Selbstgekocht muss nicht immer aufwändig und schwierig sein. Ein Flammkuchen ist schnell gemacht und schmeckt zudem richtig gut! Mit köstlichen saisonalen Gemüse und Obst wird er ein wahrer Genuss. Probieren Sie es aus! Guten Appetit! © Bohmann

 

Frühling auf dem Teller

Der Frühling ist da und mit ihm erntefrisches Obst und Gemüse wie Bärlauch, Spargel oder Spinat. Wie Sie die bunten Farben aus dem Garten am besten auf Ihren Teller bringen können, verrät Ihnen CLUB WIEN mit einem köstlichen Frühlingsrezept.

Mit frischem Gemüse, Obst und Kräutern der Saison feiern wir den Frühling und zaubern herrliche Gerichte auf den Tisch. Dass es nicht immer kompliziert und aufwendig sein muss, sehen Sie am folgenden Rezept: Flammkuchen mit saisonalem und regionalem Gemüse und Obst. Wer gerne kocht, weiß, dass das A und O an einem Gericht die Zutaten sind. Die besten Zutaten findet man meistens in der eigenen Region. Denn häufig sind Obst und Gemüse aus fernen Ländern bei der Ankunft nicht mehr frisch und haben wichtige Nährstoffe verloren – was man letztendlich auch schmeckt. Wer regional kauft, tut zudem nicht nur seinem Körper etwas Gutes, sondern unterstützt auch die heimische Wirtschaft und unsere Umwelt. Die Zutaten für den Flammkuchen à la CLUB WIEN sind natürlich saisonal und wurden großteils auf den Wiener Märkten gekauft.

 

Gut gekauft, ist halb gekocht

In Wien gibt es 17 Detail- und fünf temporäre Märkte, auf denen hauptsächlich Lebensmittel angeboten werden. Das Warenangebot reicht von saisonalen Lebensmitteln direkt von den Produzentinnen und Produzenten bis hin zu Köstlichkeiten aus der ganzen Welt. Wer keinen Markt in seiner Nähe hat, bekommt in Wien auch in Supermärkten viele regionale und saisonale Produkte. So beginnt im Frühling die Saison von vielen herrlichen Gemüse-, Kräuter- und Obstsorten wie Bärlauch, Spargel, Rhabarber, Rucola oder Karotten. Auch auf unserem Flammkuchen ist der Frühling zu schmecken. Folgende Zutaten werden dafür verwendet:

Für den Teig:

  • 250 Gramm Mehl
  • 2 Esslöffel Öl
  • 125 Milliliter Wasser
  • eine Prise Salz

Für den Belag:

  • 1-2 Zwiebeln
  • Blattspinat
  • 1 Packung Feta
  • ½ Paprika
  • 2-3 Tomaten
  • ½ Birne
  • 1 Becher Sauerrahm oder Crème fraîche
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kräuter

Backe, backe, Flammkuchen

Für den Teig das Mehl mit 2 Esslöffel Olivenöl, Salz und 125 Milliliter lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig kneten. Danach den Teig mit etwas Olivenöl bestreichen, in Frischhaltefolie wickeln und bei Raumtemperatur für ungefähr 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen. (Tipp: Wer kein Nudelholz zu Hause hat, kann auch eine leere Flasche verwenden - ob Wein-, Bier- oder Sektflasche ist egal, wichtig ist, dass die Oberfläche glatt ist und man damit gut den Teig ausrollen kann). Je nach Belieben halbieren, zu einem oder zwei dünnen Fladen ausrollen und auf das Backblech legen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, bei Umluft auf 230 Grad.

Frisches Obst und Gemüse der Saison

Beim Flammkuchen-Belag sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt – Hauptsache, er schmeckt!

Bevor Sie die Beilagen auf den Flammkuchen geben, bestreichen Sie den Teig mit einer Schicht Crème fraîche oder Sauerrahm. Danach schneiden Sie Zwiebel, Tomaten, Paprika, Birne und Feta in kleine Stücke. Nach Belieben auf dem Teig verteilen. Als letztes Topping wird der Blattspinat auf den Flammkuchen gelegt. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Wer es gerne etwas schärfer mag, kann auch Chili dazugeben.

Geben Sie den Flammkuchen nun für 15 bis 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Verzieren Sie zum Schluss den Flammkuchen noch mit ein paar frischen Blättern Blattspinat. Spinat ist ein echtes Frühlingsgemüse und kann von März bis Mai frisch und regional gekauft werden.

Tipp: Das Rezept eignet sich am Gründonnerstag als gute Alternative zum herkömmlichen Gericht: Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei.

CLUB WIEN wünscht guten Appetit.