03.JUNI 2020 
Gesundheit
Die Südansicht des Krankenhaus Nord Klinik Floridsdorf. © KAV/Esther Genitheim

Einheitlicher Auftritt der städtischen Spitäler

Die Kranken- und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien bekommen neue, kürzere Namen nach ihrer Lage im Bezirk und eine einheitliche Gestaltung.

Die Landschaft der städtischen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen ist jetzt noch übersichtlicher. Die Einrichtungen haben einheitliche und kürzere Namen erhalten. Sie sind jetzt nach ihrer Lage im Bezirk oder Grätzl bezeichnet. Das "Sozialmedizinische Zentrum Süd - Kaiser-Franz-Josef-Spital mit Gottfried von Preyer'schem Kinderspital" heißt nun etwa Klinik Favoriten, die Krankenanstalt Rudolfsstiftung wird zur Klinik Landstraße, das Sozialmedizinische Zentrum Ost - Donauspital heißt ab sofort Klinik Donaustadt. Auch die Pflegewohnhäuser folgen diesem Prinzip. So wird beispielsweise das "Pflegewohnhaus Meidling mit sozialmedizinischer Betreuung" zur Pflege Meidling. Alle gemeinsam bilden den Wiener Gesundheitsverbund.

Bindendes Glied

Der Wiener Gesundheitsverbund löst den Wiener Krankenanstaltenverbund ab und ist das bindende Glied zwischen allen Einrichtungen. "Die neuen Namen sind leicht zu verstehen und geben Orientierung", so Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes. Zusätzlich wird schrittweise ein einheitliches Erscheinungsbild (etwa Farbgestaltung) für die gesamte Organisation eingeführt.

Neuer Internetauftritt

Parallel zur Umbenennung wurde ein moderner Onlineauftritt eingerichtet. Damit sind alle Ambulanzen und Abteilungen sowie Leistungen der Häuser per Mausklick oder über das Smartphone noch leichter zu finden. "Wir folgen mit dieser Umstellung dem Bedürfnis der Wienerinnen und Wiener nach einer leichteren Orientierung", erklärt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Das digitale Angebot wurde speziell für Patientinnen und Patienten und Besucherinnen und Besucher geschaffen.

Bestens versorgt

In acht Kliniken, neun Pflegehäusern und dem Therapiezentrum Ybbs kümmern sich rund 30.000 Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und Co rund um die Uhr 365 Tage im Jahr um das Wohl der Patientinnen und Patienten. Jährlich gibt es mehr als 290.000 stationäre Aufnahmen und rund 2,8 Millionen Besucherinnen und Besucher in den Ambulanzen.