Der Name für die neue Endstation der U1 wurde nach geographischen Gesichtspunkten ausgewählt. © Wiener Linien/Manfred Helmer

Das Öffi-Netz wird noch besser

In wenigen Tagen wird die U1-Verlängerung eröffnet. Das ist Teil einer der größten Netzveränderungen der Öffi-Geschichte Wiens. Unter anderem ändern sich auch einige Stationsnamen. CLUB WIEN hat die Wiener Linien dazu befragt.

CLUB WIEN: Welche Veränderungen gibt es neben der U1-Verlängerung noch beziehungsweise wo kann man sich darüber genau informieren?

Wiener Linien: Im September steht die größte Änderung im Netz der Wiener Linien seit Jahrzehnten an. Im Fokus steht dabei die Verlängerung der U1 um fünf neue Stationen vom Reumannplatz nach Oberlaa. Dann wird man in 15 Minuten vom Stephansplatz in Oberlaa sein. Rund 50.000 Menschen profitieren im direkten Umfeld von diesem Ausbau. Damit einher gehen aber auch Änderungen im Oberflächennetz im Bezirk. Über ein Dutzend Buslinien werden an die neue U1 angebunden.

Alle Infos zu den Neuerungen gibt es im Internet unter www.wienerlinien.at.

40 Wiener Öffi-Stationen bekommen neue Namen. Was ist der Grund dafür?

Diese große Netzänderung bedingt viele Änderungen in unserem Netz. So müssen Tausende Fahrpläne und Netzpläne geändert werden, es ändern sich Umsteigemöglichkeiten und vieles mehr. Wir nutzen das, um auch bei anderen Linien Haltestellennamen zu vereinheitlichen und anzupassen. Das betrifft rund 40 Haltestellen von insgesamt rund 5.400 im gesamten Netz.

Welche Vorteile werden die Umbenennungen für die Fahrgäste bringen?

Die Umbenennungen sollen die Orientierung für die Fahrgäste erleichtern, sowohl für die Wienerinnen und Wiener, aber auch für Touristinnen und Touristen. Zahlreiche Doppelnamen werden vereinfacht. So etwa die Haltestelle Dornbach, Güpferlingstraße, die künftig nur noch Dornbach heißen wird. Und es geht auch darum, historisch gewachsene unterschiedliche Haltestellenbezeichnungen zu vereinheitlichen. Und die Namen von Bim- und Bushaltestellen sollen besser mit dem U-Bahn-Netz verknüpft werden, damit hier die Orientierung ebenfalls leichter wird. So wird etwa die Haltestelle Dr.-Karl-Renner-Ring künftig "Ring, Volkstheater U" heißen. Hier ist die Verbindung zur U-Bahn klarer, weil die U-Bahn-Station ja auch Volkstheater heißt und nicht Dr.-Karl-Renner-Ring.

Wie wurden die neuen Namen festgelegt?

Die Namen beziehen sich auf schon bestehende Haltestellennamen beziehungsweise die Namen der U-Bahn-Stationen, aber auch räumliche Begriffe, wie etwa die Ringstraße.

Zurück zur U1: Welche Überlegungen gab es zu den Namen der neuen Stationen?

Auch bei neuen U-Bahn-Linien orientiert sich die Benennung an bestehenden Orts- oder Straßennamen, die ja in der Regel schon lange bestehen und bei den Fahrgästen bekannt sind. Darum heißt die U1-Station am Verteilerkreis wie bisher Altes Landgut und die Endstation Oberlaa. Das wird auch bei künftigen Projekten so gehandhabt, wo es etwa beim weiteren U2-Ausbau eine Station Neubaugasse oder Pilgramgasse geben wird.

Gibt es Pläne, in den nächsten Jahren weitere Namensänderungen vorzunehmen?

Namensänderungen gibt es immer wieder, gerade auch, wenn Straßen, Plätze oder öffentliche Bereiche neu benannt werden oder im Zuge der Stadtentwicklung erst neu entstehen, wie etwa in der Seestadt. Hier entwickelt sich natürlich auch immer der öffentliche Verkehr mit und damit auch Haltestellennamen.

360-Grad-Video: Hinter den Kulissen der neuen U1

Mit fünf neuen Stationen ist die U1 die längste U-Bahn-Linie der Stadt Wien. In Spitzenzeiten sind 31 Züge gleichzeitig unterwegs. Sie verbindet Innenstadt mit den Außenbezirken und ist damit ein wichtiger Öffi-Knotenpunkt. © Stadt Wien/Bohmann Verlag

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