iPhone mit geöffneter WienBot-App
Der digitale, mobile Amtsweg erspart WienerInnen Zeit, Geld und Aufwand. Die App "WienBot" ist nur ein Beispiel für das praktische Electronic-Government-Angebot der Stadt. Dieses wird seit Jahren ausgebaut. © PID/Votava Martin

Wien ist Vorreiter beim digitalen Amtsweg

Die Digitalisierung schreitet voran. Und Wien nutzt ihre Chancen. Taxistände oder Citybikes finden, Anliegen melden und Kindergartenplatz oder Parkpickerl beantragen: Der digitale Amtsweg spart Zeit und hilft BürgerInnen, Unternehmen und Behörden.

Sie suchen den nächsten Taxistand, Infos zu Kurzparkzonen oder umliegenden WCs? Mit der Stadt Wien-live-App tragen Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer die ganze Stadt immer bei sich. Die Stadtplan-Funktion zeigt Standorte sowie Abstellplätze für Auto, Fahrrad oder Citybike. Auch Standorte von Spielplätzen, Hundezonen oder Sportstätten können je nach Bedarf ein- oder ausgeblendet werden. Zusätzlich verfügt die App über eine Push-Funktion. Dabei informiert sie in Echtzeit über Verkehrsbehinderungen, akute Wetterwarnungen oder Zivilschutz-Alarme.

Sie haben ein Anliegen oder möchten eine Störung direkt an die Stadt melden? Auch das ist möglich. Mit der App "Sag’s Wien" können Sie jederzeit von unterwegs Meldungen an die Stadtverwaltung senden. Der "Sag’s Wien - smart check" prüft noch vor dem Absenden der Meldung, ob die Stadt bereits über das Anliegen informiert ist. Die Apps gibt es gratis im App Store und auf Google Play. Sie werden laufend um neue praktische Funktionen erweitert.

Video: Virtuelles Amt – Online-Antrag für das Wiener Parkpickerl

Amtswege online erledigen

Die Apps sind nur zwei Beispiele für das praktische Electronic-Government-Angebot der Stadt, das seit Jahren ausgebaut wird. "Der digitale sowie mobile Amtsweg ist in Wien längst ein Selbstverständnis. Er erspart unseren Bürgerinnen und Bürgern Zeit, Geld und Aufwand", freut sich Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT).

Mit dem Weg über das Internet entfällt der persönliche Weg zur Behörde. Davon profitieren auch Wiener Unternehmen. Heute stehen im Virtuellen Amt der Stadt bereits über 200 elektronische Services zur Verfügung. Dort lassen sich zum Beispiel Parkpickerl schnell und einfach beantragen, verlängern oder Gewerbe an- und abmelden. Im virtuellen Amt ist aber auch die Anmeldung für einen Kindergartenplatz oder sogar den Hund möglich. Bei allen digitalen Services haben Schutz und Sicherheit von persönlichen Daten höchste Priorität.

Frag den WienBot

Sie mögen’s lieber persönlich? Machen Sie sich doch mal mit dem WienBot bekannt. Der smarte Chatbot hat Antworten auf über 250 Fragen rund um das Leben in Wien. Das Beste: Jede Frage hilft ihm, sich zu verbessern. Denn durch die gestellten Fragen lernt der WienBot immer neu dazu. So helfen auch die Wienerinnen und Wiener, ihre Stadt zugänglicher, aktiver und vernetzter zu gestalten. Mit dem WienBot spielt die Stadt Wien nun in der Liga der großen und internationalen Marken mit. 2017 hat ihr das den World Summit Award Austria in der Kategorie "Government und Open Data" eingebracht.