24.FEBRUAR 2021 
Lifestyle
Sieht nicht so übel aus und riecht gut: Das ist der DIY-Lufterfrischer von DIE UMWELTBERATUNG. © Bohmann

Wir basteln uns einen Lufterfrischer

Es ist die unschöne Wahrheit über Homeoffice: Den ganzen Tag mit der Jogginghose rumsitzen kann den Raumgeruch belasten. Doch Rettung naht: mit einem DIY-Lufterfrischer von DIE UMWELTBERATUNG.

Sitzen, arbeiten, kochen, schwitzen, gestresst sein, hin- und herlaufen und dann noch ein altes Sweatshirt: Homeoffice hat sicher seine guten Seiten, aber es macht einem auch klar, dass unser winziges Wohnzimmer nicht unbedingt besser riecht, wenn wir den ganzen Tag drin rumsitzen. Das Mittagessen vom Fast-Food-Lokal der Wahl und das Käsegebäck sind auch keine Hilfe. Wenn es dann so sehr ausartet, dass selbst das Lüften kaum hilft, gibt’s eigentlich nur noch eine Wahl: Wir basteln uns einen Lufterfrischer.

Glücklicherweise gibt’s dafür und für viele andere DIY-Projekte tolle Anleitungen bei DIE UMWELTBERATUNG. Diese sorgen übrigens nicht nur für angenehme Gerüche. Sie kommen auch gänzlich ohne Strom und künstliche Aromen aus. Somit sparen wir nicht nur bare Münze, wir schützen auch noch die Umwelt und bewahren unsere Raumluft vor fragwürdigen Duftstoffen aus der Fabrik.

Und das Beste: Es ist so einfach, dass sogar stinkige Bürohengste mit zwei linken Händen wie wir das locker schaffen. Und man braucht so gut wie keine Materialien.

Zutaten

  • 1 Orange oder Zitrone (Wir empfehlen Bioware von den Wiener Märkten)
  • 100 bis 200 Gramm grobes Salz
  • 2 Zimtstangen
  • 6 Gewürznelken
  • 2 Anisblüten
  • Löffel und Messer für die Arbeit

Und so wird’s gemacht

Zuerst geht’s dem Obst an den Kragen. Gnadenlos schneiden wir die Zitrusfrucht unserer Wahl in zwei Hälften. Wir haben uns für eine Zitrone entschieden, je nach Jahreszeit könnte aber auch eine Orange eine nette Alternative sein. Weihnachten mit Orangenduft? Warum nicht!

Mit einem Löffel schälen wir das Fruchtfleisch heraus und legen es beiseite. Das Fleisch kann man gerne für etwas anderes nutzen, etwa zum Auspressen oder für einen Smoothie. Jetzt befüllen wir die Schale bis an den Rand mit grobem Salz. Salz hat die hilfreiche Eigenschaft, schlechte Gerüche zu neutralisieren. Außerdem verstärkt es den frischen Geruch der Zitrusfrucht.

Dann stecken wir noch Nelken und Anisblüten sowie Zimt in das Salz oder legen die Gewürze daneben. So oder so unterstützen diese das frische Aroma und geben eine entspannend würzige Note.

So einfach kann man sich die Homeoffice-Luft etwas angenehmer gestalten. Doch nicht nur zu Hause, auch in tatsächlichen Büros macht der Lufterfrischer eine super Figur. Das Bastelwerk trocknet langsam aus und duftet rund zwei Wochen lang.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Nachmachen!