur macht, sondern auch Verletzungen vermeidet, sollte man bei Kleidung und Schutz nicht sparen.

Auf die Kufen, fertig, los! Wir waren bei den Vienna Capitals und haben mit einem Nachwuchstalent eine Runde am Eis gedreht. In der Albert-Schultz-Halle bietet das Sportamt der Stadt Wien jedes Jahr Eislaufkurse an. © Stadt Wien/Bohmann Verlag

Helmpflicht auf dem Eis

Dabei sind Helm, Schienbeinschoner und Co beim Eishockey nicht nur Kür, sondern Pflicht. Dass das verpflichtende Tragen eines Helms in Österreich erst 1972 eingeführt wurde, mag aus heutiger Sicht zwar verwundern, sorgte damals unter den Spielerinnen und Spielern aber tatsächlich für großen Unmut. Und nicht nur das: Auch Tätlichkeiten gegen Kopf und Nacken standen nun auf der Tagesordnung.

Neben Helm mit Visier oder Gitter tragen manche auch noch Nacken- und Kehlkopfschutz in Form einer Halskrause. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann zusätzlich noch ein Mund- und Zahnschutz benutzt werden. Dieser ist für unter 18-jährige Eishockey-Spielerinnen und -Spieler sogar Pflicht.

Der Brustpanzer schränkt zwar ein wenig die Bewegungsfreiheit ein, ist aber notweniger Schutz vor Verletzungen. © Bohmann

Umfangreiche Ausrüstung

Doch auch der restliche Körper will vor schweren Verletzungen geschützt werden. Schultern und Brustkorb werden mit Protektoren vor Schlägen, Puck und Angriffen der Gegnerin beziehungsweise des Gegners abgesichert, ebenso die Ellbogen. Das mag aufwendig erscheinen, ist aber bei einem Sport wie Eishockey unerlässlich.

Finger wiederum können unliebsame Bekanntschaft mit den scharfen Kanten von Schlittschuhen machen und so verletzt werden. Schutz davor bieten dicke Handschuhe.

Vor frostigen Temperaturen in der Halle schützt die Thermounterwäsche. © Bohmann

Nicht ohne Thermounterwäsche

So viel zum Oberkörper. Doch auch der Unterleib darf keinen Gefahren beim Eishockeyspielen ausgesetzt sein. So tragen Spielerinnen und Spieler ein sogenanntes Girdle, eine Art Schutzunterhose aus Kunststoff, zu der noch ein Genitalschutz zu tragen ist. Komplett ist die Rüstung mit einer vom Knie übers Schienbein reichenden Beinverkleidung.

VereinsspielerInnen tragen über der Schutzkleidung ein Trikot in den Mannschaftsfarben. © Bohmann

Doch noch können sich Eishockey-Spielerinnen und -Spieler nicht aufs Eis wagen - es fehlt Entscheidendes. Erstens dürfte ihnen ohne passende Thermounterwäsche sehr schnell sehr kalt werden. Zweitens sind bei diesem Sport Schlittschuhe und Schläger selbstverständlich das Um und Auf. Wer in einem Verein spielt, zieht darüber noch sein Trikot mit den dazugehörigen Stutzen. Wird die Ausrüstung während des Spiels nicht korrekt getragen, kann eine Schiedsrichterin oder ein Schiedsrichter schließlich eine Zwei-Minuten-Strafe verhängen.

Wer im Tor steht, braucht besonderen Schutz. © Bohmann

Torleute kleiden sich anders

Torleute sind durch die scharfen Schüsse einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. Deshalb müssen sie neben besonderen Schlittschuhen und Stock zusätzlich Helm mit Gesichtsschutz, Beinschoner und spezielle Handschuhe tragen.

All das ist Ihnen zu aufwendig und Sie sehen lieber zu, anstatt sich selbst aufs Eis zu begeben? Dann haben Sie bei den Vienna Capitals, den amtierenden österreichischen Eishockey-Meistern, regelmäßig die Gelegenheit dazu. Hier wird in voller Montur um den Puck gekämpft.

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