An der Digitalen Agenda Wien können sich alle Wienerinnen und Wiener beteiligen. © Erdgeschoss

Mitarbeiten an der digitalen Zukunft

Ob im Büro oder in sozialen Netzwerken: Die Digitalisierung des Alltags hat längst stattgefunden. Die Stadt bereitet sich auf das Jahr 2020 vor und hat die Mitmachplattform Digitale Agenda Wien ins Leben gerufen.

Die fortschreitende Digitalisierung bringt ständige Veränderungen mit sich. Um gegen die daraus entstehenden Anforderungen gewappnet zu sein, hat die Stadt Wien eine eigene Strategie entwickelt. Teil davon ist die Plattform Digitale Agenda Wien. 2015 ins Leben gerufen, wartete sie von Anfang an mit einer Besonderheit auf: Nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien, sondern auch Bürgerinnen und Bürger können sich seither aktiv an der Suche nach Ideen für das digitale Zeitalter beteiligen. Und das taten sie auch.

Unzählige Ideen, Konzepte und Projekte wurden bereits vorgeschlagen, diskutiert und schließlich ausgearbeitet. Genugtuung und Anreiz mitzumachen sind gegeben: Denn viel konnte bereits umgesetzt werden, unter anderem die Apps Sag's Wien und wien.at live, Hunderte Public-WLAN-Zugangsorte oder aber das Pilotprojekt Open Government Data.

Direkte Meldungen und virtuelle Stadtpläne

Die Digitalisierung hat in sämtlichen Lebensbereichen, vor allem im Alltag, stattgefunden. © iStockphoto

Bei der Sag's Wien-App ist der Name Programm: Via Smartphone können Userinnen und User ihre Anliegen direkt an die Wiener Stadtverwaltung senden, Störungen oder Gefahrenquellen melden. Die Benachrichtigungen anderer können online unterstützt werden. Via "smart check" wird vor Absenden der Meldung schließlich überprüft, ob die Stadt über die Angelegenheiten bereits informiert worden ist.

Die App wien.at live bietet Features wie einen Stadtplan, eine WLAN-Standort-Suche, Echtzeit-Nachrichten wie zum Beispiel Sofortinfos über Verkehrsbehinderungen und einen besonders sicheren QR-Code-Reader. Darüber hinaus gibt es das komplette wien.at-Angebot als Mobilversion. Auch die aktuellen Wartezeiten in den Bezirksämtern oder eine aktuelle Wettervorhersage für den Raum Wien können direkt abgerufen werden.

Fortschritt durch offene Verwaltungsdaten

Durch die Digitale Agenda Wien sind auch mehrere Apps zustande gekommen. © iStockphoto

Außerdem wurden im Rahmen der Digitalen Agenda Wien bisher über 400 Public WLAN-Access Points auf öffentlichen Plätzen und in Freizeitarealen errichtet. Sie bieten neben einem kostenlosen Internetzugang auch standortbezogene Informationen wie Stadtpläne, Bezirksinfos oder Veranstaltungen in der Nähe. Dafür ist keine Registrierung notwendig, einzig die Nutzungsbestimmungen müssen akzeptiert werden.

Im Rahmen des Projekts Open Government Data wiederum stellt die Stadt Wien öffentliche Daten, die nicht dem Datenschutz unterliegen, zur weiteren kostenfreien Nutzung ins Netz. Ob Verkehrsdaten, Budgetdaten, Geo-Daten oder Statistiken: Sie alle können Basis der Entwicklung neuer Anwendungen wie zum Beispiel Apps sein. Einige der verfügbaren Daten wurden bereits in Apps integriert, etwa zum Auffinden von Citybike-Standorten, Krankenhäusern oder aber auch Kurzparkzonen.

Fit für 2020

Die Digitale Agenda soll aktualisiert und fürs Jahr 2020 fit gemacht werden. © iStockphoto

Nun soll die Digitale Agenda Wien aktualisiert und fürs Jahr 2020 fit gemacht werden. Immerhin sind seit der Initiierung Jahre vergangen und das kommt im digitalen Zeitalter einer halben Ewigkeit gleich. Neue Herausforderungen, wie IT-Sicherheit und Datenschutz bei Cloud-Services, zählen zu den Schwerpunkten.

Außerdem stellt sich die Frage, wie sich Wien auf digitale Amtswege, virtuelle Realitäten und künstliche Intelligenz einstellen soll. Wie kann dem IT-Fachkräftemangel entgegengewirkt werden? Wie kann sich Wien auf papierlose Klassenzimmer und elektronisches Lernen vorbereiten? Start-ups und Wirtschaft sollen Wien als "Smart City" auch 2020 vorantreiben. Zu guter Letzt gilt es, eine zukunftsorientierte digitale Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Denn diese ist das Nervensystem einer intelligenten Stadt.

Der technische Fortschritt bringt folglich jede Menge Fragen und Herausforderungen mit sich. Neue Ideen, Konzepte und Projekte zu finden, dazu sind alle Wienerinnen und Wiener im Rahmen der Digitalen Agenda Wien herzlich eingeladen.

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