Der Centrope-Preis ging heuer an András Smuk. © PID/Christian Jobst

Centrope-Preis fördert Völkerverbindung

Wien ist Teil der Europa-Region Centrope. Unter dieser Philosophie wird seit Jahren mit den Nachbarländern kooperiert. Egal ob wirtschaftlich, kulturell oder sozial, von der Gemeinschaftlichkeit profitieren alle. Der Centrope-Preis würdigt das.

Gemeinsam ist alles leichter. Was für Menschen gilt, stimmt bei Regionen erst recht. Die Centrope-Region lebt dieses Ideal seit Jahren vor. Aus Städten wurden im Laufe der Jahre Partner. Das freundschaftliche Miteinander kennt dabei nur Gewinnerinnen und Gewinner. Centrope besteht aus folgenden Regionen:

  • Südmähren in Tschechien
  • Bratislava und Trnava in der Slowakei
  • die Györ-Moson-Sopron Region in Ungarn
  • Wien, Burgenland und Niederösterreich

Bildungsaustausch zwischen Regione

Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur, Kultur sowie gemeinsame Werbung in Sachen Tourismus sind die Zielsetzungen der Initiative, die seit 2003 besteht. Laufend werden Projekte initiiert, welche die Partner noch näher zueinander bringen sollen. Ein Beispiel ist edTWIN. Das Bildungsprojekt förderte das Erlernen der jeweils anderen Centrope-Sprachen. Klassenpartnerschaften, Betriebspraktika und gemeinsame Fortbildungen von Lehrerinnen und Lehrern sind nur ein paar Beispiele dafür, wie das bis 2013 gelaufene Projekt abgehalten wurde. Betreut wurde es vom Stadtschulrat für Wien.

Wirtschaftsförderung wird großgeschrieben

Auf wirtschaftlicher Ebene gibt es ebenfalls eine Reihe an Initiativen. TwinEntrepreneurs ist ein Musterbeispiel für den gelebten Centrope-Gedanken. Das Hauptziel des Projekts ist die Stärkung von Start-ups aus den Regionen. Dabei legt man einen Fokus auf Unternehmen, die sowohl Wachstum als auch Internationalität anstreben. Geboten werden sowohl Workshops und Coaching als auch Networking-Events in Wien und Bratislava. Aufstrebende Unternehmerinnen und Unternehmer sind hier herzlich willkommen. TwinEntrepreneurs ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt der Wirtschaftsagentur Wien gemeinsam mit der Nationalen Agentur für die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen (NADSME) und dem Verein der jungen slowakischen Unternehmer (ZMPS).

Centrope-Preis fördert Völkerverbindung

Die Stadt Wien fördert gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und den Botschaften der Slowakei, Tschechiens und Ungarns die Centrope-Idee mit dem Centrope-Preis. Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro und belohnt werden grenzüberschreitende und völkerverbindende Leistungen. 2015 ging die Auszeichnung an den Verein Rote Nasen Clowndoctors, 2014 an den Verein "Kulturplattform Internationale Donauphilharmonie", 2013 an das Wiener Theater Brett und 2012 an den Kinder-Songwettbewerb "Slávik Slovenska", auf Deutsch "Nachtigall der Slowakei", von Peter Dvorsky, Kammersänger der Wiener Staatsoper. Trotz einer Neigung zur Kultur ist der Centrope-Preis für Projekte aus allen Bereichen offen.

2016 darf sich der Ungar András Smuk über den Preis freuen. Er engagiert sich seit den 1970er-Jahren in verschiedenen Vereinen für in Österreich lebende Ungarinnen und Ungarn. Der Preis wurde am 7. September von Michael Häupl verliehen.

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