Wien ist in Sachen Life Sciences ein Standort mit hervorragendem Ruf. Die Förderungen der Wirtschaftsagentur Wien tragen dazu bei. © iStock

Wiener Forschung sorgt für Furore

Egal ob der Kampf gegen den Schnupfen oder wegweisende Forschung in Labors: In Wien tut sich in Sachen Innovation und Forschung einiges. Grund dafür sind Einsatz und Visionen von Unternehmen sowie die Unterstützung seitens der Wirtschaftsagentur Wien.

Schlechte Nachrichten für Schnupfen-Viren. Das Wiener Unternehmen Marinomed hat sich daran gemacht, ihnen den Garaus zu machen. Im Gegensatz zu anderen Produkten will man die Ursache des Schnupfens behandeln. Die Schleimbildung in der Nase ist der Versuch des Körpers, die Viren loszuwerden. Die Nasen- und Rachensprays von Marinomed bekämpfen die Viren direkt, anstatt nur den Schleim zu lösen.

Verantwortlich dafür ist der Wirkstoff Carragelose, der aus Rotalgen gewonnen wird. Mit Sprays wie "Coldamaris" hat Marinomed beachtliche Erfolge gefeiert und plant nun sogar den Aufbau einer eigenen Technologieplattform. Davon profitiert auch der Forschungsstandort Wien, der dank Unternehmen wie Marinomed längst zur internationalen Spitze zählt.

Mehrwert für Wien

Möglich ist so ein Erfolg auch dank der Unterstützung der Wirtschaftsagentur Wien. Marinomed ist auf der Technologieplattform vertreten und wurde mehrfach gefördert, unter anderem in den Programmen "Technologieawareness 2014" und "Life Sciences 2014".

Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, unterstreicht die Bedeutung der Branche für Wien: "Die Life-Science-Branche sichert nicht nur attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze, sondern erwirtschaftet jährlich über neun Milliarden Euro. Wir wollen mit unserem Schwerpunkt dieses Feld der Wiener Wirtschaft weiter ausbauen und stärken."

CLUB WIEN hat ein paar weitere Erfolgsbeispiele aus dem Bereich Forschung & Innovation für Sie gesammelt.

Lithoz

Ein Wiener Start-up wird Weltmarktführer. Lithoz kann mit einem 3D-Druckverfahren Knochenteile, Implantate oder auch Blutpumpen herstellen. Ein Kunststoff, der mit Keramikpulver angereichert wird, ist das Geheimrezept von Lithoz. Das hat gegenüber herkömmlichen Verfahren den Vorteil, dass es billiger und auch individueller ist. 

"Bei schweren Brüchen hat man oft das Problem, dass der Knochen nicht nachwächst. Jetzt kann man, plakativ gesagt, das fehlende Stück einfach maßgeschneidert ausdrucken", erklärt CEO Johannes Benedikt das biokompatible sowie regenerative Potenzial von Keramik-Scaffolds. 

Begonnen hat alles mit einer Dissertation an der TU Wien. Heute hat Lithoz den ersten Standort in den USA eröffnet. Auch dort sorgt man für Aufsehen. "Der 3D-Druck von Keramik bietet viele Möglichkeiten im Bereich des funktionsorientierten Designs. Wir haben festgestellt, dass unsere amerikanischen Kunden sehr offen und innovationsfreudig sind." 

Von der Wirtschaftsagentur wurde Lithoz in den Programmen "Innovation" und "Internationalisierung" gefördert.

Origimm

Nicht der Schnupfen, sondern die Akne hat Origimm im Visier. Ein innovativer Impfstoff wurde entwickelt und erfolgreich eingeführt. Als nächstes will man den Impfstoff dazu verwenden, einer Vielzahl von anderen Krankheiten, die von Bakterien oder Keimen ausgelöst werden, den Kampf anzusagen. 

Die Wirtschaftsagentur unterstützte mit einer Förderung im Bereich "Life Sciences".

Ubimet

Auch außerhalb des Medizinbereichs tut sich in Wien viel. Ubimet sind dafür ein Paradebeispiel. Der Chemiker Michael Fassnauer und der Meteorologe Manfred Spatzierer hatten nach Überflutungen in der Ostregion ein Ziel: einen privaten Wetterdienst mit hochpräzisen Vorhersagen zu gründen. 

Gesagt, getan. Aus zwei Personen wurde ein Unternehmen mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Niederlassungen in Melbourne, München, New York und weiteren Metropolen. Zu den Kunden zählen der Flughafen Frankfurt und die ÖBB. Ubimet betreibt auch die unentgeltliche Premium-Wetter-App MORECAST. 

"Präzise Vorhersagen von extremen Wettersituationen wie starken Gewittern, Hagel und Schneefällen stellen die größten Herausforderungen für die Zukunft dar", so Manfred Spatzierer. Darum investiert Ubimet weiter verstärkt in Forschung und Entwicklung. 

Die Wirtschaftsagentur Wien hat Ubimet in den Programmen "Dienstleistung" und "From Science to Products" unterstützt.

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